Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann machen
Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

24 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 700 Euro
2. Ausbildungsjahr 750 Euro
3. Ausbildungsjahr 800 Euro
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Ausbildung zum
Sport- und Fitnesskaufmann

Schulische und duale Ausbildung

Du machst gerne Sport, aber hast auch mindestens genauso viel Spaß dabei, auch deine Freunde vom Trainieren zu überzeugen? Keine Frage, dann ist eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann das Richtige für dich! Du bist für die Planung verschiedener Abläufe und Verwaltungsprozesse, zum Beispiel im Rechnungswesen, zuständig und koordinierst den täglichen Sportbetrieb. Dazu gehören die Beratung und Betreuung von Kunden, Mitgliedern und Interessierten und auch die Hilfestellung bei verschiedenen Sportübungen, weshalb du dich selbst mit Kursen und Geräten auskennen solltest. Da Fitnessstudios in der Regel auch bis spät am Abend, am Wochenende und an Feiertagen geöffnet haben, wirst du als Sport- und Fitnesskaufmann wechselnde Arbeitszeiten haben und dich nicht immer regelmäßig mit Freunden treffen können.

Was mache ich in dem Beruf?

Sport- und Fitnesskaufmann ist ein abwechslungsreicher Beruf, da die Arbeit am Bildschirm sich mit Sport und Kundengesprächen abwechselt und man immer wieder andere Aufgaben und Arbeitssituationen hat. Es kann gut sein, dass du in deiner Ausbildung auch mal unterwegs bist und beispielsweise die technischen Voraussetzungen einer Sporthalle kontrollieren musst. Außerdem hast du es mit ständig wechselnden Kunden zu tun, die jung oder alt, sportlich oder unsportlich sind – und du hast die Aufgabe, sie zu Sportangeboten, Ernährung, Bewegung sowie Fitness und Prävention zu informieren. In der Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann erstellst du außerdem individuelle Trainingspläne und motivierst die Kunden anschließend zum Trainieren. Weil das manchmal gar nicht so einfach ist, solltest du gut darin sein, offen auf alle zuzugehen und überzeugend wirken. Du darfst dich auch nicht schämen, selbst sportliche Übungen an verschiedenen Fitnessgeräten zu erklären und zu präsentieren, auch wenn du nicht so der Gymnastik-Typ bist und lieber die Hanteln schwingst. Neugier gehört auch zu deinem Job, denn du bist am besten immer über die neuesten sportlichen Trends informiert: „Zumba“ sollte also für dich kein Fremdwort sein.

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Wo arbeite ich später?

Du arbeitest in Unternehmen, die Sportangebote machen. Dazu gehören Fitnessstudios, Sportverbände, Schwimmbäder, Fußballstadien, Gesundheitszentren oder Sportschulen. In deinem Arbeitsalltag wirst du viel Zeit im Büro verbringen und dort planen, organisieren und verwalten. Für die Abwechslung sorgen deine Einsätze dort, wo die Kunden ihren Sport ausführen, also etwa auf Sportplätzen, in Fitnessräumen oder Schwimmhallen.

Übrigens

Die meisten Menschen finden erst in den Abendstunden oder am Wochenende die Zeit, um Sport zu treiben. Du solltest dir deshalb bewusst sein, dass du als Sport- und Fitnesskaufmann auch außerhalb der normalen Zeiten arbeitest.

Wusstest du schon, dass...

  • …die Zahl der Mitglieder in Fitnessstudios mit 6,3 Millionen fast genauso hoch ist wie die der Mitglieder beim DFB?
  • …durch Sit Ups nicht einfach so Bauchfett verschwindet, da Fett nicht gezielt an bestimmten Körperstellen verbrannt werden kann?
  • …rund 60 % der Deutschen einmal pro Woche Sport treiben?
  • …sich regelmäßig zu Beginn eines neuen Jahres zwischen 20 und 60 % mehr Menschen in einem Fitnessstudio anmelden, als in den übrigen Monaten?
  • …dass deine Leber fast genauso viel Energie verbraucht, wie deine Muskulatur und damit dreimal mehr als dein Herz?
Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Immer mehr Menschen wollen etwas für ihre Gesundheit tun und treten Fitnessstudios bei oder belegen Sportkurse. Das ist gut für dich und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Weil der Beruf sehr beliebt ist, rechne aber damit, dass die Konkurrenz um freie Stellen ziemlich groß ist.

Wie kann ich mich weiterbilden oder aufsteigen?

Als Sport- und Fitnesskaufmann kannst du dich zum Sportfachwirt weiterbilden und so deine Chancen erhöhen, in deinem Unternehmen aufzusteigen oder später sogar ein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen. Ein Studium der Sportwissenschaft oder des Sportmanagements eröffnet dir viele weitere Türen im Berufsfeld Sport. Die entsprechende Hochschulreife vorausgesetzt, qualifizierst du dich mit dem Uniabschluss für Expertenaufgaben und/oder Führungspositionen.

Du solltest Sport- und Fitnesskaufmann werden, wenn...

  1. ...du derjenige bist, der in eurem Freundeskreis die Partys organisiert
  2. ...Spaß am Umgang mit Menschen hast
  3. ...du einen abwechslungsreichen Beruf haben möchtest

Du solltest auf keinen Fall Sport- und Fitnesskaufmann werden, wenn...

  1. ...für dich Sport gleich Mord ist
  2. ...du in der Schule in Mathe regelmäßig schlechte Noten hattest
  3. ...dein innerer Schweinehund größer ist als du und du somit auch andere Menschen schwer für Sport motivieren kannst

Das Sport- und Fitnesskaufmann-Quiz

Welche Probleme können bei der Benutzung des Steppers auftreten?



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