Ausbildung zum/zur Gießereimechaniker/in

Sugar image big ausbildung zum gie ereimechaniker
Empf. Schulabschluss:
ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtarbeit
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 790-840 Euro
2. Jahr: 820-890 Euro
3. Jahr: 860-950 Euro
4. Jahr: 910-1000 Euro

Gießereimechaniker/in

Per Hand oder mithilfe von Gießmaschinen gießt du anschließend das Metall in die Gussformen. Damit du dich nicht verbrennst, trägst du natürlich die ganze Zeit über Schutzkleidung. Die Hitze ist oft groß und deine Kleidung schützt dich davor. Wenn das Metall wieder erkaltet ist, öffnest du die Form und das Werkstück wird automatisch ausgestoßen oder mit der Hand von dir selbst herausgenommen. Jetzt heißt es genau hinschauen: Du überprüfst den Guss auf Mängel und schaust nach, ob eventuell Risse, Blasen oder Hohlräume entstanden sind. Da das Gussteil später in eine Maschine eingebaut und mit anderen Teilen zusammengesetzt wird, ist es ganz wichtig, dass alles auf den kleinsten Millimeter korrekt ist. Falls nötig, schleifst und feilst du das Metall zu Recht, damit am Ende alles passt! 

Wusstest du schon, dass...

  • zur Herstellung des flüssigen Zustandes verschiedene Schmelzaggregate verwendet werden?
  • der Kupolofen 1794 von dem Engländer John Wilkinson erfunden wurde?
  • Stahl seine Schmelztemperatur bei bis zu 1536 °C hat?
  • Stahl duktil ist? Das bedeutet, dass er sich unter Belastung plastisch verformen lässt.
  • man Vorratsbehälter Speiser nennt, die in der Form über oder neben das Gussstück gesetzt werden?

Eine weitere Fachrichtung im Bereich der Gießereimechanik ist der Handformguss. Wie der Name schon sagt, geht es hier noch um echte Handarbeit. In dieser Ausbildung zum Gießereimechaniker lernst du, wie man Gussformen von Hand herstellt. Meistens handelt es sich dabei um Sandformen. Du erstellst ein Modell und legst es in Formsand. Sobald du ihn verdichtet hast, kannst du das Modell wieder entnehmen und die Formteile zu einer fertigen Form zusammensetzen.  Die dritte und somit letzte Fachrichtung ist der Maschinenformguss. Es gehört zu deinen Aufgaben, die Formen für den Sandguss herzustellen, von dem gerade die Rede war. Du bist zudem für die Überwachung der Anlagen verantwortlich, die Modelle in den Sand betten und verdichten. Zu guter Letzt wartest du die Fertigungsanlagen und führst Reparaturen durch, damit das Band nicht stellstehen muss – schließlich wird dank Schichtdienst immer produziert!

Bei all der Arbeit und der körperlichen Anstrengung, darfst du nie die Konzentration verlieren. Du arbeitest mit flüssigem Metall und das bringt natürlich ein hohes Verletzungsrisiko mit sich. Als Gießereimechaniker bist du der Motor hinter den Maschinen. Ohne dich gäbe es nämlich gar keine Maschinen, da die Teile fehlen würden. Keine Maschinen bedeutet auch keine Produktion! Viele Produkte, die für uns selbstverständlich geworden sind, die aber nur maschinell hergestellt werden können, würden aus den Regalen verschwinden. Das will doch wirklich keiner! Werde zum Held der Metalle und lass dich zum Gießereimechaniker ausbilden!  

Du solltest Gießereimechaniker/in werden, wenn …
  1. du kein Problem mit großer Hitze hast.
  2. es dir nichts ausmacht, bei hoher Lautstärke zu arbeiten.
  3. du technisches Geschickt hast.
Du solltest auf keinen Fall Gießereimechaniker/in werden, wenn …
  1. du keine Lust auf Schichtdienst hast.
  2. du keine körperlichen Arbeiten verrichten willst.
  3. dich nicht lange auf eine Sache konzentrieren kannst.
Das Gießereimechaniker/in-Quiz
Frage / 3

Was sind Kokillen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Kokillen sind wiederverwendbare Form aus Gusseisen oder Stahl zum Abgießen von Metallen und Legierungen.
Richtig! Kokillen sind wiederverwendbare Form aus Gusseisen oder Stahl zum Abgießen von Metallen und Legierungen.

Was sind NE-Metalle?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, NE-Metalle sind Nichteisen-Metalle wie Kupfer, Zink oder Bronze.
Richtig! NE-Metalle sind Nichteisen-Metalle wie Kupfer, Zink oder Bronze.

Was versteht man unter „Gattieren“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, unter Gattieren versteht man das Zusammenstellen des aufzuschmelzenden Materials, bevor es in den Ofen wandert.
Richtig! Unter Gattieren versteht man das Zusammenstellen des aufzuschmelzenden Materials, bevor es in den Ofen wandert.
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Dieses Profil wurde von Alexandra geschrieben
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