Ausbildung als Werksteinhersteller/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Bewerbung als Werksteinhersteller/in

Kreativität und Baustelle. Eine ungewöhnliche Verbindung, oder? Gibt es sowas überhaupt? Ja klar, Werksteinhersteller heißt das Zauberwort. Bis 2015 noch unter dem Namen Betonstein- und Terrazzohersteller bekannt, bietet der Beruf eine Kombination aus traditionellem Handwerk und modernster Technik. Kreativität ist vor allem bei den Terrazzoböden gefragt. Doch bevor du Eigenheimbesitzer mit solch einem beeindruckenden Boden beglücken oder Betonsteinfertigteile individuell anfertigen kannst, musst du dich erst einmal bewerben. Hier findest du alles Wichtige rund ums Thema Bewerbung.

Wie bei den meisten Bauberufen ist für die Werksteinhersteller-Ausbildung eine ganz klassische Bewerbung gefordert. Das heißt individuelles Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf und Zeugnisse. Die beiden Letzten dürften selbsterklärend und relativ problemlos zu erstellen sein. In den Lebenslauf packst du einfach alle relevanten Informationen über dich, sprich Kontaktdaten, schulische Laufbahn, Praktika usw. Außerdem kannst du hier Hobbys angeben. Mannschaftssportarten machen sich immer gut, denn die zeigen Teamfähigkeit und das ist später auf dem Bau genauso gefragt wie sauberes und genaues Arbeiten. Eine schlampige Arbeitsweise kann teilweise schon aus der Bewerbung abgeleitet werden, nämlich genau dann, wenn Fehler auftauchen. Diese solltest du unbedingt vermeiden, denn Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ein absolutes No-Go. Benutze die Rechtschreibüberprüfung deines Schreibprogramms und lasse Freunde oder Verwandte deine Bewerbung Korrektur lesen. Die eigenen Flüchtigkeitsfehler übersieht man leicht.

Den schwierigeren Teil deiner Bewerbungsunterlagen stellt sicherlich das individuelle Anschreiben dar. Doch was ist eigentlich mit individuell gemeint? Ganz einfach: Das Anschreiben sollte genau auf die Ausbildung und den Betrieb ausgelegt sein. Standard-Anschreiben, die massenhaft verschickt werden und keinen Bezug zum Unternehmen herstellen, kommen nie gut an. Der Bezug ist also wichtig! Du solltest herausarbeiten warum du die Ausbildung machen möchtest, weshalb genau bei diesem Unternehmen und was dich überhaupt dafür qualifiziert. Stelle deine Stärken heraus, bleibe aber immer ehrlich.    

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Stahlkappenschuhe, Sicherheitshandschuhe und Blaumann. Was später im Berufsalltag genau richtig ist, wirkt beim Vorstellungsgespräch fehl am Platze. Aber keine Angst, du musst dich nicht in einen Anzug zwängen oder übertrieben schick erscheinen. Wichtig ist, dass du sauber und gepflegt bist. Das sollte sowohl deine Kleidung als auch dein gesamtes Auftreten wiederspiegeln. Höflichkeit und Pünktlichkeit sind sehr wichtig. Sei einfach du selbst und du wirst deinen zukünftigen Ausbilder sicherlich direkt von dir überzeugen. Wenn du unsere Tipps beherzigst steht einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch nichts mehr im Wege.

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