Sugar image big sportassistent berufsprofil 1
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, manchmal am Wochenende
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Sportassistent/in

Warum sollte man Sportassistent werden?

Die Nachfrage nach entsprechenden Sport- und Fitnessangeboten ist in Deutschland so hoch wie nie. Weil ein Sportassistent sowohl in Fitnessstudios, als auch in Sportvereinen oder für Privatpersonen arbeiten kann, sind die Einsatzmöglichkeiten sehr groß. Zudem gibt es hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten zum Sportfachwirt oder zum Berufstrainer.

Wo kann ich als Sportassistent arbeiten?

In Sportverbänden und -vereinen oder in Fitnessstudios arbeiten Sportassistenten genauso regelmäßig wie in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung. Hier kannst du in Bereichen wie dem Gesundheits- oder Sozialwesen eingesetzt werden. Ob Skigymnastik in den Bergen oder Aquafitness im Pool – auch Anbieter von Sportreisen und Ferienclubs sind mögliche Arbeitgeber.

Deine Einsatzorte auf einen Blick

Sportverbände

Sportvereine

Fitness-Studios

Kommunale Sport- und Sportstättenverwaltung

Sportreiseveranstalter

Ferienclubs

Wie sind die Arbeitszeiten als Sportassistent?

In der Regel hat der Sportassistent eine 40-Stunden-Woche. Natürlich kann es aber sein, dass bestimmte Sportveranstaltungen auf das Wochenende fallen. Daher ist manchmal auch nötig, samstags oder sonntags zu arbeiten.

Welche Arbeitskleidung tragen Sportassistenten?

Bei kaufmännischen Aufgaben ist man im Büro tätig und kann im Casual-Style erscheinen. Bei sportlichen Tätigkeiten sind natürlich Sportsachen die erste Wahl.

Was muss ich für ein Typ sein, um Sportassistent zu werden?

Organisationstalent Welcher Teilnehmer eignet sich für welchen Kurs? Sind alle offenen Rechnungen bezahlt? Sind die Flyer für die neuen Sportangebote gedruckt? Du behältst bei allen organisatorischen Fragen den Überblick und arbeitest koordiniert und zielstrebig – auch unter Zeitdruck.

Entertainer: Als Übungsleiter sorgst du nicht nur dafür, dass die Kunden die Übungen richtig ausführen, sondern du vermittelst auch den Spaß und die Freude am Sport. Gerade bei Gruppenübungen musst du viele Menschen auf einmal motivieren und sie zu Höchstleistungen antreiben.

Helfer: Du gibst Hilfestellung bei schwierigen Übungen, machst den Übungsablauf noch einmal vor und hilfst dem Trainer bei der Durchführung des Trainings. Auch bei der Planung, Organisation und Verwaltung ist deine Hilfe gefragt.

Wie läuft die Ausbildung als Sportassistent ab?

Die Ausbildung zum Sportassistenten ist eine schulische Ausbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt, was bedeutet, dass sie von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aufgebaut sein kann. Nach zwei bis drei Jahren Ausbildungsdauer führt sie zu einer staatlichen Abschlussprüfung. Durch Praktika, zum Beispiel bei Sportvereinen oder in Fitnesszentren, werden in regelmäßigen Abständen und meist für wenige Wochen am Stück die nötigen Praxiserfahrungen gesammelt.

Der Pflichtunterricht beläuft sich dabei auf 34 bis 36 Wochenstunden. Die gelernten Inhalte müssen dann selbstständig zu Hause aufgearbeitet werden. Die Abschlussprüfung besteht aus einem mündlichen und einem praktischen Teil. Nach erfolgreichem Bestehen ist man dann staatlich geprüfter Sportassistent.

Was lernt ein Sportassistent in der Berufsschule?

Der Unterricht in der Berufsschule ist zum einen aufgeteilt in den Pflichtunterricht, unter den der allgemeine Unterricht und die sogenannten fachtheoretischen und fachpraktischen Bereiche fallen. Zum anderen gibt es den Wahlpflichtunterricht, der zur Vertiefung und Ergänzung der Ausbildungsinhalte dient. Dabei stehen im ersten Jahr 36 Wochenstunden Pflichtunterricht und eine Wochenstunde Wahlpflichtunterricht auf dem Programm, im zweiten Lehrjahr 34 Wochenstunden Pflichtunterricht und 2 Wochenstunden Wahlpflichtunterricht.

1. Allgemeiner Unterricht

Unter den allgemeinen Unterricht fällt das Fach Kommunikation. Kunden zu Sportangeboten beraten, Sportkurse anleiten oder den Vereinsnewsletter schreiben – all das sind Formen der Kommunikation, die für den Sportassistenten Alltag sind. In der Berufsschule werden Beratungsgespräche mit dem Ausbilder geübt und verschiedene Formen der schriftlichen Kundenkommunikation simuliert.

2. Fachtheoretischer Bereich

Im Fachtheoretischen Bereich werden die Grundlagen für die Praxis gelegt. Im Fach Pädagogik lernt man dabei Unterrichtseinheiten sinnvoll zu strukturieren, aber auch Zielgruppengerecht aufzubereiten. Ob Kinder oder Rentner – jeder soll mit seinem Sportprogramm zufrieden sein und muss dafür ganz individuell beraten werden. Informatik, Recht, Soziologie und natürlich Sportmedizin und Sportmethodik stehen zudem auf dem Lehrplan. Gerade die letzten Fächer sind dafür wichtig, um Präventiv- und Rehasportmaßnahmen planen und durchführen zu können.

3. Fachpraktischer Bereich

In Projektarbeit werden die theoretischen Fertigkeiten anhand von berufsbezogenen Aufgaben praktisch angewandt. Rechnungen erstellen oder Kalkulationen über die Anschaffung neuer Sportgeräte durchführen – im Ausbildungsschwerpunkt Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen werden diese kaufmännischen Grundlagen gelernt. Trainingswissenschaft, Sportmethodik und Marketing gehören ebenso dazu: Die Auszubildenden erstellen individuelle Trainingspläne und stimmen sie auf Kundenprofile ab. Zudem haben sie bald das nötige Know-how, um Sponsoren für den Verein zu gewinnen.

4. Wahlpflichtunterricht

Hierbei handelt es sich um eine Vertiefung und Ergänzung zu den übrigen Ausbildungsinhalten. Hier wird den Berufsschülern die Möglichkeit gegeben, zusätzliche Qualifikationen, wie eine Trainer-C-Lizenz (etwa im Bereich Fußball oder Fitness) zu erlangen oder den Fachübungsleiter, zum Beispiel in Gymnastik, zu machen. Der Mehrwert für die Auszubildenden: Es handelt sich um Einstiegslizenzen, mit denen man seine Qualifikation vorweisen und auf Grundlage derer man weitere Qualifikationen erwerben kann.

Was lernt ein Sportassistent in der Praxis?

Während der meist mehrwöchigen Betriebspraktika?, die in regelmäßigen Abschnitten während der Ausbildung stattfinden, lernen angehende Sportassistenten, die theoretischen Inhalte in der Praxis anzuwenden. Dabei erhalten sie einen Einblick in das Betriebsgeschehen und können erste Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden sammeln. Sie schauen dem Trainer über die Schulter, wenn er Sportstunden plant und durchführt oder Statistik-Tools nutzt, um die Auslastung der Kurse zu überprüfen. Zudem verschaffen sich die angehenden Sportassistenten einen Überblick über den Aufbau und die Ablauforganisation des jeweiligen Vereins oder der Einrichtung.

Dieses Profil wurde von Tobias geschrieben
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