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Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen

Tätigkeiten in diesem Beruf
Grafik: Ausbildung Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen
Grafik: Ausbildung Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen

Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.

AusbildungsartKlassische duale Berufsausbildung
Empf. SchulabschlussHauptschulabschluss
Ausbildungsdauer2 Jahre
ArbeitszeitWerktags, Wochenendarbeit

Allgemeine Infos

Du könntest sogar einer Brieftaube einen ganzen Satz Briefmarken andrehen, bleibst auch unter Stress freundlich und hast Spaß am Umgang mit Kunden? Dann haben wir den perfekten Job für dich: Mit der Ausbildung zum Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen lernst du das komplette Angebot der Postbank kennen. Vom Bürobedarf, über Versicherungen und Kontoführung, bis zum Stromservice, bedienst und berätst du Kunden am Schalter und hilfst mit, dein Finanzcenter in Schuss zu halten. Ein riesiger Arbeitgeber, ein sicheres Gehalt und ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag – Azubi-Herz, was willst du mehr?

Bild aus dem Text zu Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen

Wie läuft die Ausbildung zum Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen ab?

Durch die Ausbildung zum Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen wirst du speziell für die Bedürfnisse der Postbank ausgebildet. Am Anfang bekommst du erst einmal eine umfangreiche Einarbeitung in alle Produkte und Dienstleistungen sowie den ganzen Bankbetrieb. Ob es dabei nun um Kontoführung, Sparen, Versicherungen, Bürobedarf oder auch Services wie Strom und Telefonie geht. Anschließend stürzt du dich ins Tagesgeschäft und arbeitest in einem der vielen Finanzcenter am Schalter, wo du dich um die Kunden kümmerst. Aber nicht nur das: Zur Ausbildung als Verkäufer für Post- und Bankdienstleistungen gehört es auch, bei Inventuren zu helfen und auch mal für ein bisschen Ordnung in den Regalen zu sorgen. Briefpapier und Grußkarten sollen schließlich auch im Laden ansprechend präsentiert werden. Dazwischen nimmst du immer wieder an Workshops und Trainings teil, die zum Beispiel dein Kommunikationstalent ausbauen.

Die zweijährige Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen ist ein noch ganz junger Ausbildungsberuf. Er wurde erst im September 2014 von der Postbank eingeführt und ist von der IHK anerkannt. Doch auch wenn du gezielt für die Arbeit bei der Postbank ausgebildet wirst, heißt das nicht, dass du ewig an das Unternehmen gebunden bist. Das kaufmännische Know-how, das du hier bekommst, wird dir auch in anderen Branchen weiterhelfen. Trotzdem wird dich die Postbank nach deiner Ausbildung als Verkäufer für Post- und Bankdienstleistungen gerne behalten wollen, wenn du während deiner Ausbildung überzeugen konntest. Dann kannst du später nicht nur im Finanzcenter arbeiten, sondern dich auch zum Kundenberater weiterbilden.

Mitbringen solltest du für die Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen mindestens einen sehr guten Hauptschulabschluss. Außerdem solltest du freundlich und geduldig mit Kunden umgehen können. Auch wenn’s mal stressig wird: Du weißt bestimmt, wie es kurz vor Weihnachten bei der Post zugehen kann. Ein bisschen zeitliche Flexibilität schadet auch nicht, denn manche Finanzcenter orientieren sich bei ihren Öffnungszeiten an den Kunden und die können eben häufig erst später am Abend. Wenn du jetzt auch noch ein angeborenes Verkaufstalent mitbringst, dann bist du der perfekte Kandidat für die Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen. Und keine Panik, ein Meisterverkäufer musst du nicht sein, das nötige Know-how wirst du dir schon bald während der Ausbildung zulegen.

Du solltest Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen werden, wenn...
  1. du auch bei Stress und Hektik freundlich und entspannt bleibst.
  2. der Umgang mit Kunden dir großen Spaß macht.
  3. es dir sogar gelingen würde, Sand in der Wüste zu verkaufen.
Du solltest auf keinen Fall Verkäufer/in im Bereich Post- und Bankdienstleistungen werden, wenn...
  1. Geduld nicht zu deinen Stärken gehört.
  2. dein zweiter Vorname „Schüchtern“ ist.
  3. dir die Arbeit unter freiem Himmel wichtig ist.
Nach deiner Ausbildung kannst du…
  • den Bankbetrieb hinter den Kulissen verstehen.
  • Postbankkunden zu den Fachgebieten Zahlungsverkehr, Kontoführung, Sparen und Versicherungen beraten.
  • das in den Finanzcentern angebotene Produktsortiment im Schlaf aufzählen.
  • den Postbankkunden passende Angebote empfehlen.
  • fachmännische Verkaufsgespräche führen.

Gehalt

Nach deiner Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen bist du ein echtes Verkaufstalent. Aber verkaufen ist ja nicht alles, hin und wieder möchtest du bestimmt auch mal etwas einkaufen, oder? Lebensmittel, Klamotten, Handys und ins Kino oder mit den Freunden raus muss schließlich auch mal sein. Gucken wir also, ob die Postbank mit dem Gehalt als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen auch dein Einkaufstalent fördert.

Was verdient ein Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen während der Ausbildung?

Das Gehalt als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen wird nach dem sogenannten Bankentarif berechnet – und das ist gut so! Das bedeutet nämlich, dass klar vorgegeben ist, wie viel du wann verdienst. Außerdem steht somit fest, dass du automatisch im Laufe der Jahre regelmäßige Lohnerhöhungen bekommst. Schweißtreibende Gehaltsverhandlungen kannst du dir also genauso sparen, wie die Kunden ihr schwer verdientes Kleingeld. Je nachdem, wie verantwortungsvoll deine Aufgaben sind, wirst du in eine Tarifgruppe eingeordnet. Als Azubi darfst du dich im ersten Ausbildungsjahr bereits über 820 bis 930 Euro im Monat freuen. Im zweiten Jahr sind’s dann schon 900 bis 990 Euro. Das ist genug Kohle, um selbst mal ein bisschen was auf die hohe Kante zu legen.

Was kann ich als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen nach der Ausbildung verdienen?

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung landest du anschließend in der Tarifgruppe 4. Zu Beginn bekommst du hier als Verkäufer für Post- und Bankdienstleistungen ein Gehalt von rund 2400 Euro im Monat, im Laufe der Jahre steigt das Gehalt dann immer weiter an. Nach zehn Jahren bekommst du derzeit, Stand 2015, schon 3000 Euro brutto im Monat. Die Werte in den Tarifverträgen ändern sich aber jährlich. Wenn du also irgendwann einmal zehn Jahre gearbeitet hast, sind es vermutlich schon deutlich mehr als diese 3000 Euro, die du als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen verdienst.

Wenn du Zusatzqualifikationen sammelst, wirst du zudem in eine höhere Tarifgruppe einsortiert. Als Kundenberater etwa landest du schon in den Gruppen 5 bis 6, wo du im Laufe der Jahre zwischen 2500 und 3700 Euro monatlich verdienen kannst. Je nachdem, wie umfangreich deine Beratungen ausfallen und ob du auch abschließend berätst – also zum Beispiel eine Versicherung direkt mit dem Kunden abschließt. Filialleiter dürfen sich hingegen schon über bis zu 4250 Euro im Monat freuen. Denk aber daran, dass diese Zahlen alle Bruttowerte sind. Das bedeutet, du musst noch ein paar Abzüge für Steuern und Versicherungen mit einplanen.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?

Ausbildung zum Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen

Von Versicherungsangeboten über Sparanlagen bis hin zum Stromservice – nach deiner Ausbildung zum Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen kennst du dich mit allen Angeboten der Postbank aus, verkaufst am Schalter und berätst die Kunden.

Kundenberater

Als Kundenberater bist du Experte für bestimmte Angebote und kannst zu den erfolgreichsten Produkten und Dienstleistungen umfangreich beraten. Du gehst noch stärker auf das Angebot, aber auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ein. Nach und nach baust du dir so deinen persönlichen Kundenstamm auf. Nach der Ausbildung zum Verkäufer für Post- und Bankdienstleistungen ist der Aufstieg zum Kundenberater der nächste Karriereschritt.

Filialleiter

Hast du ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt, die eine oder andere Weiterbildung mitgemacht und konntest bisher überzeugen, dann kann es sein, dass man dich in die Filialleitung befördert. Als Filialleiter bist du verantwortlich für die ganze Filiale, etwa für ein Postbank Finanzcenter, und teilst dort zum Beispiel das Personal ein.

Geprüfter Handelsfachwirt (IHK)

Nach deiner Ausbildung zum Verkäufer für Post- und Bankdienstleistungen und ein paar Jahren im Job, kannst du die Weiterbildung zum Handelsfachwirt in Angriff nehmen. Damit qualifizierst du dich für höhere Positionen und darfst auch mit einem tolleren Gehalt rechnen. Um dich Fachwirt nennen zu dürfen, musst du die staatlich anerkannte Prüfung der IHK meistern. Auf diese Prüfung bereiten dich private Bildungsträger vor. An solchen Vorbereitungskursen nimmst du berufsbegleitend teil, das dauert dann rund anderthalb Jahre.

Wusstest du schon, dass...
  • in Deutschland pro Tag rund 70 Millionen Briefe verschickt werden?
  • die erste Briefmarke der Welt die One Penny Black ist? Sie wurde am 1. Mai 1840 in Großbritannien gedruckt.
  • die Banca Monte die Paschi di Siena in Italien als älteste Bank der Welt gilt? Gegründet 1472, hatte sie anfangs den Zweck, armen Bauern Kredite zu geben.
  • es Sparschweine schon im 13. Jahrhundert gab? Kein Wunder, das Schwein gilt schon seit früher Zeit als Glücksbringer.
  • die Postbank rund 15.000 Mitarbeiter in über 1000 Filialen beschäftigt?

Bewerbung

Wie hoch fällt das Porto für das Weihnachtspaket aus? Welche individuellen Sparraten können online abgeschlossen werden? Und wie hoch sind die Beiträge für die Privathaftpflichtversicherung? Bei solchen Fragen bist du absolut in deinem Element, schließlich kennst du dich im Sortiment der Postbank besser aus als in deiner Schreibtischschublade. Zumindest dann, wenn du dich für einen kaufmännischen Job bei der Postbank entschieden hast. Vorher gilt es natürlich noch, die Bewerbung um eine Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen abzuschicken. Was da so alles drinstehen sollte, das erfährst du hier!

Den Drucker kannst du wieder ausschalten, den Briefumschlag wieder wegstecken: Die Bewerbung um eine Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen läuft komplett online ab. Dafür gehst du einfach auf die Homepage der Postbank in die Ausbildungsbörse. Dort findest du einen Link, der dich durch die komplette Bewerbung führt. In vorgegebene Felder gibst du deine persönlichen Daten ein, vom Namen bis zur Schulbildung, machst Angaben darüber, ob du schon irgendeine Berufserfahrung gesammelt hast und was du sonst noch erwähnenswert findest. Dort kannst du zum Beispiel auch Angaben machen, wenn du bei der Schülerzeitung mitgemacht hast. Selbst für Hobbies bleibt genug Platz. Wer etwa Mannschaftssport macht, der zeigt damit schließlich, dass er ein Teamplayer ist.

Natürlich findest du hier auch ein Feld für dein Anschreiben, was mit zum Wichtigsten bei der Bewerbung um eine Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen gehört. Hier solltest du deutlich machen, warum du dich für eine kaufmännische Ausbildung bewirbst, und warum diese Ausbildung gerade bei der Postbank stattfinden soll. Schließlich geht es hier um eine sehr spezialisierte Ausbildung, und nicht um eine „typische“ Kaufmannsausbildung. In der Regel bindest du dich für eine Weile an das Unternehmen, also solltest du schreiben, warum dich die Waren, Dienstleistungen und Kunden dort besonders interessieren. Oder reizt dich etwa die Vielseitigkeit des Angebots? Die Größe des Unternehmens? Die vielen möglichen Einsatzgebiete? Was auch immer davon zutrifft, es gibt genügend Gründe, warum du dich für eine Bewerbung um die Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen entschieden hast – und alle solltest du im Anschreiben unterbringen.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Hast du mit deiner Bewerbung um eine Ausbildung als Verkäufer im Bereich Post- und Bankdienstleistungen überzeugt, dann lädt man dich zu einem Bewerbungsgespräch ein. Oh je, was sollst du da bloß anziehen? Kein Grund in Panik auszubrechen, denn einen besonders strengen Dresscode gibt es hier nicht. Später am Schalter trägst du meistens ein Shirt der Postbank, und auch zum Vorstellungsgespräch wird kein Anzug erwartet. Ein sauberer Pullover, eine schicke Bluse, dazu eine ordentliche Hose – so kannst du dich dort durchaus blicken lassen.

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