Sugar image big ausbildung zum flachglasmechaniker
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 590 Euro
2. Jahr: 640-660 Euro
3. Jahr: 720-750 Euro

Flachglasmechaniker/in

Du erinnerst dich noch genau daran, wie du früher als kleines Kind deine Nase an der Fensterscheibe platt gedrückt hast. Und obwohl Glas auch sehr gefährlich sein kann, ist es ein Material, was dich begeistert. Statt der Ausbildung zum Glaser, kannst du auch eine Ausbildung zum Flachglasmechaniker machen und hast so später in deinem Berufsleben jeden Tag mit diesem außergewöhnlichen Material zu tun. In nur drei Jahren lernst du, wie man Glas so bearbeitet, dass es für jeden Zweck eingesetzt werden kann. Und du wirst staunen, wofür wir heutzutage überall Glas verwenden.

Drei Jahre dauert die Ausbildung zum Flachglasmechaniker und die wirst du auch brauchen, damit du das Handwerk später aus dem FF beherrschst. Im ersten Lehrjahr geht es für dich bereits richtig los. Bevor man dich aber an die großen Maschinen lässt, gilt es, das Material Glas erst einmal kennenzulernen. Dafür besuchst du bereits vom ersten Tag an die Berufsschule. Hier wird dir nicht nur erklärt, wie Glas hergestellt wird, sondern auch, was man damit alles anstellen kann. Auch die möglichen Bearbeitungsverfahren lernst du in der Berufsschule kennen – jedenfalls in der Theorie.

Der Betrieb ist dafür da, um dir den Arbeitsalltag in deiner Ausbildung zum Flachglasmechaniker ganz genau zu zeigen. Hier wirst du das theoretische Wissen aus der Berufsschule praktisch anwenden. Als Flachglasmechaniker fertigst du also Glasplatten beziehungsweise Glasscheiben für ganz unterschiedliche Gegenstände an. Das können zum Beispiel Türen und Fenster sein, genauso aber auch Vitrinen, Autos, Wintergärten und Spiegel. Und für jedes einzelne Glas gibt es ein ganz eigenes Verfahren. Zunächst einmal lernst du in der Ausbildung zum Flachglasmechaniker, wie du Glasscheiben auf die erforderliche Größe zuschneidest, ohne dich dabei zu verletzen. Zu deinen Arbeiten gehören auch das Schleifen der Ränder und das Veredeln der Oberflächen. Je nach Produkt gibt es hier ganz verschiedene Verfahren, wie zum Beispiel das Sandstrahlen, Ätzen oder auch Gravieren. Zur Hilfe kommen dir dabei elektronisch gesteuerte Maschinen. Wie man diese bedient? Auch das lernst du in der Ausbildung zum Flachglasmechaniker. Und am Ende des Tages kannst du immer voller Stolz sagen: Das habe ich ganz alleine gemacht.


Wusstest du schon, dass...

  • das Wort „Glas“ aus dem germanischen stammt und übersetzt „Das Glänzende“ heißt?
  • viele Techniken zur Glasverarbeitung bereits sehr alt sind, aber trotzdem auch heute noch industriell genauso umgesetzt werden?
  • man Glas unendlich oft wiederaufbereiten kann ohne, dass es dabei seine Qualität verändert?
  • die größte Glas-Pyramide der Welt aus 93000 Kristallgläsern besteht und vor dem Gebäude der Zwiesel Kristall AG in Bayern steht?
  • die Bezeichnung „Glasschneider“ eigentlich falsch ist, weil man mit dem Glasschneider das Glas gar nicht schneidet, sondern nur anritzt? Das Glas wird entlang der entstandenen Fissur gebrochen.

Trotz allem ist nicht jeder für die Ausbildung zum Flachglasmechaniker geschaffen. Denn handwerkliches Geschick und Sorgfalt sind genauso wichtig wie gute Noten in Mathematik und technischen Fächern. Da du die automatischen Maschinen auch bewachen musst und bei Störungen eingreifen musst, solltest du außerdem Reaktionsgeschwindigkeit mitbringen. Grundsätzlich ist aber jeder mit einem Hauptschulabschluss für die Ausbildung zugelassen.

Du solltest Flachglasmechaniker/in werden, wenn …
  1. der Mathematikunterricht dir Spaß macht.
  2. handwerkliche Tätigkeiten dir Spaß machen.
  3. du am Ende des Tages sehen möchtest, was du gearbeitet hast.
Du solltest auf keinen Fall Flachglasmechaniker/in werden, wenn …
  1. du gerne einen Bürojob ausüben möchtest.
  2. Zahlen absolut nicht dein Ding sind.
  3. du zwei linke Hände hast.
Das Flachglasmechaniker/in-Quiz
Frage / 3

Was bedeutet es, wenn ein Stoff „amorph“ ist?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, ein Stoff ist amorph, wenn seine Atome keine geordnete Struktur haben, sondern ein unregelmäßiges Muster bilden. Glas ist ein solches amorphes Material.
Richtig! Ein Stoff ist amorph, wenn seine Atome keine geordnete Struktur haben, sondern ein unregelmäßiges Muster bilden. Glas ist ein solches amorphes Material.

Wie wird Glas für gewöhnlich erzeugt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Glas wird für gewöhnlich durch Schmelzen erzeugt.
Richtig! Glas wird für gewöhnlich durch Schmelzen erzeugt.

Aus was besteht in der Regel das „Messer“ bei einem Glasschneider?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, ein Glasschneider besitzt in der Regel einen speziell geschliffenen Diamanten als „Schneidewerkzeug“. Es gibt aber auch Glasschneider aus gehärtetem Stahl oder Wolframcarbid.
Richtig! Ein Glasschneider besitzt in der Regel einen speziell geschliffenen Diamanten als „Schneidewerkzeug“. Es gibt aber auch Glasschneider aus gehärtetem Stahl oder Wolframcarbid.
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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