Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Was macht ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Du suchst eine Ausbildung, bei der du die technische Arbeit eines Mechanikers mit den raffinierten Rezepten eines Kochs vereinen kannst? Glückwunsch, du hast sie gefunden! Denn in der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bist du sowohl für die Bedienung und Überwachung von Maschinen zuständig, als auch für die Mischung der Zutaten deiner Materialien nach Rezept. Wie der Name schon sagt: Die beiden Hauptmaterialien mit denen du arbeitest sind Kunststoff und Kautschuk. Umgangssprachlich kennt man Kunststoff eher als Plastik und Kautschuk als Gummi. Was du mit diesen Materialien alles herstellen kannst, erfährst du weiter unten im Text.

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Wie läuft die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ab?

Bevor du deine dreijährige Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik beginnst, kannst du dich für eine von sieben spannenden Fachrichtungen entscheiden: Bauteile, Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster oder Mehrschichtkautschukteile.

Einige der Fachrichtungen erklären sich schon von selbst, wie zum Beispiel die Fachrichtung Bauteile, in der du Bauteile und Baugruppen sowie Rohrsysteme herstellst. Besonders bei der Compound- und Masterbatchherstellung fragst du dich jetzt bestimmt: „Was ist das?“. Hier werden deine Kochkünste besonders gefordert, denn du mischst Verbundstoffe und Farbgranulate aus den einzelnen Komponenten speziell nach Kundenwünschen zusammen. Wünscht sich der Kunde beispielsweise ein Farbgranulat in der Farbe Crema, dann weißt du direkt, welche Farbtöne in welcher Menge zusammengemischt werden müssen, um die gewünschte Farbe zu bekommen. Dabei verwendest du nicht nur eine Waage, sondern auch Maschinen, die dir die Farbmasse in die richtige Ausgangsform bringen.

Am Anfang deiner Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernst du zunächst alles Wichtige rund um deine beiden Hauptmaterialien: Woraus sind sie zusammengesetzt? Wie stellst du sie hier? Worauf musst du bei der Herstellung achten? Anschließend werden dir alle Tricks & Kniffe im Umgang mit den Produktionsmaschinen beigebracht. Bevor du mit der Produktion loslegen kannst, musst du dir nämlich erst einmal überlegen, welche Einstellungen die richtigen sind, um das gewünschte Ergebnis am Ende zu erhalten. Sobald du alles eingestellt hast, kannst du die Maschine befüllen und überwachst den Produktionsvorgang. Falls nun etwas schief gehen sollte oder eine Einstellung optimiert werden muss, bist du derjenige, der die Verbesserungen professionell durchführt.

Neben der Produktion bist du ebenfalls für die Qualitätskontrolle zuständig und schaust regelmäßig, ob denn dein aktuelles Produkt die Qualitätsstandards deines Unternehmens erfüllt. Dabei führst du mit einer Spezialmaschine spezielle Messungen durch und ein Computer sagt dir anschließend, ob du auch wirklich mit deiner Mischung den richtigen Farbton getroffen hast. Meistens wird aber alles stimmen und dein Produkt kann dem Kunden übergeben werden. Du hast deinen Traumberuf gefunden? Form dir deine Zukunft und werde Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Was verdient ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik in der Ausbildung?

Deine Traumausbildung hast du gefunden und du kannst es kaum abwarten, verschiedenste Gegenstände aus Kunststoff oder Kautschuk herzustellen? Was deine Tätigkeiten in deinem zukünftigen Beruf angeht, bist du nun bestens informiert, aber trotz all dem Spaß bei der Arbeit möchtest du sicherlich auch ab und zu mal mit deinen Freunden ins Kino gehen und musst am Ende des Monats auch deine Miete bezahlen. Kein Problem: Wir sagen dir genau, wie viel Gehalt als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik jeden Monat für dich rausspringt.

Während deiner Ausbildung lernst du nicht nur in der Schule die Theorie, sondern packst schon kräftig in deinem Betrieb an. Deswegen hast du auch ein Anrecht auf einen Lohn, der gar nicht so niedrig ausfällt. Du kannst im ersten Jahr schon mit einer Vergütung zwischen 750 und 950 Euro rechnen. Hast du nach einem Jahr bereits die Grundlagen drauf, kann dich dein Betrieb schon für anspruchsvollere Aufgaben einsetzten und du verdienst bereits 800 bis 980 Euro. Wenn du in dein drittes Ausbildungsjahr kommst und fast schon ausgelernt hast, wird sich dein Ausbildungsgehalt als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik zwischen 860 und 1060 Euro einpendeln. Generell gelten für Auszubildenden als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Tarifverträge, in denen genau steht, was dir an Gehalt zusteht. Da diese Tarife aber von den Bundesländern geregelt werden, kann die Höhe das Ausbildungsgehalt von Standort zu Standort unterschiedlich hoch ausfallen.

Was kann ich als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik nach der Ausbildung verdienen?

Hast du erst einmal deinen Abschluss in der Tasche, macht dein Einstiegsgehalt als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik einen großen Satz und liegt zwischen 1800 und 2400 Euro. Das klingt doch schon mal sehr gut, oder? Jetzt heißt es erst einmal Erfahrung sammeln, denn wie in jedem Beruf steigt das Gehalt gemeinsam mit der Erfahrung an. Je nachdem, in welchem Betrieb und ob du in Ost- oder Westdeutschland arbeitest, fällt dein Gehalt als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik höher oder niedriger aus. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung wirst du dann ein Gehalt zwischen 1900 und 3100 Euro bekommen.

Sofern dir dein Gehalt nicht reicht, oder du nach neuen Herausforderungen suchst, kannst du deinen Meister oder Techniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik machen. Da du dann mehr drauf hast, kannst du dementsprechend auch mehr Geld am Monatsende erwarten.  Mit einer Meisterausbildung stehen dir auch die Türen zur Selbstständigkeit offen und du kannst auf diese Weise dein eigener Chef werden. Allerdings musst du beachten, dass du mit der Selbstständigkeit auch ein höheres Risiko trägst. Schließlich kostet ein eigener Betrieb am Anfang erst einmal sehr viel Geld.

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?

Spezialisierung
Wenn du in deinem Job eine super Leistung zeigst, weißt du natürlich am Besten wie die Produkte aussehen müssen. Deswegen bietet sich die Spezialisierung auf den Bereich Qualitätskontrolle bei dir besonders gut an.

Weiterbildung
Möchtest du die Karriereleiter weiter aufsteigen, dann ist eine Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Techniker der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik genau das Richtige für dich.

Studium
Du hast eine Hochschulzugangsberechtigung und möchtest ganz hoch hinaus? Ein Studium in Kunststoff- oder Verfahrenstechnik hilft dir dabei, deine Ziele zu erreichen und Experte in deinem Fachgebiet zu werden.

Wie bewerbe ich mich auf eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik?

Das Wichtige zuerst: die typische Bewerbung besteht aus mehreren Teilen. Es ist also wie im späteren Beruf, wenn du Farben und Bestandteile für die Produktion zusammenstellst. Bei der Bewerbung sind es das Anschreiben, der Lebenslauf inklusive Passfoto und dein letztes Zeugnis. Am besten packst du dann alles zusammen in eine schlichte Mappe. Besonders für das Anschreiben solltest du dir viel Mühe geben. Es ist der erste Eindruck, den du bei deinem zukünftigen Chef hinterlässt. Wie bist du auf die Stelle aufmerksam geworden? Was an dem Beruf interessiert dich besonders? Schreib dazu,  was du lernen möchtest und worauf du dich besonders freust. Hast du vielleicht schon Erfahrung im Umgang mit Maschinen? In jedem Beruf braucht man spezielle Fähigkeiten. Es ist immer gut zu nennen, wenn du bereits Kenntnisse gesammelt hast. Einen Pluspunkt gibt es auch, wenn du dich über die Firma informiert hast – egal ob im Internet oder im Gespräch mit Bekannten. All das hinterlässt einen guten Eindruck. Dabei musst du aber immer auf die richtige Formulierung achten. Die Bewerbung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sollte ernst und seriös klingen. Wörter wie „voll“, „mega“ oder „cool“ solltest du dir sparen. Am Ende noch einmal kontrollieren: Adresse von dir und der Firma, Ort und Datum genannt? Dann kannst du unter „Mit freundlichen Grüßen“ deine Unterschrift setzen und alles abschicken.

Im Lebenslauf geht es darum, deine Person und wichtige Daten und Fakten in einer Tabelle zusammenzufassen. Du stehst ja noch ganz am Anfang deiner Karriere. Deshalb ist es nicht schlimm, wenn der Lebenslauf und deine Bewerbung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sehr kurz sind. Du solltest neben deiner Schulausbildung schreiben, welche Praktika du bisher absolviert und was du dort gemacht hast. Gerne kannst du auch passende Hobbys und Vereinsmitgliedschaften erwähnen. So lernt man dich schon ein wenig kennen.

Die Bewerbung hat der Firma gefallen? Dann bist du deinem Ausbildungsvertrag ein ganzes Stück näher gekommen. Der nächste Schritt in der Bewerbung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist dann das Bewerbungsgespräch. So kann man sich noch einmal näher kennenlernen und Fragen beantworten. Wie beim Anschreiben zählt auch hier der gute erste Eindruck. Statt Arbeitsklamotten und Blaumann greifst du im Kleiderschrank besser zu etwas anderem. Saubere Schuhe, eine ordentliche Hose und ein schlichtes Hemd bzw. eine Bluse sind immer eine gute Wahl. Du musst nicht tagelang im Bad verbringen, aber von Kopf bis Fuß solltest du einen schicken und gepflegten Eindruck machen. Dann noch einmal tief durchatmen und viel Erfolg auf deinem Weg zum Verfahrensmechaniker! Wir drücken dir die Daumen!

Du solltest Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik werden, wenn …

  1. dir das Steuern und Bedienen von Maschinen Spaß macht.
  2. Kochen nach Rezepten eines deiner Hobbys ist.
  3. es dir nichts ausmacht, auch mal härter anpacken zu müssen.

Du solltest auf keinen Fall Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik werden, wenn …

  1. es dich stört, im Schichtdienst zu arbeiten.
  2. dir beim Kochen oftmals statt 50 Gramm Mehl 200 Gramm Mehl in den Teig rutschen.
  3. eine Arbeit im Freien dein Traum ist.
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