Arbeitsumfeld
Du arbeitest meist in Werk- oder Produktionshallen, teils im Freien. Du richtest Maschinen ein, überwachst die Produktion und prüfst die Qualität.


Du arbeitest meist in Werk- oder Produktionshallen, teils im Freien. Du richtest Maschinen ein, überwachst die Produktion und prüfst die Qualität.
Die Ausbildungsvergütung steigt meist jährlich. Später hängt dein Gehalt von Betrieb, Branche, Tarif, Erfahrung und Weiterbildungen ab.
Nachhaltiges Bauen mit Holz gewinnt an Bedeutung. Dadurch entstehen langfristig gute Perspektiven für Holzbearbeitungsmechaniker.
Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Aufmerksamkeit helfen dir. Mathe, Physik und Werken sind wichtig, ebenso körperliche Fitness.


Als Holzbearbeitungsmechaniker stellst du Holzwerkstoffe her und fertigst daraus Holzbauteile und Holzprodukte. Dabei wählst du passendes Rohmaterial aus, prüfst es und richtest Maschinen und Anlagen für die Bearbeitung ein. Du steuerst und überwachst die Fertigung, misst nach und kontrollierst, ob Abmessungen und Qualität stimmen. Am Ende bereitest du die Produkte für Lagerung oder Versand vor, zum Beispiel durch Verpacken und Kennzeichnen.
Typische Aufgaben:
Eine Holzbearbeitungsmechanikerin arbeitet in Werk- und Produktionshallen, in Arbeitsräumen und in Lagerräumen. Je nach Betrieb ist sie auch im Freien auf Rundholz- oder Schnittholzplätzen und auf Holzlagerplätzen unterwegs. Typische Branchen sind die Sägeindustrie, die Furnierherstellung, die Hobel- und Holzleimbauindustrie, die Holzwerkstoffindustrie sowie die Möbelherstellung und die Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen.
Die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker ist dual: Du arbeitest im Betrieb und besuchst die Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder im Block statt. Nach Bedarf kommen überbetriebliche Lehrgänge dazu. Vor Ende des 18. Ausbildungsmonats legst du die Zwischenprüfung ab. Nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung.
Während der Ausbildung kannst du dich auf einen der vier Bereiche spezialisieren:
Die Ausbildung zur Holzbearbeitungsmechanikerin dauert in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit kann sich die Ausbildungsdauer verlängern, höchstens auf 4,5 Jahre.
Im Betrieb lernst du, wie du Holz und Rohmaterialien sortierst, vermisst und kontrollierst. Du richtest Maschinen ein, bedienst und pflegst sie, trocknest Holz, bearbeitest Erzeugnisse und bereitest den Versand vor. In der Berufsschule lernst du zum Beispiel Holz auszuwählen, Holzprodukte herzustellen, Werkzeuge zu schärfen und Holzschutzmaßnahmen durchzuführen.
Für die Ausbildung zur Holzbearbeitungsmechanikerin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf Dinge wie den Schulabschluss und persönliche Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker erhältst du im 1. Jahr 978 Euro bis 1.176 Euro, im 2. Jahr 1.070 Euro bis 1.232 Euro und im 3. Jahr 1.120 Euro bis 1.300 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag unterschiedlich sein.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 978 Euro bis 1.176 Euro |
| 2. Jahr | 1.070 Euro bis 1.232 Euro |
| 3. Jahr | 1.120 Euro bis 1.300 Euro |
Als Holzbearbeitungsmechaniker verdienst du zum Einstieg 2.400 Euro bis 2.900 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Holzbearbeitungsmechaniker etwa 3.400 Euro brutto im Monat. Später sind bis zu 4.000 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 Euro bis 2.900 Euro |
| Mittleres Gehalt | 3.400 Euro |
| Späteres Gehalt | bis zu 4.000 Euro |
Für die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker bewirbst du dich bei einem Ausbildungsbetrieb. Der Ausbildungsbetrieb wählt aus und entscheidet nach eigenen Kriterien.
Schau dir vor der Bewerbung die Stellenausschreibung an – dort steht, was der Betrieb genau sehen will.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos findest du in unserem Bewerbungsratgeber.
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