Ausbildung als Flugdienstberater/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
6-12 Monate
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Bewerbung als Flugdienstberater/in

Damit Passagiere und Fracht ihr Ziel erreichen bedarf es nicht nur eines guten Piloten. Planst du eine Bewerbung als Flugdienstberater, dann erwartet dich ein verantwortungsvoller Job. Denn in diesem Beruf bist du für die Vorbereitung und Betreuung der Flüge vom Boden aus zuständig. Erstaunlich, dass die Ausbildung offiziell nur sechs Monate geht. Doch durch die Aufteilung in theoretische und praktische Einheiten und gegebenenfalls das Erwerben einer Lizenz kannst du davon ausgehen, dass es durchaus auch die doppelte Zeit in Anspruch nehmen kann.

Übrigens gibt es mit der Deutschen Flugdienstberatervereinigung (DFV) beziehungsweise der German Airlines Dispatcher Association (GALDA) eine unabhängige Berufsvereinigung, die auf ihrer Seite einen guten Überblick darüber gibt, was du mitbringen musst, um mit einer Bewerbung um eine Ausbildung als Flugdienstberaterin Erfolg zu haben.

Im schulischen Bereich solltest du ein (Fach-) Abitur erreicht haben. Doch auch mit mittlerem Schulabschluss kannst du eine Bewerbung als Flugdienstberater schreiben, du musst zuvor aber bereits eine Berufsausbildung absolviert haben. Relevante Fächer sind Neben Mathe und Physik auch Geographie und Englisch.

Die Ausbildung und Lizenzierung der Flugdienstberater wird, wie auch bei anderen Luftfahrtberufen, über die Verordnung über Luftfahrtpersonal (Luft Pers V) geregelt. Daraus folgt, dass du in Deutschland nur zwei Möglichkeiten hast, wo du deine Bewerbung als Flugdienstberaterin einsenden kannst. Nämlich zur IFR-Flugschule oder zur Lufthansa, wo du das sogenannte LFT – Lufthansa Flight Training absolvieren kannst. Die IRF ist übrigens staatlich anerkannt, so dass du dir die hohen Ausbildungskosten möglicherweise über das Arbeitsamt bezuschussen oder zahlen lassen kannst.

Ansonsten ist es wie überall anders auch: Deine Bewerbung um eine Ausbildung als Flugdienstbegleiter besteht aus deinem Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien und, falls du eine solche schon besitzt, deinen bisherigen Lizenzen aus der Luftfahrt. Das Problem: Durch die verschiedensten Einstiegsmöglichkeiten – du kannst einen Neueinstieg wagen oder dich als Pilot zum Flugdienstbegleiter umschulen lassen – ist es schwierig, allgemeingültig etwas über die perfekte Bewerbung als Flugbegleiterin zu sagen. Der beste Tipp ist also: Sammle alle deine Unterlagen und informiere dich über den für dich besten Weg zum Flugbegleiter bei der DFV/GALDA oder direkt bei der IFR Flugschule.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Auch hier ist eine pauschale Aussage nicht ganz so einfach, denn je nach Ausbildungsweg und mitgebrachter Erfahrung oder Lizenz wirst du wohl anderen Prüfverfahren unterliegen. Deswegen solltest du dich zumindest auf die klassischen Kleidungsstücke einstellen, die man in diesem Beruf oder generell in Bewerbungsgesprächen immer gut tragen kann. Als Stichworte kannst du hier durchaus Business oder Smart Casual sehen. Als erfahrener Pilot wirst du sicherlich eher im Anzug kommen, als Neueinsteiger dürfte dir keiner übel nehmen, wenn du das ganze etwas auflockerst. Schließlich hast du noch nicht mit internationalen Langstreckenflügen einen Kleiderschrank voller Designer-Anzüge bezahlen können. Aber vielleicht ist genau das deine Zukunft?

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