Ausbildung als Holz- und Bautenschützer machen
Holz- und Bautenschützer/in

6 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 630-710 Euro
2. Ausbildungsjahr 860-1090 Euro
3. Ausbildungsjahr 1090-1375 Euro
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Ausbildung als
Holz- und Bautenschützer

Klassische duale Berufsausbildung

Einsatz bei nassen Wänden – wenn Feuchtigkeit eine Wohnung oder ein Haus gefährdet, beginnt deine Mission. Als Holz- und Bautenschützer trocknest du durchfeuchtete Bauwerke, bereitest Sanierungsbereiche vor, tauschst Mauerteile aus und ersetzt den Putz.

Damit Wind und Wetter dem Gebäude nichts anhaben können, führst du auch vorbeugende Maßnahmen durch. Was genau das heißt? Das erfährst du hier!

Die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer dauert drei Jahre. In dieser Zeit besuchst du neben deinem Betrieb auch die Berufsschule und lernst unterschiedliche Baustoffe genauer kennen. Das bedeutet, dass es sich bei dieser um eine sogenannte duale Ausbildung handelt.   Bevor es aber richtig losgehen kann, darfst du dir vor deiner Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer noch eine Fachrichtung aussuchen, in der du deine drei Lehrjahre gerne verbringen möchtest. Dabei hast du die Wahl zwischen der Fachrichtung Bautenschutz oder der Fachrichtung Holzschutz. Du musst dich also entscheiden: Möchtest du dich eher mit dem Mauerwerk oder Holz beschäftigen?

Im ersten Ausbildungsjahr wirst du erst einmal die Grundlagen des Berufs kennenlernen. Welche Stoffe es zum Beispiel gibt, welche Stoffe beim Bauen verwendet werden, worauf es beim Bau ankommt und wie Wände oder Bodenflächen beschaffen sein müssen, damit sie nicht feucht werden. Feuchtigkeit kann in Gebäuden auch Schimmelpilzschäden verursachen. Hast du dieses Fachwissen erst einmal vertieft, darfst du es auch auf der Baustelle anwenden und dein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. 

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Und davon solltest du unbedingt etwas im Gepäck haben. Denn deine Hauptaufgabe wird darin liegen, Wände und Böden zu bearbeiten, auf vorhandene Schäden zu überprüfen und diese natürlich zu beheben. Manche Unternehmen verwenden bei diesen Arbeiten sogar ihre ganz eigenen Produkte. So beispielsweise die ISOTEC GmbH, die ein sogenanntes Spezialparaffin verwendet, um aufsteigende Feuchtigkeit in Wänden zu stoppen.

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Bautenschutz, untersuchst du überwiegend Schäden an Gebäudeteilen. In der Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer lernst du zum Beispiel, wie du Bauwerke abdichtest, wie du feuchte Wände trocken legst und sogar, wie du Mauerteile austauschst ohne gleich die ganze Mauer einzureißen. Wenn du dich für die Fachrichtung Holzschutz entschieden hast, bist du natürlich dafür zuständig, Schäden an Holzbauteilen zu beseitigen. Dazu lernst du in der Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer beispielsweise, wie man holzzerstörende Insekten beseitigt oder einen Pilzbefall behandelt. 

Wusstest du schon, dass...

  • …es auch die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutz gibt? Diese ist ähnlich wie die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer, dauert aber nur zwei Jahre und lehrt dich nur grundlegende Tätigkeiten.
  • …nur vier Berufsschulen in Deutschland die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer anbieten? Die Knobelsdorff-Schule in Berlin, die Johan-Philipp-Reis-Schule in Friedberg, das Staatliche Berufsbildungszentrum in Weimar und das Berufskolleg Glockenspitz in Krefeld.
  • …seit 2012 auch die Meisterprüfung in diesem Beruf möglich ist?
  • …die Azubis zum Holz- und Bautenschützer die Abschlussprüfung zu 99% im ersten Anlauf bestehen?

Was du neben einem Hauptschulabschluss brauchst, wenn du auf der Suche nach Ausbildungsplätzen für diesen Beruf bist?  „Wer retten will, muss seine Gegner kennen!“ –  ein Zitat, welches sich die ISOTEC GmbH auf die Fahnen geschrieben hat. Und deine Gegner sind die Gesetze der Natur. Du solltest also naturwissenschaftliche Kenntnisse mitbringen: Gute Noten in Biologie, Chemie und Erdkunde sind daher Pflicht. Wichtiger als deine Schulnoten ist aber, dass du gerne körperlich arbeitest. Erfahrungen in Werken und Technik sind für den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen von Vorteil. Die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer ist also nichts für schwache Oberarme. 

Du solltest Holz- und Bautenschützer werden, wenn...

  1. ...du gerne im Freien arbeitest.
  2. ...es dir Spaß macht, Dinge wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
  3. ...Dreck für dich kein Problem ist.

Du solltest auf keinen Fall Holz- und Bautenschützer werden, wenn...

  1. ...dein handwerkliches Geschick unterwegs verloren gegangen ist.
  2. ...du ein warmes, kuscheliges Büro bevorzugst.
  3. ...du Angst vor kleinen Tierchen hast.

Das Holz- und Bautenschützer-Quiz

Wofür steht die Abkürzung DHBV?



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