Ausbildung zum Masseur machen
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 2,5 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr unvergütet
2. Ausbildungsjahr unvergütet
3. Ausbildungsjahr unvergütet
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Ausbildung zum
Masseur

Schulische Ausbildung

Wer lässt sich nicht gerne mal den Rücken richtig massieren, wenn es schmerzt? Und zugegeben, wer hat nicht auch schon in der Schule mit unbequemen Stühlen und gefühlten drei Zentnern Büchern im Rucksack mit Rückenschmerzen zu kämpfen gehabt? Mit der Ausbildung zum Masseur wirst du für alle eine „helfende Hand“ haben, die Probleme mit ihren Muskeln haben oder einfach mal richtig abschalten wollen. Dazu besteht ein Großteil der zweieinhalbjährigen Ausbildung aus dem Kennenlernen des Körpers in der Theorie. In Praxismodulen lernen du und deine Ausbildungskollegen dann vorgestellte Massagetechniken und Anwendungen wie Bäder und Elektrotherapien kennen und anwenden. Elektrotherapie? Bäder? Richtig gelesen. Die Behandlungsmöglichkeiten des Masseurs sind umfassender, als du denkst. Schließlich heißt der Beruf nicht umsonst eigentlich Masseur / medizinischer Bademeister.

In deiner Ausbildung zum Masseur wirst du in vier Behandlungsbereiche eingeführt. Im Zentrum steht dabei natürlich die Massagetherapie, die sich auf den ganzen Körper oder auch nur bestimmte Teilbereiche erstreckt. In der Ausbildung erlernst du alle dafür notwendigen Handgriffe. Die anderen drei Bereiche, in denen du ausgebildet wirst, sind die Bewegungstherapie, Methoden der Bestrahlung und Bäder, sowie Behandlungen durch Packungen und Inhalationen. 

Um für die Ausbildung zum Masseur / medizinischen Bademeister zugelassen zu werden, brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss. Schaden kann es jedoch nicht, wenn du fit in den naturwissenschaftlichen Fächern bist, da du unter anderem in Anatomie, Chemie und Physik Grundlagen brauchst, auf die in der Ausbildung aufgebaut werden kann. 

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Wichtiger ist jedoch vor allem, dass du während deiner Arbeit als Masseur viel mit anderen Menschen zu tun hast. Du solltest keine Ängste haben, offen mit anderen Menschen umzugehen und sie anzufassen. Gerade in Kliniken und Krankenhäusern kann es dabei auch schonmal vorkommen, dass deine Patienten nicht gut drauf sind, was du dir jedoch nicht zu Herzen nehmen darfst. Da sie als richtige „Patienten“ mit einer Krankengeschichte zu dir kommen, die sie belastet, ist der Masseur der Letzte, der für ihre Laune verantwortlich ist. Im Gegenteil arbeitest du aktiv daran, ihre Beschwerden auf Dauer zu lindern. Das kann sehr anstrengend werden, da gerade die Massage eine körperlich anstrengende Arbeit wird, wenn du sie täglich ausführst. Wenn du all diese Voraussetzungen jedoch erfüllst und darüber hinaus Spaß daran hast, den Körper ganz neu in seinen einzelnen Bestandteilen kennenzulernen, dann ist die Ausbildung zum Masseur das Richtige für dich.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …der Aufpasser im Schwimmbad eigentlich gar nicht Bademeister heißt? Korrekt heißt der nämlich Schwimmmeister, wohingegen der Masseur auch als der medizinische Bademeister bezeichnet wird.
  • …die traditionelle Thaimassage vor zweieinhalbtausend Jahren in Nordindien, als der erste Buddha gelebt hat, vom damaligen Leibarzt des Königs entwickelt wurde?
  • …es sogar Massagetechniken für Tiere gibt?
  • …bei der Kryotherapie Patienten in einer sog. Kältekammer für wenige Minuten einer Temperatur von -110°c ausgesetzt werden?
  • …von 1999 bis 2011 die Anzahl der Beschäftigten im Bereich Massage, Krankengymnastik und ähnliche Berufe um 60 % gestiegen ist? Das waren 2011 bundesweit 176.870 Personen.

Die Ausbildung findet zum Großteil schulisch statt. Dieser Teil wird nicht vergütet, deswegen solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen, wie du diesen Ausbildungsabschnitt finanzierst. Während der Ausbildung wirst du jedoch auch Praktika zu absolvieren haben, in denen die Möglichkeit besteht, eine Vergütung zu erhalten. Da du hier jedoch nicht mit Mitteln rechnen solltest, die dir ein eigenständig finanziertes Leben ermöglichen, kannst du dir ja mal unsere Gehalttipps anschauen. Nach einer Zwischenprüfung beginnt der berufspraktische Teil der Ausbildung, den du an unterschiedlichsten Orten zum Kennenlernen absolvierst. Dieser wird dann auch als praktische Arbeit vergütet.

Du solltest Masseur werden, wenn...

  1. ...dir der Umgang mit Menschen, auch alten und kranken bzw. verletzten Personen Spaß macht.
  2. ...du dir neue Dinge gut merken kannst, da du dich oft fortbilden musst.
  3. ...du andere gut motivieren und von etwas überzeugen kannst.

Du solltest auf keinen Fall Masseur werden, wenn...

  1. ...du ungern Körperkontakt mit fremden Menschen hast.
  2. ...du körperlich und seelisch empfindlich bist.
  3. ...du keinen körperlich anstrengenden Beruf ausüben möchtest.

Das Masseur-Quiz

Wie lautet die wörtliche Übersetzung von "Ayurveda"?



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