Ausbildung als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtarbeit
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Gehalt & Verdienst Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Wasserqualität überprüfen, Seepferdchen abnehmen, Pflaster aufkleben – mit der Ausbildung als Fachangestellter für Bäderbetriebe wirst du der Chef im Schwimmbad und sorgst dafür, dass alles seine Richtigkeit hat. Wer Verantwortung trägt, soll natürlich auch entsprechend belohnt werden. Damit du nicht ins kalte Wasser geschmissen wirst und voll über den Verdienst als Fachangestellter für Bäderbetriebe Bescheid weißt, haben wir uns mal für dich schlau gemacht.

In öffentlichen Schwimmbädern oder auch Stadtbädern wird das Gehalt der Fachkräfte für Bäderbetriebe gemäß dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVöD) vergütet. Im ersten Jahr der Ausbildung verdient ein Azubi dementsprechend 1018 Euro brutto im Monat. Mit jedem Ausbildungsjahr erhöht sich die Vergütung, sodass es im zweiten Jahr bereits 1068 Euro und im dritten 1114 Euro brutto sind.

Private Betriebe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sind hingegen nicht an einen Tarifvertrag gebunden. In diesem Fall musst du dein Gehalt mit den Vorgesetzten aushandeln. Je nachdem, wo du deine Ausbildung machst, kann das zu starken Schwankungen führen. So liegt dein Ausbildungsgehalt im ersten Jahr zwischen 620 und 795 Euro, im zweiten zwischen 675 und 905 Euro und im dritten Jahr der Ausbildung zwischen 775 und 1035 Euro brutto im Monat.

Auch bei deinen späteren Verdienstmöglichkeiten spielt es eine Rolle, ob du nach Tarifvertrag bezahlt wirst oder nicht. Als Angestellter in einem öffentlichen Freibad steigst du nach deiner Ausbildung mit circa 2500 Euro brutto im Monat ein. Mit zunehmender Berufserfahrung erhöht sich das Gehalt – das ist alles genau im Tarifvertrag festgehalten.

Bist du bei einem privaten Betrieb angestellt, der nicht nach Tarifvertrag bezahlt, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von um die 2000 Euro rechnen.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 620-1018 €
    1. Lehrjahr
    620-1018 €
  2. 675-1068 €
    2. Lehrjahr
    675-1068 €
  3. 775-1114 €
    3. Lehrjahr
    775-1114 €
  4. Einstiegsgehalt
    2000-2500 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 2000 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 3050 €
  2. Masseur/-in
    Minimum: 1800 €
    Masseur/-in
    Maximum: 3300 €
  3. Rettungssanitäter/-in
    Minimum: 1900 €
    Rettungssanitäter/-in
    Maximum: 2500 €
  4. Krankenpfleger/-in
    Minimum: 2000 €
    Krankenpfleger/-in
    Maximum: 2800 €
  1. Dieser Beruf
  2. Masseur/-in
  3. Rettungssanitäter/-in
  4. Krankenpfleger/-in

Sowohl im öffentlichen Dienst als auch im Gastgewerbe gilt: Mit verschiedenen Weiterbildungen kannst du dein Gehalt noch einmal steigern. Als geprüfter Meister für Bäderbetriebe kannst du Fach- und Führungsaufgaben im Kur- und Bäderwesen übernehmen. Außerdem leitest und überwachst du den Badebetrieb und kontrollierst die technischen Anlagen des Schwimmbades. Du willst nach all der Hallenbadluft auch mal Hörsaalluft schnuppern? Mit einem Sportwissenschaftsstudium ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit, beispielsweise als Sportpädagoge oder als Ernährungs- und Fitnessberater, denkbar. Mit all diesen Qualifikationen kannst du dein Gehalt definitiv noch steigern.

 

Die duale Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe dauert drei Jahre. In den ersten beiden Jahren lernst du alles, was du für einen reibungslosen Ablauf im Badebetrieb wissen musst. Du beaufsichtigst den Badebetrieb und übst Wasserrettungsmaßnahmen aus. Gesundheitslehre und Hilfeleistung in Notfällen, sind ein wichtiges Lerngebiet. Schließlich bist du als Fachangestellter für Bäderbetriebe für die Sicherheit deiner Gäste verantwortlich und musst bei Gefahr sofort eingreifen können. Zu deinen weiteren Aufgaben gehört es, den technischen Ablauf zu kontrollieren und zu sichern. Damit der Besuch im Hallen- oder Freibad zu einem abenteuerlichen Erlebnis  wird, pflegst du die freizeittechnischen Einrichtungen wie Rutschen oder Sprungbretter. Sind die Sprossen der Leiter alle in Ordnung? Ist das Brett zu glatt und besteht somit unter Umständen Rutschgefahr? All das lernst du zu überprüfen und zu korrigieren. Damit der Arbeitsalltag ohne Probleme verläuft und jeder Gast Eintritt zahlt, rechnest du die Eintrittskarten ab und führst zudem Schwimmkurse und weitere Verwaltungs- sowie Öffentlichkeitsarbeiten im Bad durch.

Wie du vermutlich weißt, spielt neben der Arbeit im Betrieb auch der Besuch der Berufsschule eine wichtige Rolle während deiner Ausbildung. Zu den wichtigsten Schulfächern gehören Chemie, Bio und Sport. Zum Warten und Pflegen der Anlagen brauchst du technische Kenntnisse. Auch wie du das Wasser keimfrei hältst, lernst du in Chemie. Falls es wirklich einmal zu einem Notfalleinsatz kommen sollte, lernst du in Bio schon einmal, wie der menschliche Körper funktioniert. Denn um Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen, musst du wissen, wie das Atmungs-, Herz- und Kreislaufsystem arbeiten.

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