Ausbildung zum Physiotherapeut machen
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr unvergütet
2. Ausbildungsjahr unvergütet
3. Ausbildungsjahr unvergütet
4. Ausbildungsjahr unvergütet
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Ausbildung als
Physiotherapeut

Schulische Ausbildung

Als Physiotherapeut bist du ein echter Allrounder. Du bringst deine Patienten buchstäblich wieder auf die Beine, unabhängig davon, ob es um die Behandlung von unfall- oder krankheitsbedingten Schäden, von Alterserscheinungen oder von Rückenbeschwerden geht. Ebenso zählen Präventionskurse zu deinem Angebot. Als Physiotherapeut kannst du in Praxen, in Krankenhäusern oder Reha-Kliniken arbeiten. Dein „Büro“ kann dabei eine Turnhalle, ein Krankenzimmer oder auch ein Schwimmbad sein. Doch ehe du richtig durchstarten kannst, heißt es fleißig die Schulbank zu drücken, denn die 3-jährige Ausbildung zum Physiotherapeuten findet im Gegensatz zu den betrieblichen dualen Ausbildungen in einer Berufsfachschule statt. Hast du Abitur, kannst du ebenso ein duales Studium in Betracht ziehen.

Um Physiotherapeut zu werden, benötigst du grundlegendes medizinisches Verständnis und eine gute körperliche Fitness. Ebenso wichtig ist es, dass du ein sonniges Gemüt besitzt, denn als Physiotherapeut behandelst du längst nicht nur den Körper des Patienten, sondern stehst ihm zugleich unterstützend zur Seite und motivierst, tröstet und berätst. Neben der richtigen Einstellung solltest du aber auch den passenden Schulabschluss mitbringen. Du benötigst idealerweise einen Realschulabschluss oder Abitur. Hast du einen Hauptschulabschluss und bereits eine zweijährige Ausbildung hinter dir, stehen dir ebenso die Türen zur Berufsfachschule offen. Dass du nicht nur Köpfchen besitzt, sondern auch die körperlichen Voraussetzungen erfüllst, musst du mit einem medizinischen Attest belegen. Viele Berufsfachschulen verlangen zudem ein vorangegangenes Fachpraktikum.

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Während deiner Ausbildung zum Physiotherapeuten, wird dir ganz bestimmt nicht langweilig, denn neben dem theoretischen Unterricht nimmst du regelmäßig an praktischen Übungen in Krankenhäusern und Fachpraxen teil. Gemeinsam mit den Profis heißt es dann strecken, dehnen, beugen, aber bitte mit System. Als Physiotherapeut musst du den menschlichen Körper und seinen Bewegungsapparat bestens kennen. Du lernst, was ihm gut tut und was ihm schadet, welche Verletzungen und körperlichen Schäden es gibt und wie diese behandelt werden. Ebenso lernst du, wie Verschleiß vorgebeugt und den Menschen zu einem gesunden Leben verholfen wird. Die Behandlungspalette ist breit und beginnt bei Krankengymnastik und Bewegungsübungen, geht über Massagen und Atemübungen bis hin zu Licht-, Strahlen- und Wärmetherapie. Als Physiotherapeut arbeitest du stets eng mit Ärzten zusammen, Schmerzzustände, Störungen und Erkrankungen werden analysiert und Behandlungs- und Therapiepläne erstellt. 

Wusstest du schon, dass...

  • …Physiotherapie nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde, Katzen, Pferde, Nutz- und Kleintiere angeboten wird?
  • …ein Beckenschiefstand Ursache vieler verschiedener Krankheitsbilder ist und sogar eine Umprogrammierung des Gehirns zur Folge haben kann?
  • …fast 40 % der Deutschen über chronische oder vorübergehende Schmerzen am Rücken klagen?
  • …Fußball die Sportart mit den häufigsten Verletzungen ist?
  • …eine gut trainierte Muskulatur schneller heilt?
Um dich „staatlich anerkannter Physiotherapeut“ nennen zu können, legst du am Ende deiner Ausbildung eine staatliche Prüfung ab, die aus einem mündlichen, einem schriftlichen und einem praktischen Teil besteht. Nun bist du ein wahrer Profi für die verschiedenen Behandlungsmethoden und es heißt, eine Anstellung zu finden. Du kannst in Krankenhäusern, Kliniken, Facharztpraxen, physiotherapeutischen und ambulanten Praxen arbeiten. Auch in Altenheimen, Rehabilitationszentren bzw. Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung, Sportstätten und Wellnesshotels werden Physiotherapeuten gebraucht. Deine Chancen erhöhst du, indem du dich auf einen bestimmten Fachbereich spezialisierst. Um auch nach der Ausbildung immer auf dem neuesten medizinischen Stand zu bleiben, sollest du regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. Ebenso kannst du auch nach der schulischen Ausbildung ein weiterführendes Hochschulstudium, wie beispielsweise im Studienfach Health Care Studies, absolvieren. Hast du ausreichend Praxiserfahrung gesammelt, kann auch eine Selbstständigkeit, beispielsweise durch die Leitung einer eigenen Praxis eine Option sein.

Du solltest Physiotherapeut werden, wenn...

  1. ...du dich in Turnschuhen und Sportklamotten am wohlsten fühlst.
  2. ...du weißt, wie man Menschen motivieren und anspornen kann.
  3. ...du einen abwechslungsreichen Alltag haben möchtest.

Du solltest auf keinen Fall Physiotherapeut werden, wenn...

  1. ...es dir schwerfällt, medizinische Vorgänge nachzuvollziehen.
  2. ...du introvertiert und schüchtern bist.
  3. ...du unsportlich bist.

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