Ausbildung als Flugdienstberater/in

Sugar image big ausbildung zur flugdienstberaterin
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
6-12 Monate
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: -
3. Jahr: -

Flugdienstberater/in

Um in kurzer Zeit vor dem Flug alle nötigen Meldungen und einen guten Überblick über den Ablauf zu haben, ist vor allem deine Flexibilität gefragt. Nicht selten wird es ziemlich stressig und der Zeitdruck schnell zu deinem ständigen Begleiter. Für die Ausbildung zum Flugdienstberater solltest du also vor allem Ruhe und einen guten Überblick mitbringen. Ebenfalls ist es wichtig, deine Arbeit hoch konzentriert, präzise und schnell zu erledigen – und nebenbei auch alles zu dokumentieren, um der nächsten Schicht einwandfrei die Arbeit übergeben zu können. Deine Verantwortung ist hoch – auch damit solltest du umgehen können.

Wusstest du schon, dass...

  • der längste Non-Stop-Flug die Verbindung Singapur – New York ist und 18 Stunden lang dauert?
  • Wein und Tomatensaft an Bord die beliebtesten Getränke sind?
  • oft die Reihen 13 und 17 fehlen, da diese Zahlen in einigen Ländern als Unglückszahlen gelten?
  • der kürzeste Flug die Verbindung Papa Westray - Westray ist und grade mal zwei Minuten dauert?
  • 25 Millionen Gepäckstücke jährlich als vermisst gemeldet werden?

Dennoch gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen, denn die Ausbildung zum Flugdienstberater bereitet dich auf alles vor. Und dabei hast du sie im Vergleich zu anderen Ausbildungen in null Komma nichts hinter dir. Gerade mal in sechs bis zwölf Monaten lernst du alles, was du für den Beruf brauchst: Am Ende bist du fit, wenn es um Navigation oder Meteorologie geht, kannst das Luftrecht sogar im Schlaf aufsagen, beherrscht die Flugzeugkunde und bist gewappnet für jede Flugvorbereitung. Der theoretische Teil wird dir in der Flugschule beigebracht, während du nebenbei betriebliche Luft in der Flugdienstberaterzentrale eines Flugunternehmens schnupperst. Auch Praktika sind in der Ausbildung sehr stark einbezogen.

Allerdings sind Flugschulen ziemlich selten und lange nicht in jeder Stadt vertreten, sodass es sein könnte, dass du für die Ausbildung zum Flugdienstberater deinen Heimatort verlassen musst. Außerdem zieht dieser berufliche Schritt auch eine weitere Kehrseite mit sich, denn während deiner sechs-monatigen Ausbildungszeit verdienst du nichts.

Für die Ausbildung zum Flugdienstbegleiter brauchst du auf jeden Fall den mittleren Schulabschluss und solltest zusätzlich dazu auch ein Führungszeugnis vorlegen. Nicht schlecht ist es außerdem, wenn Englisch, Mathe und Physik zu deinen Lieblingsfächern zählen und du dich auch in Erdkunde und Deutsch leicht tust. 

Du solltest Flugdienstberater/in werden, wenn …
  1. du gut, präzise und innerhalb kurzer Zeit recherchieren kannst.
  2. dich auch der größte Zeitdruck nicht aus der Ruhe bringen kann.
  3. du mit Verantwortung umgehen kannst.
Du solltest auf keinen Fall Flugdienstberater/in werden, wenn …
  1. du nicht viel Zeit im Büro vor dem Computer verbringen willst.
  2. Englisch dir schwer fällt.
  3. du einen Beruf suchst, bei dem du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.
Das Flugdienstberater/in-Quiz
Frage / 3

Kann ein Flugzeug aus eigener Kraft rückwärts fliegen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, nur bestimmte Militärische Flugzeuge sind so gebaut, dass sie es schaffen rückwärts zu fliegen.
Richtig! Jedes Flugzeug ist so gebaut, dass es eine bestimmte Strecke rückwärts fahren bzw. rollen kann. Beim Fliegen sieht das dann ganz anders aus, denn nur bestimmte militärische Flugzeuge sind sogar so ausgestattet, dass sie es schaffen auch rückwärts zu fliegen.

Womit wird die relative Luftfeuchtigkeit gemessen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, man misst die relative Luftfeuchtigkeit in % mit einem Hygrometer.
Richtig! Die relative Feuchtigkeit wird in % mit einem Hygrometer gemessen.

Wann ist der meteorologische Frühlingsbeginn?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, der meteorologische Frühlingsbeginn ist am 1. März.
Richtig! Der meteorologische Frühlingsbeginn ist am 1. März.
Dein persönliches Ergebnis Du hast 0 von 3 Fragen richtig beantwortet!
Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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