Duales Studium Siedlungswasserwirtschaft

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Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
4 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Verdienst:

1. Jahr: 1018 Euro
2. Jahr: 1068 Euro
3. Jahr: 1114 Euro
4. Jahr: 1177 Euro

Duales Studium Siedlungswasserwirtschaft

Wir kennen die Regel: Zwei Liter Wasser sollte ein erwachsener Mensch am Tag trinken. Das ist allerdings nicht ganz korrekt, denn im Schnitt verliert ein Erwachsener täglich bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit – und zwar ohne körperliche Belastung. Nicht dass der deutsche Trinkwasserkonsum ohnehin schon zu niedrig ist, ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser in den letzten 20 Jahren zusätzlich um fast zwölf Prozent gesunken. Dieses Defizit wieder auszugleichen und die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung anzukurbeln, ist ohne genügend trinkbares Wasser nicht möglich. Die Trinkwasseraufbereitung ist aber nur einer der Bereiche, um die sich die Experten der Siedlungswasserwirtschaft kümmern.

Worum geht es im dualen Studium Siedlungswasserwirtschaft?

Der Studiengang Siedlungswasserwirtschaft beschäftigt sich mit dem Neubau, der Erweiterung sowie der Sanierung von Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft. Um modernste Anforderungen einer wachsenden Stadt umzusetzen, lernen dual Studierende innovative Technologien zur Wasser- und Abwasserbehandlung kennen und auszuwählen. Dafür werden im dualen Studium unter anderem Kenntnisse des Baumanagements, der städtebaulichen Planung, der Wasserverteilung und -aufbereitung sowie der Abwasserbehandlung vermittelt.

Was kann ich nach dem dualen Studium Siedlungswasserwirtschaft machen?

Nach dem dualen Studium Siedlungswasserwirtschaft begleitest du den gesamten Bau- und Sanierungsprozess von Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft. Wird beispielsweise eine neue Rohrleitung benötigt, setzt du dich an die Bauplanung und kümmerst dich danach um die Baurealisierung. Als Bauingenieur und Umweltexperte arbeitest du darüber hinaus an der Planung und dem Bau von hochmodernen Klärwerken und Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung.

Wusstest du schon, …

… dass nur 0,03 % des Wasservorkommens weltweit als Trinkwasser genutzt werden kann?

Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Siedlungswasserwirtschaft?

Am Ende deines Studiums bekommst du den Bachelor of Engineering Siedlungswasserwirtschaft.

Was muss ich für das duale Studium Siedlungswasserwirtschaft für ein Typ sein?

Wissenschaftler: Biologische und chemische Prozesse sollten dich faszinieren. Mit diesen wirst du dich nämlich beschäftigen, wenn es beispielsweise um die Behandlung von Abwasser oder die Wasseraufbereitung geht.
Sportler: Der Bau von Anlagen und Klärwerken erfordert körperliche Arbeit, weswegen du fit und belastbar sein solltest.

Teamplayer: In diesem Job ist Teamwork gefragt. Gemeinsam mit anderen Bauingenieuren baut oder erweitert ihr Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft und saniert diese bei Bedarf.

Warum sollte ich mich für das duale Studium Siedlungswasserwirtschaft entscheiden?

Bereits während des dualen Studiums profitierst du von einer überdurchschnittlichen Vergütung, da du in der Regel nach dem Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst bezahlt wirst. Darüber hinaus erwartet dich auch nach dem Studium ein attraktives Gehalt. Zudem setzt du dich mit dem dualen Studium Siedlungswasserwirtschaft für einen nachhaltigen Umgang mit der Wasserverwendung und somit für die Umwelt ein.

Wie läuft das duale Studium Siedlungswasserwirtschaft ab?

Der duale Studiengang beinhaltet acht Semester und dauert somit vier Jahre. Dual, weil du in diesen vier Jahren abwechselnd an der Hochschule und im Ausbildungsbetrieb bist. In der Regel handelt es sich um ein praxisintegrierendes duales Studium. An der Hochschule besuchst du Vorlesungen und Seminare und führst auch mal Studienprojekte durch. Im Unternehmen wendest du das theoretisch erlernte Wissen in die Praxis um. Du bekommst Arbeitsaufträge oder auch ganze Projekte übertragen. Grundsätzlich besteht das duale Studium aus mehreren Praxisphasen, die du in einem mit der Hochschule kooperierenden Unternehmen verbringst.

Was mache ich in den Theoriephasen?

In den Theoriephasen stehen unterschiedliche Fächer auf deinem Stundenplan, darunter die Bauphysik, die Baukonstruktion sowie die Statik, damit du die Funktionsweise von Bauwerken besser nachvollziehen kannst. Darüber hinaus werden dir Grundlagen zu Baustoffen, zum Baumanagement sowie zum Wasserbau vermittelt. Für den Rohrleitungs- und den Kanalbau sind Kenntnisse im Bereich Hydromechanik und Hydrologie erforderlich, die du dir ebenfalls im dualen Studium aneignest. In der theoretischen Phase geht es des Weiteren um das Grundwassermanagement, die biologische und chemische Abwasserbehandlung sowie das Umwelt- und Planungsrecht.

Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?

Eine Spezialisierung im Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft ist nicht möglich.

Wusstest du schon, …

… dass das Kanalnetz in Deutschland insgesamt 500.000 Kilometer lang ist?

Was mache ich in den Praxisphasen?

In der Praxis bekommst du konkrete Arbeitsaufträge übertragen und kannst beispielsweise bei der Verlegung einer neuen Rohrleitung oder dem Bau einer Kläranlage mitwirken. Deine Arbeit reicht dabei von der Planung und Organisation über die Baudurchführung bis hin zum Qualitätsmanagement. In Zusammenarbeit mit deinem Ausbilder und deinen Kollegen erstellt ihr zunächst einen Entwurf für das Bauvorhaben und plant die benötigten Materialien und Ressourcen. Danach geht es an die Durchführung, wo du als angehender Bauingenieur mitanpackst.

Dieses Profil wurde von Trinh geschrieben
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