Ausbildung zum/zur Rettungsassistent/in

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: 500-1320 Euro
3. Jahr:

Rettungsassistent/in

Der Unterricht an der Berufsschule findet in Form von theoretischen und praktischen Modulen statt. Zusätzlich wirst du ein 3-wöchiges Praktikum innerhalb des ersten halben Jahres machen. Am Ende des ersten Jahres steht die Abschlussprüfung an. Diese besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Bestehst du die Prüfung, wirst du zu dem einjährigen Praktikum zugelassen, das du zur staatlichen Anerkennung benötigst und an einer Lehrrettungswache absolvieren wird.

 

Wusstest du schon, dass...

  • es bis 2005 grundsätzlich nicht erlaubt war, mit Blaulicht aber ohne eingeschaltetes Martinshorn eine Kreuzung zu überqueren? Auch heute noch werden Unfälle, die durch fehlendes Martinshorn verursacht wurden, streng untersucht.
  • Rettungsassistenten in Deutschland das höchste nicht-ärztliche Personal sind?
  • Rettungssanitäter nicht befugt sind, Medikamente zu vergeben, während Rettungsassistenten unter bestimmten Voraussetzungen die Erlaubnis dazu haben?
  • der Rettungsassistent der einzige auf Bundesebene gesetzlich geregelte Ausbildungsberuf im Rettungsdienst ist?
  • die meisten Kommunen eine Fortbildungspflicht im (gewerblichen) öffentlichen Rettungsdienst vorschreiben?

Um Rettungsassistent zu werden, musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Vorausgesetzt wird zudem ein Hauptschulabschluss. Hast du keinen Schulabschluss, kannst du dies durch den Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung ausgleichen. Natürlich musst du als Rettungsassistent topfit sein. Um dies zu belegen, legst du ein ärztliches Attest vor. Einige Fachschulen verlangen zudem ein polizeiliches Führungszeugnis, mit dem du zeigen kannst, dass gegen dich keinerlei Vorstrafen vorliegen.

In der Ausbildung zum Rettungsassistent benötigst du starke Nerven, Teamfähigkeit und Belastbarkeit. Du solltest zudem ein Händchen für den Umgang mit Menschen haben, denn oft heißt es für dich, parallel zur Versorgung die Unfallopfer und Beteiligten zu beruhigen. Ebenso sollte es dir nichts ausmachen, zu außergewöhnlichen Zeiten zu arbeiten, die Nächte sind ebenso wenig ausgenommen, wie Wochenenden und Feiertage.

Nach deiner Ausbildung zum Rettungsassistent stehen dir viele Türen offen. Du kannst bei Krankentransport- und Rettungsdiensten, bei Blutspendediensten den städtischen Feuerwehren, bei Katastrophenhilfswerken oder kommunal organisierten Rettungswachen unterkommen. Vorab solltest du dich entscheiden, auf welches Einsatzgebiet du dich spezialisieren möchtest.

Während deiner beruflichen Laufbahn wirst du dich regelmäßig weiterbilden. Möchtest du nicht nur deine Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten, sondern auch auf der Karriereleiter weiter aufsteigen, könntest du die Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten ins Auge fassen. In dieser Position bist du für die Ausbildung des Nachwuchses verantwortlich. In unserem Karrierepfad findest du darüber hinaus 15 weitere spannende Weiterbildungen für Rettungsassistenten. Hast du eine Hochschulberechtigung, kannst du auch ein Studium in Betracht ziehen.

Neben der 2-jährigen Ausbildung wird seit kurzem ein neuer Weg zur Ausbildung als Rettungsassistent eingeschlagen und eine 3-jährige vergütete Assistenten-Ausbildung bei der Hamburger ASB angeboten.

Du solltest Rettungsassistent/in werden, wenn …
  1. du körperlich und nervlich stark belastbar bist.
  2. du geschickt organisieren kannst, selbst dann, wenn um dich herum alles drunter und drüber läuft.
  3. du gut mit Menschen umgehen kannst, besonders dann wenn sie in Panikzuständen sind.
Du solltest auf keinen Fall Rettungsassistent/in werden, wenn …
  1. dir geregelte Arbeitszeiten wichtig sind.
  2. du schnell die Nerven verlierst.
  3. du kein Teamplayer bist.
Das Rettungsassistent/in-Quiz
Frage / 3

Welche Art der Blutung gibt es nicht?

Leider falsch! Richtige Antwort ist Nummer 2, denn die manifeste Blutung ist frei erfunden. Bei der venösen Blutungen fließt eher dunkles Blut aus der Wunde, bei Kapilläre Blutungen handelt es sich um punktförmige Blutung wie Schürfwunden, bei der arteriellen Blutungen ist das Blut eher hell.
Richtig! Die manifeste Blutung ist frei erfunden. Bei der venösen Blutungen fließt eher dunkles Blut aus der Wunde, bei Kapilläre Blutungen handelt es sich um punktförmige Blutung wie Schürfwunden, bei der arteriellen Blutungen ist das Blut eher hell.

Was versteht man unter einer Rettungskette?

Leider falsch! Unter einer Rettungskette versteht man den Ablauf einer Rettungsmaßnahme. Die einzelnen „Glieder“ sind: Absichern, Notruf und lebensrettende Sofortmaßnahmen, weitere erste Hilfe, Rettungsdienst, Krankenhaus.
Richtig! Unter einer Rettungskette versteht man den Ablauf einer Rettungsmaßnahme. Die einzelnen „Glieder“ sind: Absichern, Notruf und lebensrettende Sofortmaßnahmen, weitere erste Hilfe, Rettungsdienst, Krankenhaus.

Was ist kein Sondersignal?

Leider falsch! Antwort Nummer 3 ist richtig. Die Lichthupe gilt nicht als Sondersignal. Diese sind Signalmittel, die für Ausnahmesituationen gedacht sind, bei denen Polizeit und Rettungsdienste schnell und unbehindert ans Ziel kommen müssen, also Blaulicht und Martinshorn.
Richtig! Die Lichthupe gilt nicht als Sondersignal. Diese sind Signalmittel, die für Ausnahmesituationen gedacht sind, bei denen Polizeit und Rettungsdienste schnell und unbehindert ans Ziel kommen müssen, also Blaulicht und Martinshorn.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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