Ausbildung als Packmitteltechnologe machen
Packmitteltechnologe/-technologin

32 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 770-920 Euro
2. Ausbildungsjahr 830-990 Euro
3. Ausbildungsjahr 900-1050 Euro
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Ausbildung als
Packmitteltechnologe

Klassische duale Berufsausbildung

Ob Sandwich aus dem Supermarkt, Parfüm aus der Drogerie oder die Pizza vom Lieferdienst – sie haben alle gemeinsam, dass sie individuell verpackt sind. Und diese Verpackung soll nicht nur praktisch sein und hygienischen Anforderungen entsprechen, sondern auch direkt ins Auge stechen und für das Produkt werben. Für die Umsetzung sind die Packmitteltechnologen zuständig. In der Ausbildung lernst du deshalb, wie Verpackungen entwickelt und produziert werden. Du designst Vorlagen am Computer, steuerst moderne Produktionsanlagen und prüfst die Qualität. Für die dreijährige Ausbildung solltest du mindestens einen Hauptschulabschluss, viel technisches Verständnis und gutes farbseh- sowie räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen.

Die Ausbildung als Packmitteltechnologe machst du bei Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Verpackungen spezialisiert haben. Das Unternehmen WEBER Verpackungen, „die Tütenmacher“, ist eines davon. Hier werden jedes Jahr 2,5 Millionen Verpackungen, größtenteils aus Papier, produziert und in ganz Europa ausgeliefert. Deine Arbeit beginnt, wenn sich ein Kunde mit einem Auftrag an dich wendet – eine Box für Taschentücher, die aussieht wie eine Wassermelone, dreieckige Sandwichverpackungen oder Brötchentüten in XXL zum Beispiel. Ist das gewünschte Design, das mit sogenannten CAD-Programmen in dreidimensionalen Zeichnungen entsteht, schon mitgeliefert, übermittelst du die Daten an die entsprechende Maschine. Dann hast du den Produktionsprozess genau im Auge: Du stanzt die Verpackung aus Wellpappe aus oder schneidest das Papier passgenau zu. 

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Jeder Schritt muss erst einmal gelernt werden. Und dies geschieht in deinem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsfachschule. Am Computer übst du 3D-Zeichnungen, an den Übungsmaschinen wird dir gezeigt, wie Befehle eingegeben und Stanzmuster erstellt und ausgetauscht werden. In der Berufsschule geht es also sehr praktisch zu, Theorie steht aber auch auf deinem Stundenplan: Mathematische Formeln der Flächenberechnung, Arbeitsschutzbestimmungen und vieles zum Thema Umweltschutz. Schließlich sollst du beim Herstellen der Verpackungen auch darauf achten, möglichst ökologisch vorzugehen.

Wusstest du schon, dass...

  • …der Beruf früher nicht Packmitteltechnologe hieß, sondern Verpackungsmittelmechaniker?
  • …es für die besten Packmitteltechnologen sogar eine Auszeichnung gibt? 2015 ging der „Deutsche Verpackungspreis“ übrigens an WEBER...
  • …du am Anfang der Ausbildung die Verpackungsmodelle erst einmal am Reißbrett zeichnen sollst? Erst später lernst du dann, wie man das Gleiche am Computer macht.
  • …die Toblerone-Verpackung, welche die Form eines Prismas hat, schon seit 1909 rechtlich geschützt ist?
  • …es auch kompostierbare Verpackungen gibt? Diese werden aus biologisch abbaubaren Materialien hergestellt.

Bald bist du ein echter Profi in Sachen Packmittelfertigung: Du bedienst die Produktionsanlagen, führst deren Instandhaltung durch und stellst auch die Prozesskontrollsysteme ein. Körperliche Belastungen bringt der Ausbildungsberuf aber auch mit sich, da du viel stehst und Lärm ausgesetzt bist. Flexibel solltest du sein was die Arbeitszeiten betrifft, denn als Packmitteltechnologe arbeitest du häufig im Schichtdienst.

Um Packmitteltechnologe oder Packmitteltechnologin zu werden, musst du sehr gute räumliche Vorstellungskraft, technisches und mathematisches Verständnis sowie Teamfähigkeit mitbringen. Ausbilder wie WEBER beispielsweise, legen neben fachlichen Kenntnissen großen Wert auf Zusammenhalt und binden dafür teamfördernde Trainings in die Ausbildung ein. Wenn du dann noch mindestens einen Haupt- oder mittleren Schulabschluss besitzt, steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege. 

Du solltest Packmitteltechnologe werden, wenn...

  1. ...du dich für Technik und Mathematik interessierst.
  2. ...sorgfältiges Arbeiten dein Ding ist.
  3. ...du in der Produktion von Packmitteln eine wichtige Rolle spielen willst.

Du solltest auf keinen Fall Packmitteltechnologe werden, wenn...

  1. ...Schichtarbeit für dich nicht in Frage kommt.
  2. ...du nicht lange am Stück stehen kannst.
  3. ...Flächenberechnung für dich schon in der Schule zu schwer war.

Das Packmitteltechnologe-Quiz

Wofür steht die Abkürzung CAD?



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