Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten machen
Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

0 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 610-710 Euro
2. Ausbildungsjahr 830-1090 Euro
3. Ausbildungsjahr
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Ausbildung als
Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Klassische duale Berufsausbildung

Schimmel an den Wänden, Risse in der Wand oder gar Ungeziefer im Keller – das will natürlich niemand. Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten lernst du, gegen all das vorzugehen. Wie ein Arzt stellst du Diagnosen und leitest eine Behandlung ein. Damit Gebäude ein langes Leben vor sich haben, sorgst du darüber hinaus für Schutzmaßnahmen. Die duale Ausbildung bringt viel Abwechslung mit sich, denn jeden Tag geht es auf neue Baustellen. Dank deines Teams bist du dabei niemals auf dich allein gestellt, sondern hast einen Kollegen an deiner Seite, der dir alle Arbeitsschritte erklärt. Kam dir die Ausbildungsdauer von zwei Jahren zu kurz vor, kannst du sie um ein Jahr erweitern. In diesem Fall vertiefst du entweder die Fachrichtung Holzschutz oder Bautenschutz und trägst am Ende den Berufstitel Holz- und Bautenschützer.

Die Sonne geht auf! Für dich heißt das: Der Tag auf der Baustelle kann beginnen. Hier bist du nicht allein, sondern Teil eines Teams. Dein sogenannter Partner ist für dich besonders wichtig, denn von ihm wirst du betreut und bekommst alle Arbeitsschritte ausgiebig erklärt. Begonnen wird mit der Diagnose und Analyse: Welcher Schaden soll behoben werden, welche Vorgehensweise ist dafür die richtige und wie sieht der Umgang mit den Holzbauteilen aus? Ob ein großer Riss im Betonboden, Abdichtungen an erdberührten Bauteilen, Feuchtigkeit in den Wänden oder holzzerstörender Pilzbefall – für jedes Problem gibt es eine Lösung und sowohl das richtige Werkzeug als auch die passenden Maschinen. Dieses wird nun ausgewählt, außerdem werden die kommenden Arbeitsschritte vorbereitet. 

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Da Ausbildungsberufe wie die Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten nicht immer einen risikofreien Arbeitsalltag haben, darf die Schutzkleidung nicht fehlen. Stahlkappenschuhe sind selbstverständlich, bei vielen Aufgaben legst du außerdem zusätzlich Gehörschutz, Atemmasken und eine Schutzbrille an. Zu deiner technischen Ausrüstung zählen Kugelstrahlgeräte, Staubsauger, Bohrmaschinen oder eine Flex. Auch Chemikalien und chemische Verfahren kommen beim Bauten- und Holzschutz immer wieder zum Einsatz, beispielsweise um Insekten zu bekämpfen, Schimmel vorzubeugen oder einen Pilzbefall zu beseitigen.  

Wusstest du schon, dass...

  • …die Arbeit von Holz- und Bautenschützern früher von Maurern und Dachdeckern ausgeübt wurde? Durch die Einführung der Ausbildung konnte die Qualität der Arbeit aber noch weiter gesteigert werden.
  • …Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten auch bei Brücken- und Tunnelbauarbeiten eingesetzt werden?
  • …der DHBV, der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband e.V., ein wichtiger Ansprechpartner für dich ist? Hier erfährst du alles über den Ausbildungsberuf, die Zwischenprüfung und Abschlussprüfung sowie über Weiterbildungen.
  • …ein Aquarium die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht?
  • …sich in jeder fünften Wohnung in Deutschland Schimmel nachweisen lässt? Luftfeuchtigkeit ist dabei eine der häufigsten Ursachen.

Mitbringen solltest du für diesen Beruf körperliche Fitness und handwerkliches Geschick. Auch wenn die Maschinen und Werkzeuge dir viel Arbeit erleichtern, wirst du immer wieder deine Muskelkraft einsetzen müssen. In ein Team solltest du dich ebenfalls gerne einfügen, denn Fachkräfte für Holz- und Bautenschutz sind keine Einzelgänger und arbeiten immer in einer sogenannten Kolonne. Gute analytische Fähigkeiten helfen dir dabei, Fehler und Baumängel zu finden und zu beurteilen.

Neben der Praxis, die für extrem viel Abwechslung in deinem Ausbildungsberuf sorgt, bist du auch an einer Berufsschule zu finden. In den berufsspezifischen Fächern lernst du die unterschiedlichen Holzarten und Holzschädlinge kennen und du erfährst, wie Pilzbefall behandelt oder Wände abgedichtet werden. Auch zum Thema nachträglicher Holzschutz könntest du eine Präsentation vorbereiten. Daneben stehen allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde auf deinem Stundenplan. Übrigens: Deine Ausbildungsvergütung fällt als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten überdurchschnittlich hoch aus. Und auch in deinem späteren Beruf kann sich dein Gehalt sehen lassen. Bevor es aber soweit ist, musst du erst eine Abschlussprüfung meistern, die am Ende deiner Ausbildung auf dich wartet. Abschließend darfst du nicht nur deinen Titel als Azubi ablegen, sondern gehörst auch zu der Handwerkskammer deines Bezirks. 

Du solltest Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten werden, wenn...

  1. ...du auf Baustellen und im Freien arbeiten möchtest.
  2. ...Abwechslung dir wichtig ist.
  3. ...handwerkliches Arbeiten dir liegt.

Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten werden, wenn...

  1. ...du körperlich nicht fit bist.
  2. ...Schimmel und Insekten dich vor Ekel davonlaufen lassen.
  3. ...du glaubst, in einem Büro besser aufgehoben zu sein.

Das Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten-Quiz

Was versteht die Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten unter Hausschwamm?



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