Ausbildung als Sportfachmann/-frau

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenendarbeit möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 600 Euro
2. Jahr: 700 Euro
3. Jahr: 800 Euro

Sportfachmann/-frau

Wenn du sportbegeistert bist und deine Freizeit überwiegend im Fitnessstudio verbringst, verbinde doch einfach Hobby und Beruf miteinander und mach eine duale Ausbildung zum Sportfachmann. Wer Muskeln hat, hat nichts im Köpfchen? Weit gefehlt! Jeder, der das denkt irrt sich: Dein Job besteht nicht nur daraus, den ganzen Tag Gewichte zu heben und auf der Tretmühle zu rennen. Als Sportfachmann gestaltest du Trainings- und Ernährungspläne, erarbeitest Konzepte für Sportangebote, organisierst Veranstaltungen und kümmerst dich um Verwaltungsaufgaben und Kalkulationsprozesse. Wenn du es schaffst, auch die größte Couch-Potato zu motivieren, ist keine Hürde in der Ausbildung zum Sportfachmann zu hoch für dich.

Was macht ein Sportfachmann?

Eine Ausbildung zum Sportfachmann ist so abwechslungsreich wie ein Triathlon und bietet viele spannende Aufgaben. Je nachdem wo du arbeitest, betreust du Einzelpersonen oder Gruppen. Im Fitnessstudio kümmerst du dich um Kunden und erklärst ihnen, wie die verschiedenen Sportgeräte funktionieren. Du führst mit ihnen Leistungstests durch und erstellst individuelle Trainingspläne, indem du bestimmte Trainingsmethoden vorschlägst. Dafür solltest du Körpergefühl und Ausdauer besitzen, um nicht gleich beim ersten Hampelmann außer Atem zu geraten. 

Wie läuft die Ausbildung zur Sportfachfrau ab?

In der dreijährigen Ausbildung zum Sportfachmann lernst du dich außerdem durch die Welt der Zahlen zu kämpfen. Wenn du schon in der Schulzeit bei der Matheolympiade als Sieger auf dem Treppchen standst, dürfte es dir nicht schwerfallen, Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens zu kontrollieren und Statistiken zu erheben. Außerdem erhältst du während deiner Ausbildung ein spezielles Training im Kalkulieren von Einnahmen und Ausgaben. 

Damit auch dein Unternehmen im Wettkampf mit konkurrierenden Fitnessstudios, Sportvereinen und Freizeiteinrichtungen als Sieger hervorgeht, ist es deine Aufgabe, die besten Sportgeräte, Waren und Dienstleistungen zu beschaffen. Auch die Pflege und Wartung von Geräten sowie das Einhalten von Sicherheitsstandards gehören zu den Themen, die du in der Ausbildung zum Sportfachmann lernen wirst.

 

Du solltest Sportfachmann/-frau werden, wenn …
  1. du Sport liebst.
  2. es dir Spaß macht, zu organisieren und den Überblick zu haben.
  3. andere zu motivieren ein Leichtes für dich ist.
Du solltest auf keinen Fall Sportfachmann/-frau werden, wenn …
  1. du keinen Hampelmann machen kannst.
  2. man dich als Körperklaus bezeichnet.
  3. Seriengucken und auf der Couch liegen dein größtes Hobby ist.