Sugar image big ausbildung zur masseurin
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2,5 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Masseur/in

Wichtiger ist jedoch vor allem, dass du während deiner Arbeit als Masseur viel mit anderen Menschen zu tun hast. Du solltest keine Ängste haben, offen mit anderen Menschen umzugehen und sie anzufassen. Gerade in Kliniken und Krankenhäusern kann es dabei auch schonmal vorkommen, dass deine Patienten nicht gut drauf sind, was du dir jedoch nicht zu Herzen nehmen darfst. Da sie als richtige „Patienten“ mit einer Krankengeschichte zu dir kommen, die sie belastet, ist der Masseur der Letzte, der für ihre Laune verantwortlich ist. Im Gegenteil arbeitest du aktiv daran, ihre Beschwerden auf Dauer zu lindern. Das kann sehr anstrengend werden, da gerade die Massage eine körperlich anstrengende Arbeit wird, wenn du sie täglich ausführst. Wenn du all diese Voraussetzungen jedoch erfüllst und darüber hinaus Spaß daran hast, den Körper ganz neu in seinen einzelnen Bestandteilen kennenzulernen, dann ist die Ausbildung zum Masseur das Richtige für dich.

 

Wusstest du schon, dass...

  • der Aufpasser im Schwimmbad eigentlich gar nicht Bademeister heißt? Korrekt heißt der nämlich Schwimmmeister, wohingegen der Masseur auch als der medizinische Bademeister bezeichnet wird.
  • die traditionelle Thaimassage vor zweieinhalbtausend Jahren in Nordindien, als der erste Buddha gelebt hat, vom damaligen Leibarzt des Königs entwickelt wurde?
  • es sogar Massagetechniken für Tiere gibt?
  • bei der Kryotherapie Patienten in einer sog. Kältekammer für wenige Minuten einer Temperatur von -110°c ausgesetzt werden?
  • von 1999 bis 2011 die Anzahl der Beschäftigten im Bereich Massage, Krankengymnastik und ähnliche Berufe um 60 % gestiegen ist? Das waren 2011 bundesweit 176.870 Personen.

Die Ausbildung findet zum Großteil schulisch statt. Dieser Teil wird nicht vergütet, deswegen solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen, wie du diesen Ausbildungsabschnitt finanzierst. Während der Ausbildung wirst du jedoch auch Praktika zu absolvieren haben, in denen die Möglichkeit besteht, eine Vergütung zu erhalten. Da du hier jedoch nicht mit Mitteln rechnen solltest, die dir ein eigenständig finanziertes Leben ermöglichen, kannst du dir ja mal unsere Gehalttipps anschauen. Nach einer Zwischenprüfung beginnt der berufspraktische Teil der Ausbildung, den du an unterschiedlichsten Orten zum Kennenlernen absolvierst. Dieser wird dann auch als praktische Arbeit vergütet.

Du solltest Masseur/in werden, wenn …
  1. dir der Umgang mit Menschen, auch alten und kranken bzw. verletzten Personen Spaß macht.
  2. du dir neue Dinge gut merken kannst, da du dich oft fortbilden musst.
  3. du andere gut motivieren und von etwas überzeugen kannst.
Du solltest auf keinen Fall Masseur/in werden, wenn …
  1. du ungern Körperkontakt mit fremden Menschen hast.
  2. du körperlich und seelisch empfindlich bist.
  3. du keinen körperlich anstrengenden Beruf ausüben möchtest.
Das Masseur/in-Quiz
Frage / 3

Wie lautet die wörtliche Übersetzung von "Ayurveda"?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Ayurveda stammt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet Lebensweisheit bzw. Lebenswissenschaft.
Richtig! Ayurveda stammt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet Lebensweisheit bzw. Lebenswissenschaft.

Welche dieser Massagearten gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Joseph Beuys, der für diese fiktive Massagetechnik mit seinem Namen hergehalten hat, war einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ob er gut massieren konnte, wissen wir nicht, jedoch ist er bekannt dafür, allerhand Dinge mit Fett anzustellen.
Richtig! Joseph Beuys, der für diese fiktive Massagetechnik mit seinem Namen hergehalten hat, war einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ob er gut massieren konnte, wissen wir nicht, jedoch ist er bekannt dafür, allerhand Dinge mit Fett anzustellen.

Wieviele Handgriffe gibt es in der klassischen Massage?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, es sind fünf Handgriffe. In der Massagefachsprache heißen diese übrigens in derselben Reihenfolge: Effleurage, Petrissage, Friktion, Tapotement und Vibration.
Richtig! Es sind fünf Handgriffe. In der Massagefachsprache heißen diese übrigens in derselben Reihenfolge: Effleurage, Petrissage, Friktion, Tapotement und Vibration.
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Dieses Profil wurde von Jan-Gerrit geschrieben
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