Ausbildung zum/zur Verkäufer/in

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Beliebteste Ausbildungsberufe 2017
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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 550-730 Euro
2. Jahr: 590-820 Euro
3. Jahr: -

Verkäufer/in

Besonders große und erfahrene Ausbildungsbetriebe bieten dir darüber hinaus die Teilnahme an vertiefenden Schulungen und Seminaren an und stellen dir einen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung. Außerdem hat oftmals jeder Azubi einen sogenannten Paten, d.h. du bekommst einen Kollegen an die Hand, der bereits mit seiner Ausbildung fertig ist und dir ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite steht. Im ersten Ausbildungsjahr zum Verkäufer stehen die Grundlagen an. Im Einzelhandel ist der Kunde König. Wie du dafür sorgst, dass der Kunde immer glücklich ist, steht daher ganz obenauf deinem Lehrplan. Darüber hinaus bekommst du einen Überblick über das Warensortiment und erlernst den Umgang mit dem Kassensystem. Getreu dem Motto „money, money, money“ weißt du die verschiedenen Zahlungsmethoden Bargeld, EC-oder Kreditkarte zu unterscheiden und Zahlungsvorgänge blitzschnell und fehlerfrei durchzuführen. Natürlich soll so viel Ware wie möglich das Geschäft verlassen, Reklamationen kommen dennoch häufig vor. Was zu tun ist, wenn ein Kunde seine Ware umtauschen oder reklamieren möchte, erfährst du daher ebenfalls im ersten Jahr deiner Ausbildung zum Verkäufer. Auch wenn du noch soviel Ware verkaufst, die Regale sind niemals leer. Das liegt daran, dass du als Verkäufer stets das Sortiment im Blick hast und abverkaufte Ware pünktlich nachbestellst.

Wusstest du schon, dass...

  • die Ausbildung zum Verkäufer, ausgehend von der Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge, der zweitbeliebteste Ausbildungsberuf Deutschlands ist?
  • Deutschland zu den Ländern mit den strengsten Regelungen für Ladenöffnungszeiten zählt? In vielen Ländern, wie beispielsweise Australien, gibt es keine Beschränkungen. Die Geschäfte haben also auch sonntags und nachts geöffnet.
  • der Durchschnittsverbraucher in Deutschland jährlich 65 Plastiktüten zusätzlich zu seinem Einkauf erwirbt?
  • Verkäufer verpflichtet sind, Zahlungen bestehend aus bis zu 50 Münzen, also auch Centstücken, anzunehmen?
  • es deutschlandweit knapp 700 Einkaufszentren - und 3.300 Lidl-Märkte gibt?

Im zweiten Ausbildungsjahr zum Verkäufer kannst du dich zwischen vier Wahlqualifikationen entscheiden. In der Wahlqualifikation „Warenannahme und -lagerung“ dreht sich alles um die Bestands- und Absatzüberwachung sowie um Warenlieferungen. Wieviel Ware wurde verkauft, wie viel muss nachbestellt werden, ist die gelieferte Ware ok, wie kann sie optimal gelagert werden? In der Wahlqualifikation „Beratung und Verkauf“ steht dagegen der Kunde im Mittelpunkt. Du bist der Experte für persönliche Beratungsgespräche und Konfliktlösungen. Die dritte Wahlmöglichkeit ist der Schwerpunkt „Kasse“. In vielen Betrieben kommt es vor allem auf Schnelligkeit und Freundlichkeit an, denn du sorgst dafür, dass die Kundenschnell und sorglos ihre Ware bezahlen oder auch umtauschen können. Viertes Wahlqualifikationsfach ist der Bereich „Marketing“. Welche Art der Werbung das Geschäft vorantreiben könnte und wie man seine Kunden optimal bindet steht dann im Mittelpunkt deiner Arbeit. Eine Ausbildung zum Verkäufer bietet sich an, wenn du in der Schule gute Noten in den Fächern Deutsch und Mathematik vorweisen konntest. Offiziell benötigst du keinen bestimmten Schulabschluss, in der Praxis zeigt sich aber, dass der Großteil der Verkäufer-Azubis einen Hauptschul- oder Realschulabschluss hat. Im täglichen Umgang mit Kunden ist es unerlässlich, dass du dich gut verständigen kannst - und natürlich ist es ganz im Sinne des Geschäftes, wenn du dich bei Preisen und Rabatten nicht verrechnest. Darüber hinaus sollte es dir leicht fallen, auf Menschen zuzugehen. Du hast täglich Kundenkontakt bei dem du freundlich und aufmerksam sein musst. Natürlich hat nicht jeder Kunde nur nette Worte für dich übrig, du solltest daher auch mit Konfliktsituationen umgehen können. Deine Ausbildung zum Verkäufer beendest du mit einer Zwischen- und einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Jetzt darfst du dich offiziell Verkäufer nennen. Natürlich bist du hier noch nicht am Ende deines Karriereweges angekommen: Denn viele Unternehmen unterstützen deine Karriere von Beginn an.

Du solltest Verkäufer/in werden, wenn …
  1. du schnell in das Berufsleben einsteigen willst.
  2. deine immer gute Laune ansteckend auf andere Menschen wirkt.
  3. du abwechslungsreiche Arbeiten magst und du dich schnell auf neue Situationen einstellen kannst.
Du solltest auf keinen Fall Verkäufer/in werden, wenn …
  1. du nicht auf Menschen zugehen kannst.
  2. es dir schwer fällt, den ganzen Tag zu stehen oder zu laufen.
  3. du Samstags lieber selbst die Shopping-Mall unsicher machen möchtest, anstatt zu arbeiten.
Das Verkäufer/in-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Vollsortimenter?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Vollsortimenter führen das komplette Sortiment einer Branche. Im Lebensmittelbereich z.B. auch frisches Brot und frische Wurstwaren.
Richtig! Vollsortimenter führen das komplette Sortiment einer Branche. Im Lebensmittelbereich z.B. auch frisches Brot und frische Wurstwaren.

Was bezeichnet der Begriff „Ambulanter Handel“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, eine Handelsform, bei der der Verkäufer direkt zu seinem Kunden reist. Wenn beispielsweise Vertreter ihre Geschäfte direkt an der Haustür abwickeln, handelt es sich dabei um ambulanten Handel.
Richtig! Eine Handelsform, bei der der Verkäufer direkt zu seinem Kunden reist. Wenn beispielsweise Vertreter ihre Geschäfte direkt an der Haustür abwickeln, handelt es sich dabei um ambulanten Handel.

Du hast eine 9 Stunden Schicht. Wie viel Pause steht dir zu?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist nummer 2, mindestens 45 Minuten. Lange Arbeitstage sind im Einzelhandel nicht selten, regelmäßige Pausen sind daher wichtig.
Richtig! Mindestens 45 Minuten. Lange Arbeitstage sind im Einzelhandel nicht selten, regelmäßige Pausen sind daher wichtig.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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