Ausbildung zum/zur Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Sugar image big ausbildung als holzbearbeitungsmechaniker
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 420-830 Euro
2. Jahr: 450-870 Euro
3. Jahr: 480-910 Euro

Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Wie läuft die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker ab?

Wenn du Holzbearbeitungsmechaniker werden willst, musst du eine duale Ausbildung durchlaufen, die drei Jahre dauert. Das bedeutet, dass du circa zwei Tage pro Woche in der Berufsschule verbringst und die restlichen Tage den Betrieb unsicher machst. Bei der Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker kommt es allerdings häufiger vor, dass Blockunterricht ansteht. Dann nimmst du für mehrere Wochen am Stück auf der Schulbank Platz – manchmal sogar mehrmals im Jahr. So oder so erwarten dich dann einerseits Fächer wie Deutsch, Sozialkunden oder Sport. Andererseits darfst du dich auf fachbezogenen Unterricht mit Themen wie Holzauswahl, Vollholzerzeugnisse oder Holzwerkstoffe freuen. Zudem wird auch in den Berufsschulen nicht auf die Praxis verzichtet: Beispielsweise werden dort die Bedienung von vorhandenen Geräten erklärt oder unterschiedliche Werkzeuge geschärft. Anschließend darfst du das Wissen in deinem Ausbildungsbetrieb anwenden.  

Kann ich mich als Holzbearbeitungsmechaniker spezialisieren?

Als angehender Holzbearbeitungsmechaniker hast du einen Wahlbereich, der einer Spezialisierung ähnelt. Im Laufe der Ausbildung wählst du einen von vier Schwerpunkten, der auch in der Berufsschule unterrichtet wird. Welcher es im Endeffekt wird, entscheidest du zusammen mit deinem Ausbildungsbetrieb. Dein Wissen kannst du in den folgenden Bereichen vertiefen:

-         Herstellung von Sägewerkserzeugnisse

-         Herstellung von Hobelwerkserzeugnisse

-         Herstellung von Leimholzerzeugnisse

-         Herstellung von Holzwerkstofferzeugnisse

Wo kann ich als Holzbearbeitungsmechaniker arbeiten?

Als Holzbearbeitungsmechaniker bist du in der Holzwirtschaft Zuhause. Besonders die Sägeindustrie oder Hobelwerke sind immer auf der Suche nach geeigneten Azubis. Auch die Holzwerkstoffindustrie öffnet dir die Pforten. Unabhängig davon, welcher Betrieb es genau wird, arbeitest du überwiegend in Werk- oder Fertigungshallen. Laut dem Motto „wo gehobelt wird, fallen auch Späne“ kann es hier auch mal laut und staubig werden. Hin und wieder wirst du sogar draußen arbeiten, beispielsweise, wenn neue Ware geliefert wird. Dann lässt du dich auch von Wind und Wetter nicht aufhalten.

Wusstest du schon, dass...

  • bei der Verarbeitung von Holz keine nutzlosen Abfälle entstehen? Fast alle Holzreste werden weiterverwendet oder für Wärmeenergie genutzt.
  • eine Europalette aus elf Brettern, neun Klötzen und 78 Schraubnägeln besteht?
  • Holz der wichtigste Baustoff weltweit ist?
  • es eine Stiftung gibt, die jährlich einen Baum des Jahres festlegt? Baum des Jahres 2016 war die Winter-Linde.
  • viele Baumarten in den Tropen als sogenanntes Eisenholz bezeichnet werden, weil diese über eine besondere Härte verfügen?

Wie sind die Arbeitszeiten als Holzbearbeitungsmechaniker?

An die Begriffe Früh- oder Spätschicht darfst du dich schon mal gewöhnen. Während deiner Ausbildung wirst du zwar häufig werktags gebraucht, aber spätestens als ausgelernter Holzbearbeitungsmechaniker erwartet dich in vielen Fällen der Schichtdienst.  

Welche Arbeitskleidung tragen Holzbearbeitungsmechaniker?

Eine bestimmte Arbeitskleidung musst du nicht tragen, ein paar Regeln zum beruflichen Outfit gibt es aber schon. In den meisten Fällen trägst du eine Arbeitshose sowie -schuhe, die den Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Je nach Aufgabe darfst du in diesem Beruf auch auf Schutzbrille, Handschuhe oder Ohrenschutz nicht verzichten – Sicherheit geht nun mal vor Aussehen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Holzmechaniker und Holzbearbeitungsmechaniker?

Der große Unterschied liegt im Endprodukt. Als Holzmechaniker bedienst du andere Maschinen als ein Holzbearbeitungsmechaniker und verarbeitest das Holz beispielsweise zu Möbelstücken oder Rahmen, während der Holzbearbeitungsmechaniker eher Bretter, Sperrholz oder Holzspanplatten herstellt. Zudem bieten beide Ausbildungsberufe andere Möglichkeiten, einen Schwerpunkt zu setzen.

Welchen Abschluss brauche ich für eine Ausbildung als Holzbearbeitungsmechaniker?

Wenn du einen guten Hauptschulabschluss hast, kannst du beruhigt durchatmen. Besonders wenn du einen qualifizierenden Hauptschulabschluss vorzeigen kannst, solltest du mit deiner Bewerbung keine Minute länger warten. Bringst du sogar den Realschulabschluss mit, erhöht das natürlich deine Chancen.

Was muss ich für ein Typ sein, um Holzbearbeitungsmechaniker zu werden?

Du bist technisch begabt: In diesem Beruf sind Maschinen dein Freund und Helfer. Du musst ihre Arbeitsweise kennen, sie einstellen und bedienen können. Manche Anlagen steuerst du sogar von einem Cockpit aus und behältst so alles im Blick. Dann merkst du auch sofort, wenn eine Produktion mal nicht so verläuft wie sie sollte.    

Du bist handwerklich geschickt: Holz vermessen oder Sägeblätter schärfen – es gibt genug Arbeitsfelder, bei denen du ordentlich zupacken musst. Dabei arbeitest du immer besonders sorgfältig. Denn so kann weder dir noch den Anlagen etwas passieren.

Du bist körperlich fit: Wenn ein Baumstamm vom Weg abkommt, legst du diesen problemlos zurück auf das Band – da ist natürlich Körperkraft gefragt. Neben Muskeln spielt auch die Ausdauer eine Rolle, wenn du zum Beispiel mehrere Stunden auf den Beinen aushalten musst.

Du solltest Holzbearbeitungsmechaniker/-in werden, wenn …
  1. der Geruch von Holz bei dir für gute Laune sorgt.
  2. du mehrere Stunden am Stück an einem Platz sitzen kannst.
  3. die Arbeit an Maschinen dir besonders Spaß macht.
Du solltest auf keinen Fall Holzbearbeitungsmechaniker/-in werden, wenn …
  1. du schon das Geräusch von Nagelfeilen nicht erträgst.
  2. dich sogar die Knöpfe auf deiner Fernbedienung überfordern.
  3. du von lauten Geräuschen direkt Ohrenschmerzen bekommst.
Das Holzbearbeitungsmechaniker/-in-Quiz
Frage / 3

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Dendrologie?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Dendrologie ist die Lehre von den Bäumen und Gehölzen.
Richtig! Dendrologie ist die Lehre von den Bäumen und Gehölzen.

Wie viele Wachstumsphasen gibt es bei Bäume?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, bei Bäumen gibt es vier Wachstumsphasen: Ruhe-, Mobilisierungs-, Wachstums und die Depositionsphase.
Richtig! Bei Bäumen gibt es vier Wachstumsphasen: Ruhe-, Mobilisierungs-, Wachstums und die Depositionsphase.

Welches Verfahren zum Trocknen von Holz gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, das Verfahren Fallwindtrocknung gibt es nicht, mit dem sich Holz trocknen lässt. Konvektionstrocknung ist das häufigste Verfahren.
Richtig! Das Verfahren Fallwindtrocknung gibt es nicht, mit dem sich Holz trocknen lässt. Konvektionstrocknung ist das häufigste Verfahren.
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Dieses Profil wurde von Margarethe geschrieben
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