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Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 700 Euro
2. Jahr: 750 Euro
3. Jahr: 800 Euro

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Jedes Jahr im Januar erreichen die Mitgliederzahlen in den Fitnessstudios eine neue Rekordhöhe. Immer mehr Deutsche werden zu Fitness-Enthusiasten, die Fitnessbranche ist auf Wachstumskurs. Genug zu tun ist also für Sport- und Fitnesskaufleute – beziehungsweise für Sport- und Gesundheitstrainer und Sport- und Fitnessbetriebswirte. Auch unter diesen Begriffen finden sich nämlich Ausbildungsplätze in diesem Beruf.

Sport- und Fitnesskaufmann, Sport- und Gesundheitstrainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt oder Sportfachmann – wo sind die Unterschiede?

Manche der ausgeschriebenen Stellen auf Ausbildung.de tragen einen anderen Titel: und zwar Sport- und Gesundheitstrainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt. Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausbildungen nur wenig. Beide vereinen sportpraktische mit betriebswirtschaftlichen Kompetenzen, Hauptarbeitsplatz ist jeweils das Fitnessstudio. Während aber die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann staatlich anerkannt ist, ist das bei der Ausbildung zum Sport- und Gesundheits-Trainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt nicht der Fall. Das IST-Studieninstitut selbst, bei dem man diese Ausbildung absolviert, ist aber staatlich anerkannt. Es bietet an, am Ende der Ausbildung die IHK-Prüfung zum Sport- und Fitnesskaufmann anzuschließen.

Auch die Ausbildung zum Sportfachmann oder zur Sportfachfrau ähnelt der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Zwar gibt es auch hier betriebswirtschaftliche Anteile, aber die Organisation des Trainings- und Wettkampfbetriebs von Sportvereinen und -verbänden und die Betreuung der Sportler steht mehr im Vordergrund.

Was macht ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Trainingspläne entwerfen: Zu den wichtigsten Aufgaben von Sport- und Fitnesskaufleuten zählt es, Trainingspläne für die Kunden im Fitnessstudio zu entwickeln. Diese stimmt man individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person ab. Sport- und Fitnesskaufmänner und -frauen wissen zum Beispiel, welche Übungen für eine Person mit Rückenproblemen im Rahmen des medizinischen Fitnesstrainings schonend und gesundheitsfördernd sind. Sie wissen auch, wie man einen Extremsportler optimal berät und einen passenden Trainingsplan zur Leistungssteigerung zusammenstellt.

Filial- und Sportbetrieb organisieren: Ob die Anmeldung von neuen Kunden, die Organisation des Sportangebots, das Planen von Veranstaltungen und Investitionen wie beispielsweise die Anschaffung von neuen Fitnessgeräten – solche organisatorischen oder betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten kommen auf ausgebildete Sport- und Fitnesskaufleute zu. Sie kalkulieren die Kosten und Einnahmen der Fitness-Angebote und erstellen Finanzierungspläne.

Fitnesskurse geben: In diesem Beruf steht auch das Vormachen von Übungen an der Tagesordnung. Absolventen geben Sportkurse aller Art: Von Aerobic über Bauch-Beine-Po bis hin zu Zumba: Je nach Ausrichtung des Fitnessstudios, bei dem man arbeitet, leitet man Kunden in größeren oder kleineren Gruppen oder auch ganz individuell im Einzeltraining in den verschiedensten Sportarten und Fitnessbereichen an.

Marketingaktionen planen: Zum Aufgabenprofil gehört auch das Planen von Marketingaktionen, die dein Fitnessstudio bekannter machen sollen. Sport- und Fitnesskaufleute wissen, mit welchen Mitteln man Kunden wirbt und ans Fitnessstudio bindet.

Sportgeräte bedienen und instand halten: Sportgeräte wie Crosstrainer, Laufbänder oder Trainingsbänke sind nicht immer ganz intuitiv zu bedienen. Sport- und Fitnesskaufleute zeigen den Fitnessstudio-Gästen während ihrer Arbeit, worauf sie achten müssen und überprüfen regelmäßig, ob die Geräte noch einwandfrei funktionieren.

Warum sollte man Sport- und Fitnesskaufmann werden?

Die Fitnessindustrie ist auf Wachstumskurs. Gesunde Ernährung, Work-Life-Balance, körperliche Fitness – das sind Themen, die in der Gesellschaft seit Jahren im Trend sind. Das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen wächst. Immer mehr Menschen melden sich daher in einem Fitnessstudio an – dem Hauptarbeitsplatz von Sport- und Fitnesskaufleuten. Die beruflichen Aussichten sind also gut.

Wo kann ich als Sport- und Fitnesskaufmann arbeiten?

In erster Linie arbeitest du als Sport- und Fitnesskauffrau natürlich in Fitnessstudios. Dort finden die meisten Absolventen eine Anstellung. Es gibt aber noch weitere mögliche Arbeitsorte, wie zum Beispiel Sport- oder Kurhotels, Wellness-Einrichtungen und Reha-Zentren.

Wie sind die Arbeitszeiten als Sport- und Fitnesskaufmann?

Die Arbeitszeiten orientieren sich in der Regel an den Öffnungszeiten des Fitnessstudios. Das bedeutet: Es ist durchaus möglich, dass du auch mal abends oder am Wochenende arbeiten musst.

Was muss ich für ein Typ sein, Sport- und Fitnesskaufmann zu werden?

Sportler: Natürlich solltest du körperlich fit und belastbar sein. Schließlich bist du als Sport- und Fitnesskaufmann selbst täglich sportlich aktiv.

Organisationstalent: Damit der Betrieb im Fitnessstudio reibungslos läuft, muss einiges organisiert werden: Kundenaufnahme und -pflege, das Aufstellen des Kursprogramms, die Suche nach Personal – all das fällt auch in deinen Aufgabenbereich. Du solltest daher Organisationstalent mitbringen.

Entertainer: Es ist von Vorteil, wenn du kommunikationsstark bist und auf Menschen zugehen kannst. Du darfst zum Beispiel kein Problem damit haben, dich vor eine 20-köpfige Gruppe zu stellen und Fitness-Übungen vorzumachen.

Wusstest du schon, dass...

  • die Zahl der Mitglieder in Fitnessstudios mit 6,3 Millionen fast genauso hoch ist wie die der Mitglieder beim DFB?
  • durch Sit Ups nicht einfach so Bauchfett verschwindet, da Fett nicht gezielt an bestimmten Körperstellen verbrannt werden kann?
  • rund 60 % der Deutschen einmal pro Woche Sport treiben?
  • sich regelmäßig zu Beginn eines neuen Jahres zwischen 20 und 60 % mehr Menschen in einem Fitnessstudio anmelden, als in den übrigen Monaten?
  • dass deine Leber fast genauso viel Energie verbraucht, wie deine Muskulatur und damit dreimal mehr als dein Herz?

Wie läuft die Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann ab?

Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann ist dual aufgebaut. Sie dauert drei Jahre. Die Auszubildenden arbeiten zum einen in ihrem Fitnessstudio, wo sie von Anfang an Praxiserfahrung sammeln. Die Theorie wird in der Berufsschule vermittelt, entweder an bestimmten Wochentagen oder in Blockform.

Ablauf bei der Ausbildung zum Sport- und Gesundheitstrainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt

Im Unterschied dazu besuchst du bei der Ausbildung zum Sport- und Gesundheitstrainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt statt einer klassischen Berufsschule einmal im Monat ein zwei- bis dreitägiges Seminar an einem Standort deines Studieninstituts. Zusätzlich wird das theoretische Wissen mithilfe sogenannter Studienhefte vermittelt, die flexibel bearbeitet werden können, sowie durch Online-Vorlesungen. Mit einer App können sich die Auszubildenden außerdem auf dem Online-Campus einloggen, Termine verwalten und an einem Web Based Training teilnehmen.

Was lernt ein Sport- und Fitnesskaufmann in der Berufsschule?

Die Auszubildenden zum Sport- und Fitnesskaufmann lernen während der Theoriephase alles wichtige Know-how aus den Bereichen Sport und Fitness sowie Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft. Einerseits geht es um Themen wie Anatomie und Bewegungslehre, anderseits um Bereiche wie Marketing und Personalmanagement.

Sales- und Servicemanagement: Wie verkauft man ein Produkt – in diesem Fall zum Beispiel einen Fitnesskurs – am besten? Darum geht es in diesem Lernfeld. Die Auszubildenden trainieren den Umgang mit Kunden; beispielsweise wie man mit Beschwerden umgeht, wie man Kunden am Telefon individuell berät. Es geht auch um den Abschluss von Mitgliedsverträgen und die unterschiedlichen Vertriebswege.

Sport und Bewegung: Das Thema Sport und Bewegung umfasst viele Bereiche: Hier lernen die Auszubildenden zum Beispiel, wie Knochen, Gelenke und Muskeln im Körper zusammenspielen oder wie der Stoffwechsel funktioniert. Ihnen werden unterschiedliche Trainingsmethoden für Individualtraining sowie Gruppenkurse beigebracht. Sie wissen bald, wie man einen Trainingsplan erstellt und kennen die Besonderheiten beim Gerätetraining.

Marketing und Veranstaltungsmanagement: In diesem Lernfeld bekommen die Azubis einen Einblick in die Bereiche Marketing und Veranstaltungsmanagement. Sie lernen Marketingstrategien kennen, um Werbekonzepte zu erstellen und die richtigen Werbemittel und Kooperationspartner auswählen zu können. Im Bereich Sportmanagement bekommen die Auszubildenden Anleitung zur Planung von Sportveranstaltungen.

Betriebssicherheit und Rechnungswesen: Hier stehen Themen wie kaufmännisches Rechnen, Investitionsplanung und Verwaltung auf dem Stundenplan. Es geht auch um die Einhaltung von sportspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Sport- und Fitnesskaufleute sollten ebenso wissen, welche Maßnahmen bei einem Unfall zu ergreifen sind.

Was lernt ein Sport- und Fitnesskaufmann in der Praxis?

Während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann oder zur Sport- und Fitnesskauffrau arbeitest du von Anfang an in deinem Ausbildungsbetrieb mit. In der Regel ist das ein Fitnessstudio. Dort arbeitest du zum Beispiel nach einiger Zeit schon als Fitnesstrainer: Du planst Trainingseinheiten und führst diese durch – anfangs unter Anleitung. Zu deinen Aufgaben schon als Azubi gehört es auch, die Fitnessstudio-Besucher am Empfang zu betreuen. Zudem hilfst du etwa bei der Planung und Durchführung von Marketingaktionen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern.

Du solltest Sport- und Fitnesskaufmann/-frau werden, wenn …
  1. du derjenige bist, der in eurem Freundeskreis die Partys organisiert
  2. Spaß am Umgang mit Menschen hast
  3. du einen abwechslungsreichen Beruf haben möchtest
Du solltest auf keinen Fall Sport- und Fitnesskaufmann/-frau werden, wenn …
  1. für dich Sport gleich Mord ist
  2. du in der Schule in Mathe regelmäßig schlechte Noten hattest
  3. dein innerer Schweinehund größer ist als du und du somit auch andere Menschen schwer für Sport motivieren kannst
Das Sport- und Fitnesskaufmann/-frau-Quiz
Frage / 3

Welche Probleme können bei der Benutzung des Steppers auftreten?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, bei der Nutzung eines Steppers können Probleme mit dem Kniegelenk auftreten, da er eine natürliche Gehbewegung nicht gut nachstellen kann. Du müsstest also Kunden mit Knieproblem darauf hinweisen.
Richtig! Bei der Nutzung eines Steppers können Probleme mit dem Kniegelenk auftreten, da er eine natürliche Gehbewegung nicht gut nachstellen kann. Du müsstest also Kunden mit Knieproblem darauf hinweisen.

Wie kann man Muskelkater behandeln?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Wärme kann den Schmerz mildern, da die Durchblutung der Muskeln gesteigert wird. Nicht nur vor dem Sport, auch nach dem Sport musst du in der Ausbildung gute Ratschläge parat haben.
Richtig! Wärme kann den Schmerz mildern, da die Durchblutung der Muskeln gesteigert wird. Nicht nur vor dem Sport, auch nach dem Sport musst du in der Ausbildung gute Ratschläge parat haben.

Was ergibt 7 x 8 – 12 x 2?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, du musst die Punkt- vor Strich-Regel beachten. Und vor allem: Kein Kaufmann ohne Mathe.
Richtig! 32. Denk daran: Kein Kaufmann ohne Mathe.
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