Ausbildung zum/zur Technische/r Produktdesigner/in

Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 910-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro
4. Jahr: 1010-1120 Euro

Technische/r Produktdesigner/in

Als Technischer Produktdesigner hast du zum ersten Mal dieChance, deine eigenen Ideen grafisch so umzusetzen, dass sie fast greifbar nahsind und du sie dir in einem 3D-Format ansehen kannst. Darüber hinaus ist deinBeruf besonders vielfältig, denn Technische Produktdesigner haben ganzunterschiedliche Produkte, die sie gestalterisch umsetzen müssen. Von Brillenbis hin zu Fahrzeugen, Baggern, Kaffeemaschinen, technischen Geräten oder auchMesseständen – Technische Produktdesigner sind für die verschiedensten Bereichezuständig. Als kreativer Kopf bist du hier also ganz besonders gut aufgehoben.Neben der Analyse, der Konzeption und der Prototypen- und Serienbetreuunggehört nämlich auch die Ideenfindung und Präsentation zu den Aufaben einesTechnischen Produktdesigners.

Und es kommt noch besser –obwohl der Beruf des Technischen Produktdesigners als Ausbildung erst seitkurzem angeboten wird, gibt es drei gute Gründe warum es ein Beruf mit Zukunftist. Zum Einen wird hier das dreidimensionale Konstruieren in den Mittelpunktgestellt, zum anderen weil er auf die Entwicklung der Arbeitsprozesse in derKonstruktion eingeht und zu guter Letzt, weil er nicht nur zeichnen, sondernauch konstruieren, dokumentieren und präsentieren kann. 

Wusstest du schon, dass...

  • das Berufsprofil des Technischen Produktdesigners auf dem des Technischen Zeichners beruht?
  • in der Regel kaum eine Zeichnung mehr handschriftlich angefertigt wird? Mit Hilfe der neuesten technischen Entwicklungen ist jede Zeichnung am Computer auf ein tausendstel Millimeter möglich.
  • eine der bekanntesten Auszeichnungen für Produktdesign der red dot award ist?
  • ein Drittel der Auszubildenden als Technischer Produktdesigner Frauen sind?
  • im Sommer 2012 bei der Abschlussprüfung von 100 möglichen Geamtpunkten im Durchschnitt 82 Punkte erreicht wurden?

Dafür dauert die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner auch ungefähr ein halbes Jahr länger als gewöhnlich. Vorab kannst du dich entscheiden in welche Fachrichtung du gehen möchtest. Ob Produktgestaltung und–konstruktion oder doch lieber Maschinen- und Anlagenkonstruktion, das bleibtdir vollkommen selbst überlassen. Wenn du dich für die FachrichtugnProduktgestaltung entscheiden solltest, konzipierst und entwickelst duDatenmodelle und Produkte. Unter Berücksichtigung von Kosten, Gestaltung undtechnischen Möglichkeiten, wählst du die dafür nötigen Werkstoffe, Normen undMontagetechniken aus. In der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktionkonzipierst du in 3D-Modellen Bauteile/ Baugruppen sowie Fertigungsbezeichnungenfür Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen. Dabei berücksichtigst du die Grundlagender Steuerungs- und Elektrotechnik.

Damit du die notwendigen Berechnungen imKonstruktionsprozess auch ordentlich durchführen kannst, musst du Winkel,Flächen und Volumen, aber auch Beschleunigung und Reibung berechnen können.Aber keine Sorge, das ist keine Voraussetzung, um sich für eine Ausbildung alsTechnischer Produktdesigner zu bewerben – diese Rechnungen lernst du allewährend deiner Ausbildung. Auch die unterschiedlichen Softwareprogramme undDesignvorgaben werden dir beigebracht.

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre, kann aber beiguten Leistungen auch verkürzt werden. Eine Vorliebe für Zahlen und einFeingefühl für Maße solltest du neben einem guten Schulabschluss ebenfallsmitbringen. Bevorzugt werden hier Realschulabgänger oder Abiturienten. Undsollte dir das nicht reichen, kannst du dich nach deiner Ausbildung zumstaatlichen geprüften Gestalter mit der Fachrichtung Produktdesign oder zumTechniker mit der Fachrichtung Maschinentechnik weiterbilden. Und mit einerHochschulzugangsberechtigung kannst du auch noch eine Runde studieren gehen undeinen Abschluss als Dipl.-Ing. in Konstruktionstechnik oder als Dipl.-Designerin Industrial-Design machen. „Konstruiere“ dir selber deinen ganz eigenen Weg!
Du solltest Technische/r Produktdesigner/in werden, wenn …
  1. du häufig neue Ideen hast.
  2. der Umgang mit Zahlen dir Freude bereitet.
  3. du bereits im Kindergarten schon die besten Bilder „gezeichnet“ hast.
Du solltest auf keinen Fall Technische/r Produktdesigner/in werden, wenn …
  1. Mathematik dein absolutes Hassfach in der Schule ist/war.
  2. du dir nicht vorstellen kannst deinen Arbeitstag vor dem PC-Bildschirm zu verbringen.
  3. kein Gefühl für räumliche Darstellungen hast.
Das Technische/r Produktdesigner/in-Quiz
Frage / 3

Was bedeutet CAD eigentlich ?

Leider falsch! Es steht für Computer-aided design zu Deutsch bedeutet es: rechnerunterstütztes Konstruieren. Hierunter wird das Konstruieren eines Produkts mittels EDV verstanden.
Richtig! Es steht für Computer-aided design zu Deutsch bedeutet es: rechnerunterstütztes Konstruieren. Hierunter wird das Konstruieren eines Produkts mittels EDV verstanden.

Für die Gestaltung welcher Produkte wirst du als Technischer Produktdesigner nicht zuständig sein?

Leider falsch! Schokokekse natürlich. Die Herstellung von Schokokeksen und deren Aussehen überlassen wir dann doch lieber einer anderen Berufsgruppe.
Richtig! Schokokekse natürlich. Die Herstellung von Schokokeksen und deren Aussehen überlassen wir dann doch lieber einer anderen Berufsgruppe.

Beende folgende Zahlenreihe: 2 4 9 11 16 ...

Leider falsch! Richtig ist 18. So kannst du die Zahlenreihe lösen: +2, +5, +2, +5, +2
Richtig! Richtig ist 18. So kannst du die Zahlenreihe lösen: +2, +5, +2, +5, +2
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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