Duales Studium Verfahrenstechnik

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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
4 Jahre
Arbeitszeit:
Werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 700-900 Euro
2. Jahr: 800-1000 Euro
3. Jahr: 900-1200 Euro

Duales Studium Verfahrenstechnik

Eine weitere Studienrichtung im Studiengang Verfahrenstechnik ist die Strahlentechnik. Hier geht es um die so genannte ionisierende Strahlung – also zum Beispiel radioaktive Strahlung oder Röntgenstrahlen. Du benutzt relevante Instrumente und Messgeräte, um deren Auswirkung auf Mensch und Umwelt zu erforschen. In Sachen Umweltschutz lernst du alles zur Radioaktivität in Böden und Gewässern, im Abfallmanagement geht es um umweltverträgliches Recycling. Ohne die Strahlentechnik würde in der Medizin übrigens eine Vielzahl von Diagnosen nicht gestellt werden können. Denn Grundlage für die Funktionsweise eines CTs oder MRTs – im Alltag spricht man auch von der „Röhre“ – ist die Strahlentechnik. In diesem Schwerpunkt lernst du also auch, medizinische Diagnosen zu verstehen und dich mit Ärzten fachlich auszutauschen. Du wirst im Laufe deines dualen Studiums auch die Frage beantworten können, wie ein Kernkraftwerk aufgebaut ist und wie ein sicherer Rückbau funktionieren kann.

Wusstest du schon, dass...

  • Verfahrenstechnik zur Gewinnung von erneuerbarer Energie genutzt wird?
  • auch das Recycling zu den Aufgabenbereichen der Verfahrenstechnik zählt?
  • die Verfahrenstechnik Bestandteil nahezu jeder Wissenschaft ist?
  • fast 80% der chemischen Elemente zu den Metallen zählen?
Nicht nur in der Strahlentechnik spielt der Umweltschutz eine große Rolle, sondern generell in der modernen Verfahrenstechnik. Wie kann bei der Produktion der Schadstoffausstoß vermindert, welche Stoffe können recycelt werden? Du erstellst also Konzepte, wie moderne technische Produkte effektiv und umweltschonend hergestellt werden können. Aber auch in der Instandhaltung von Maschinen kommen Fachleute der Verfahrenstechnik zum Einsatz. Du benötigst daher jede Menge Fachwissen –auf theoretischer wie auch auf praktischer Seite. Während des dualen Studiums nimmst du also sowohl das Werkzeug in die Hand, als auch die Skripte und Unterlagen.

Um ein duales Studium Verfahrenstechnik absolvieren zu können, benötigst du mindestens die Fachhochschulreife. Deine Noten sollten besonders in den Naturwissenschaften gut sein. Abgeschlossen wird das Studium mit dem Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Wählst du dazu die ausbildungsintegrierte Studienform, hast du außerdem noch einen vollwertigen Ausbildungsabschluss als Industriemechaniker oder Verfahrensmechaniker in der Tasche. Hast du dann noch nicht genug von der Hochschule, kannst du noch einen Masterstudiengang absolvieren.

Nach dem Studium hast du tolle Möglichkeiten, in der Berufswelt durchzustarten, denn du kommst nahezu überall unter, wo Werkstoffe zu Produkten verarbeitet werden und kannst die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen. So sind Ingenieure der Verfahrenstechnik im Service und Vertrieb, in der Produktion, in der Forschung und in der Entwicklung zu finden.

Du solltest Duales Studium Verfahrenstechnik werden, wenn …
  1. du in der Schule immer Freude an naturwissenschaftlichen Fächern hattest.
  2. es dir leicht fällt, logisch zu denken.
  3. du technische Zusammenhänge schnell begreifst.
Du solltest auf keinen Fall Duales Studium Verfahrenstechnik werden, wenn …
  1. du physikalische Gesetze noch nie nachvollziehen konntest.
  2. dir Worte mehr liegen als Zahlen.
  3. du zwei linke Hände hast.
Das Duales Studium Verfahrenstechnik-Quiz
Frage / 3

Mit welchem Verfahren verändert man die Stoffzusammensetzung?

Leider falsch! Richtig ist Antwort 1, die Stoffzusammensetzung ändert man mit der Filterung, das heißt man siedet Bestandteile aus. Mit einer Oxidation ändert man die Stoffart, mit einer Kühlung die Eigenschaft.
Richtig! Die Stoffzusammensetzung ändert man mit der Filterung, das heißt man siedet Bestandteile aus. Mit einer Oxidation ändert man die Stoffart, mit einer Kühlung die Eigenschaft.

Was sind Sekundärrohstoffe?

Leider falsch! Richtig ist Antwort Nr. 3, Sekundärrohstoffe sind Rohstoffe, die durchs Recycling gewonnen werden. Recycling zählt zur Verfahrenstechnik.
Richtig! Sekundärrohstoffe sind Rohstoffe, die durchs Recycling gewonnen werden. Recycling zählt zur Verfahrenstechnik.

Welches dieser Elemente findet man in der Erdkruste am häufigsten?

Leider falsch! Richtige ist Antwort Nr. 3 – Silicium. Es macht 27,7% der Erdkruste aus. Damit ist es nach dem Sauerstoff das häufigste Element der Erdkruste.
Richtig! Silicium macht 27,7% der Erdkruste aus. Damit ist es nach dem Sauerstoff das häufigste Element der Erdkruste.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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