Duales Studium Verfahrenstechnik machen
Duales Studium Verfahrenstechnik

0 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss (Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer 4 Jahre
Arbeitszeit Werktags
1. Ausbildungsjahr 700-900 Euro
2. Ausbildungsjahr 800-1000 Euro
3. Ausbildungsjahr 900-1200 Euro
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Duales Studium
Verfahrenstechnik

Duales Studium

Ob Medikamente, Klebstoffe, Kosmetika oder sogar radioaktive Reststoffe – als Verfahrenstechniker sind die Produkte und Stoffe, mit denen du hantierst, genau so vielseitig wie deine Aufgaben. Denn die Verfahrenstechnik dreht sich rund um die Umwandlung von Rohmaterialen zu Produkten. Du bereitest Rohstoffe auf und nutzt dafür chemische, physikalische sowie biologische Verfahren. Die wohl größte Herausforderung ist dabei, ein Produkt so effektiv und gleichzeitig umweltschonend wie möglich herzustellen. Zudem hilfst du dabei, Produktionsanlagen zu entwerfen und in Betrieb zu nehmen. Wer so viel in seinem dualen Studium leistet, hat nach seinem Abschluss nicht nur einen ingenieurswissenschaftlichen Abschluss in der Tasche, sondern auch beste Zukunftsaussichten.

Die Verfahrenstechnik kommt in den unterschiedlichsten Industriezweigen zum Einsatz. Hierzu zählen beispielsweise die chemische Industrie, die pharmazeutische oder kosmetische Industrie, der Maschinenbau, die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die Umwelttechnik und die Energietechnik. Du kannst dein duales Studium also in den unterschiedlichsten Unternehmen – vom Chemiekonzern bis zum Kosmetikhersteller – absolvieren. Kombinieren kannst du dein duales Studium mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker. Du gehst also nicht nur zu Uni, sondern bist auch von Anfang an in einen Betrieb integriert. Dort kannst du dein theoretisches Wissen ausprobieren. Je nach Unternehmen und Hochschule bist du entweder in abwechselnden Blöcken im dreimonatigen Wechsel in Uni und Betrieb, oder du hast wöchentlich feste Hochschul- und Praxistage. Langweilig wird es so schnell also nicht.

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Eine weitere Studienrichtung im Studiengang Verfahrenstechnik ist die Strahlentechnik. Hier geht es um die so genannte ionisierende Strahlung – also zum Beispiel radioaktive Strahlung oder Röntgenstrahlen. Du benutzt relevante Instrumente und Messgeräte, um deren Auswirkung auf Mensch und Umwelt zu erforschen. In Sachen Umweltschutz lernst du alles zur Radioaktivität in Böden und Gewässern, im Abfallmanagement geht es um umweltverträgliches Recycling. Ohne die Strahlentechnik würde in der Medizin übrigens eine Vielzahl von Diagnosen nicht gestellt werden können. Denn Grundlage für die Funktionsweise eines CTs oder MRTs – im Alltag spricht man auch von der „Röhre“ – ist die Strahlentechnik. In diesem Schwerpunkt lernst du also auch, medizinische Diagnosen zu verstehen und dich mit Ärzten fachlich auszutauschen. Du wirst im Laufe deines dualen Studiums auch die Frage beantworten können, wie ein Kernkraftwerk aufgebaut ist und wie ein sicherer Rückbau funktionieren kann.

Wusstest du schon, dass...

  • …Verfahrenstechnik zur Gewinnung von erneuerbarer Energie genutzt wird?
  • …auch das Recycling zu den Aufgabenbereichen der Verfahrenstechnik zählt?
  • …die Verfahrenstechnik Bestandteil nahezu jeder Wissenschaft ist?
  • …fast 80% der chemischen Elemente zu den Metallen zählen?
Nicht nur in der Strahlentechnik spielt der Umweltschutz eine große Rolle, sondern generell in der modernen Verfahrenstechnik. Wie kann bei der Produktion der Schadstoffausstoß vermindert, welche Stoffe können recycelt werden? Du erstellst also Konzepte, wie moderne technische Produkte effektiv und umweltschonend hergestellt werden können. Aber auch in der Instandhaltung von Maschinen kommen Fachleute der Verfahrenstechnik zum Einsatz. Du benötigst daher jede Menge Fachwissen –auf theoretischer wie auch auf praktischer Seite. Während des dualen Studiums nimmst du also sowohl das Werkzeug in die Hand, als auch die Skripte und Unterlagen.

Um ein duales Studium Verfahrenstechnik absolvieren zu können, benötigst du mindestens die Fachhochschulreife. Deine Noten sollten besonders in den Naturwissenschaften gut sein. Abgeschlossen wird das Studium mit dem Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Wählst du dazu die ausbildungsintegrierte Studienform, hast du außerdem noch einen vollwertigen Ausbildungsabschluss als Industriemechaniker oder Verfahrensmechaniker in der Tasche. Hast du dann noch nicht genug von der Hochschule, kannst du noch einen Masterstudiengang absolvieren.

Nach dem Studium hast du tolle Möglichkeiten, in der Berufswelt durchzustarten, denn du kommst nahezu überall unter, wo Werkstoffe zu Produkten verarbeitet werden und kannst die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen. So sind Ingenieure der Verfahrenstechnik im Service und Vertrieb, in der Produktion, in der Forschung und in der Entwicklung zu finden.

Du solltest Verfahrenstechnik studieren, wenn...

  1. ...du in der Schule immer Freude an naturwissenschaftlichen Fächern hattest.
  2. ...es dir leicht fällt, logisch zu denken.
  3. ...du technische Zusammenhänge schnell begreifst.

Du solltest auf keinen Fall Verfahrenstechnik studieren, wenn...

  1. ...du physikalische Gesetze noch nie nachvollziehen konntest.
  2. ...dir Worte mehr liegen als Zahlen.
  3. ...du zwei linke Hände hast.

Das Verfahrenstechnik-Quiz

Mit welchem Verfahren verändert man die Stoffzusammensetzung?



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