Ausbildung als Thermometermacher/in

Empf. Schulabschluss:
Ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Gehalt & Verdienst Thermometermacher/in

Ob das gewöhnliche Fieber-, das lange Laborthermometer oder Temperaturmesser bei Apparaten im Krankenhaus – die Geräte, die die du herstellst, sind in vielen Branchen unverzichtbar. Worauf du dagegen auf keinen Fall verzichten kannst, ist ein Gehalt. Klamotten, Handyrechnung oder sogar die erste eigene Wohnung: Alles muss irgendwie bezahlt werden. Ob dein Ausbildungsgehalt und dein späteres Einkommen als Thermometermacher für glühende Wangen vor Glück oder doch eher für Angstschweiß sorgen, verraten wir dir in diesem Abschnitt.   

In deinem ersten Ausbildungsjahr als Thermometermacher lernst du erst einmal deinen Betrieb kennen, machst dich mit den Werkzeugen vertraut und nimmst die unterschiedlichen Glasarten unter die Lupe. Für diese Annährung an deinen Arbeitsplatz bekommst du zwischen 240 und 690 Euro brutto im Monat. Mit der Zeit geht dir kein Glasrohr mehr kaputt und mit den Flüssigkeiten kennst du dich ebenfalls bestens aus. Das macht sich auch an deinem Verdienst bemerkbar, weil du im zweiten Ausbildungsjahr mindestens 280 Euro und maximal um die 740 Euro brutto im Monat erhältst. Im dritten Jahr bist du schon ein Experte, was deine Fachrichtung angeht, und sorgst dafür, dass Kunden ihre Thermometer im Topzustand erhalten. Dafür verdienst du monatlich zwischen 360 und 840 Euro brutto.     

Jetzt macht es natürlich einen gewaltigen Unterschied, ob du monatlich 300 oder 800 Euro ausgeben kannst. Diese Gehaltsspanne hängt mit verschiedenen Faktoren, wie der Größe des Betriebs und dem Bundesland, zusammen. Ob du als Azubi auf Sparflamme schalten musst, kommt vor allem darauf an, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Dieser unterscheidet sich je nach Branche und Bundesland. Ohne Tarifbindung verdienst du in der Regel etwas weniger. Eine Lehrstelle kannst du beispielsweise in einem tarifgebundenen Unternehmen in der Branche Glaserhandwerk finden. In Bremen verdienst du dann im ersten Ausbildungsjahr 610 Euro brutto, im zweiten Jahr sogar um die 670 Euro und anschließend sogar 750 Euro brutto im Monat.    

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 240-690 €
    1. Lehrjahr
    240-690 €
  2. 280-740 €
    2. Lehrjahr
    280-740 €
  3. 360-840 €
    3. Lehrjahr
    360-840 €
  4. Einstiegsgehalt
    1700-1800 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1700 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2500 €
  2. Glasapparatebauer/in
    Minimum: 1500 €
    Glasapparatebauer/in
    Maximum: 2900 €
  3. Glasbläser/in
    Minimum: 1700 €
    Glasbläser/in
    Maximum: 2700 €
  4. Glasveredler/in
    Minimum: 1400 €
    Glasveredler/in
    Maximum: 2500 €
  1. Dieser Beruf
  2. Glasapparatebauer/in
  3. Glasbläser/in
  4. Glasveredler/in

Wie die Thermometeranzeige bei Sonnenschein, steigt auch das Gehalt nach deiner Ausbildung. Hier gelten dieselben Regeln: Arbeitest du in einem Unternehmen, das an einen Tarifvertrag gebunden ist, wirst du in der Regel besser bezahlt. Bist du im Glaserhandwerk in Nordrhein-Westfalen tätig, bekommst du nach deiner Ausbildung rund 1800 Euro brutto, während es in Bayern um die 1700 Euro sind. Nach dem dritten Jahr im Beruf liegt dein Einkommen in NRW sogar schon bei über 2000 Euro brutto und in Bayern bei monatlichen 1900 Euro. Die Höchstlöhne ohne Weiterbildungen liegen im Allgemeinen bei ungefähr 2500 Euro brutto.

Hast du aber beispielsweise einen Meister gemacht, können für dich sogar bis zu 3000 Euro brutto am Ende eines Monats rausspringen. Wenn du in einer Firma angestellt bist, die auf tarifliche Regelungen verzichtet, heißt es aber nicht gleich, dass du für einen Hungerlohn schuftest. In diesem Fall musst du nur Geschick bei der Gehaltsverhandlung mit deinem Chef beweisen. Was du generell nicht vergessen solltest: Von deinem Bruttogehalt werden noch Steuern und Versicherungen abgezogen. Das Geld, das du tatsächlich ausgeben kannst, nennt sich Nettolohn. 

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