Sugar image for godfathers ausbildung bei dm
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenendarbeit möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 590-900 Euro
2. Jahr: 670-970 Euro
3. Jahr: 770-1070 Euro

Drogist/in

Freiverkäufliche Arzneimittel, Körperlotionen, Lidschatten undsogar Köder für Ungeziefer: Die Produktauswahl in Drogerien ist riesig. Längstgeht man nicht nur zum Drogeriemarkt, um Hygieneartikel zu kaufen. Man findetLebensmittel, Wellnessprodukte oder Fotoautomaten – und lässt sich individuellberaten. Vom wem? Vom Drogisten.

Was macht einDrogist?
Waren bestellen:
Drogisten überprüfen regelmäßig den Warenbestand imVerkaufsraum und im Lager, um gegebenenfalls neue Produkte zu bestellen.Hierbei ist eine gute Kalkulation Pflicht: Verstauben Produkte im Lager, nehmensie wertvollen Platz für andere weg, die womöglich gefragter sind. Auf deranderen Seite sollten Drogisten nicht erst bestellen, wenn die Waren schonverkauft sind. Denn dann entstehen Lücken in den Regalen: Das Unternehmen kanndiese Produkte zeitweise nicht verkaufen und die Kunden sind womöglichverärgert, was sich in den Umsatzzahlen bemerkbar macht.

Waren annehmen:Befinden sich auf der Palette die zwei bestellten Kartons des Shampoos fürcoloriertes Haar? Sind die Produkte unversehrt oder haben die gläsernenCremebehälter die Lieferung nicht überstanden? Für diese Prüfung bei derWarenannahme sind Drogisten zuständig. Sie kontrollieren, ob die Lieferungvollständig und unversehrt ist – und tauschen sich dazu mit den Lieferantenaus.

Waren einräumen undlagern: Ob nach einer Lieferung oder zwischendurch – Drogisten räumen dieProdukte in die Verkaufsflächen im Geschäft, damit Kunden jederzeit volleRegale vorfinden. Hierbei achten Drogisten auf eine ansprechende Präsentationder Waren, die zum Beispiel durch bestimmte Dekoration erreicht wird – und jenach Themenwochen oder Saison geändert wird. Produkte, die nicht mehr in dieRegale im Verkaufsraum passen, kommen ins Lager. Dass diese platzsparend,sicher und gut sortiert gelagert werden, ist die Aufgabe von Drogisten.

Kunden beraten:Welches Duschgel ist parfümfrei? Welche Gesichtscreme passt zum Teint desKunden? Wie schminkt man Smokey Eyes? Die Kundenberatung ist ein sehr wichtigerBestandteil der alltäglichen Aufgaben von Drogisten. Eine besondere Aufgabe:Kunden dabei zu helfen, Digitalfototerminals zu bedienen. Ob über den USB-Stickoder per Bluetooth, Drogisten helfen Kunden bei der Bedienung des Gerätes undkümmern sich um Nachschub, wenn sich das Druckerpapier dem Ende neigt. Zudemwerden Drogisten bei Fotoleinwänden und Fotobüchern beratend aktiv, da siediese selbst bespannen und produzieren können.

Kassieren undAbrechnen: Drogisten sitzen auch an Scannerkassen. Die Kunden bezahlen ihreEinkäufe bei ihnen bar oder mit Karte. Nach Ladenschließung, beziehungsweisenach der jeweiligen Schicht, rechnen Drogisten ihre Kasse ab und prüfen, ob derIst- dem Sollbestand entspricht. Am Tagesende wird ein Kassenabschlussdurchgeführt, der die genaue Zahl der Tageseinnahmen anzeigt.

Warum sollte manDrogist werden?
Gerade weil das Warensortiment in Drogerien immer größer wird, sind die Märktesehr beliebt bei den Kunden. Das Fachwissen von Drogisten ist im Vergleich zudem von Kaufleuten im Einzelhandel oft breiter – trotzdem können beideBerufsbilder in Drogerien eingesetzt werden. Zwei Vorteile, Drogist zu werden:Man verdient im Vergleich zur Einzelhandelskauffrau in der Regel mehr Geld undman kann Kunden durch das tiefe warenkundliche Fachwissen intensiv beraten.

Wo kann ich alsDrogist arbeiten?
Drogisten arbeiten klassischerweise in Drogerien oder in Supermärkten, die eineeigene, meist große Drogerieabteilung haben. Generell können Drogisten aberauch in anderen Bereichen des Einzelhandels arbeiten, wozu nicht nurSupermärkte zählen. Vielmehr verfügen Drogisten beispielsweise über Grundkenntnisseim Fotografieren und der Fotoentwicklung, was sie für eine Beschäftigung inFotogeschäften befähigt. Zudem sind auch Reformhäuser, Parfümerien undApotheken beliebte Einsatzorte.


Wie sind dieArbeitszeiten als Drogist?
Drogisten haben Schichtdienst, derbranchentypisch für den Einzelhandel ist und sich an den jeweiligenÖffnungszeiten des Betriebs orientiert. Die Frühschicht beginnt morgens vorLadenöffnung und die Spätschicht endet abends nach der Ladenschließung. Da dieGeschäfte auch samstags geöffnet haben, gehört Wochenendarbeit zu diesem Beruffest dazu.

Welche Arbeitskleidungtragen Drogisten?
Drogisten tragen in der Regel ein Polohemd oder ein Shirt mit dementsprechenden Firmenlogo.Kombinieren können sie diese Arbeitskleidung zum Beispiel mit Jeans undTurnschuhen, die sie auch privat anziehen – in manchen Drogerien werden auchKittel getragen.

Was muss ich für ein Typsein, um Drogist zu werden?
Teamplayer: Als Drogist arbeitest dutagtäglich mit Menschen zusammen. Kassieren, Regale auffüllen und Kundenberaten – derartige Tätigkeiten sind häufig parallel zueinander und rund um dieUhr auszuführen. Dies erfordert ein eingespieltes Team, das von derFilialleitung in die jeweiligen Schichten eingeteilt wird.

Entertainer: Dugehst offen auf Menschen zu und sprichst gerne mit ihnen? Da die Kundenberatungein wichtiger Bestandteil in diesem Berufsbild ist, erfüllst du damit eineGrundvoraussetzung für die Tätigkeit als Drogist. 

Organisationstalent:Ein Kunde möchte Informationen zu Arzneimitteln, ein weiterer Kunde hat eineRückfrage am Fototerminal und ein Kollege erkundigt sich danach, ob noch Deosim Lager sind. Situationen wie diese gibt es in diesem Job oft. Um dieeinzelnen Aufgaben zu gewichten und nacheinander auszuführen, istOrganisationstalent gefragt.

Wie läuft dieAusbildung als Drogist ab?
Die duale Ausbildung als Drogist findet in der Berufsschule sowie in einem Ausbildungsbetriebstatt und dauert regulär drei Jahre.In Ausnahmefällen können Anträge auf eine Verkürzung auf zwei Jahre gestelltwerden. Während kaufmännische Grundlagen, wie die Organisation vonLagerbeständen, in der Berufsschule zunächst theoretisch behandelt werden,wenden die angehenden Drogisten ihr Know-how im Laufe der Ausbildung im Betriebpraktisch an.

Angehende Drogisten legen sowohl eine Zwischen- als aucheine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. DieAuszubildenden erhalten im Zuge dessen den sogenannten Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel.

Insider: Die Ausbildung zum Drogisten bei dm

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Um als angehender Drogist bei der Drogeriemarktkette dm schnell selbstständig zu arbeiten und auf mögliche Führungsaufgaben vorbereitet zu werden, nimmst du als Auszubildender an dem Programm der Lehrlingsfilialeteil. Hierbei leiten angehende Drogisten einen Monat lang eine dm-Filiale. Sie sind für das Funktionieren aller betrieblichen Abläufe von der Bestellung bis hin zum Verkauf zuständig. Das hohe Maß an Verantwortung entlohnt dm mit einer überdurchschnittlichen Vergütung und der Möglichkeit, sich nach Ausbildungsende zum Handelsfachwirt weiterzubilden. Handelsfachwirte übernehmen meist die Leitung einer eigenen Filiale.

Was lernt ein Drogistin der Berufsschule?
Drogisten belegen in der Berufsschule neben übergeordneten Fächern wie Deutschund Sozialkunde vor allem Unterricht in elf Lernfeldern. Dazu zählen Inhalte wie Ausbildungsbetrieb, Bestand,Rechnungswesen und Kosmetik, Körperpflege, Parfümerie und Hygiene.  

1. Ausbildungsjahr:
Im ersten Ausbildungsjahr verorten Auszubildende zunächst ihren Betrieb in derBranche und lernen erste Grundlagen aus den Lernfeldern kennen. So werdenangehende Drogisten daran herangeführt, wie Kunden kompetent beraten werden,zum Beispiel im Hinblick auf Hygienevorschriften.
Wie das Lager am besten organisiert wird, wie Sonnenschutzmittel anzuwendensind oder welche verschiedenen Hauttypen es gibt: Dies und noch viel mehrerfahren Auszubildende ebenfalls in dieser Anfangsphase.
2. Ausbildungsjahr:
Unter anderem das Personalwesen findet sich im zweiten Ausbildungsjahr auf demLehrplan. Darin werden zum Beispiel Arbeitszeitregelungen näher betrachtet.Darüber hinaus vertiefen die Auszubildenden ihr bisheriges Wissen zumSortiment: von Mitteln zur Schädlingsbekämpfung über freiverkäuflicheArzneimittel bis hin zu Bein- und Fußpflegeprodukten. Einen wichtigen Teilnimmt auch die sogenannte Verkaufsabrechnung ein. In diesem Lernfeld werdenbeispielsweise verschiedene Kassensysteme sowie ihre Vor- und Nachteileuntersucht.
3. Ausbildungsjahr:
Das dritte Ausbildungsjahr ist vom Rechnungswesen geprägt: Inventur,Buchführung und Verkaufspreiskalkulation sind nur einige der darin enthaltenenThemen. Die Auszubildenden erweitern in diesem letzten Ausbildungsabschnittihre bisher erworbenen Kenntnisse. Planung von Werbemaßnahmen, Wirkung vonArzneimitteln und Erstellung von Kassenberichten – dies sind nur einigeUnterrichtsinhalte aus den verschiedensten Lernfeldern.

Was lernt ein Drogistin der Praxis?
1. und 2. Ausbildungsjahr:
In den ersten zwei Ausbildungsjahren lernenangehende Drogisten alle wichtigen Betriebsabläufe kennen. Ob Bestellungentätigen, Wareneingang kontrollieren, Waren einlagern, beziehungsweise in dieVerkaufsregale sortieren, oder aber Kassieren und Kunden beraten: DieseAufgaben gehören zum Tagesgeschäft eines Drogisten. Wenn die Aufgaben zu Beginnnoch unter Aufsicht stattfinden, arbeiten die Auszubildenden bald zunehmendselbstständig.
3. Ausbildungsjahr:Im dritten Ausbildungsjahr vertiefen und erweitern die Auszubildenden dasbisher angeeignete Wissen, insbesondere im Bereich Rechnungswesen. DerAusbildungsbetrieb überträgt dem angehenden Drogisten in dieser Phase ein hohesMaß an Verantwortung, da viele im Anschluss noch eine Weiterbildung zumHandelsfachwirt beginnen. Handelsfachwirte leiten eigene Filialen und habendaher kontinuierlich eine hohe Verantwortung.

Du solltest Drogist/in werden, wenn …
  1. du eine händlerische Ader hast.
  2. du Interesse an Chemie, Wellness und Gesundheitsthemen mitbringst.
  3. du Menschen gerne weiterhilfst.
Du solltest auf keinen Fall Drogist/in werden, wenn …
  1. du dir absolut nichts aus Pflegeprodukten & Co. machst.
  2. du lieber ausschließlich im Büro arbeiten willst.
  3. du in deinem Beruf keinen Kundenkontakt haben möchtest.
Das Drogist/in-Quiz
Frage / 3

Von einer bestimmten Flasche Shampoo werden in der Drogerie pro Tag 15 Flaschen verkauft. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage. Eine Mindestmenge von 60 Flaschen soll immer im Lager sein. Bei welcher Stückzahl musst du nachbestellen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, bei 210 Flaschen musst du nachbestellen. Wie kommt man darauf? Wenn die Lieferzeit 10 Tage beträgt und pro Tag 15 Flaschen verkauft werden, dann müssen bis die Bestellung eintrifft mindest 10x15 Flaschen da sein, also 150. Da aber auch immer 60 Flaschen im Lager sein sollen, musst du die auch noch dazu rechnen. Also 150 +60 = 210.
Richtig! Bei 210 Flaschen musst du nachbestellen. Wie kommt man darauf? Wenn die Lieferzeit 10 Tage beträgt und pro Tag 15 Flaschen verkauft werden, dann müssen bis die Bestellung eintrifft mindest 10x15 Flaschen da sein, also 150. Da aber auch immer 60 Flaschen im Lager sein sollen, musst du die auch noch dazu rechnen. Also 150 +60 = 210.

Du musst der Kundin mitteilen, dass das gewünschte Produkt noch nicht geliefert werden konnte. Du bietest ihr als Alternative ein anderes Produkt mit ähnlichen Eigenschaften an. Um Welche Art von Angebot handelt es sich hier?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, als Ersatzangebot wird der Vorschlag des Verkäufers an den Kunden angesehen, statt den ursprünglichen Produktes ein ähnliches zu kaufen.
Richtig! Als Ersatzangebot wird der Vorschlag des Verkäufers an den Kunden angesehen, statt den ursprünglichen Produktes ein ähnliches zu kaufen.

Ein Produkt kostet den Kunden 10,50 Euro. An der Kasse holt der Kunde einen Gutschein hervor, mit dem er 20% Rabatt erhält. Wie viel kostet das Produkt noch?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, das Produkt kostet noch 8,40 Euro. 10% von 10,50 Euro sind 1,05 Euro, mal 2 macht 2,10 Euro. Zieht man diese 2,10 Euro von 10,50 Euro ab, erhält man 8,40 Euro.
Richtig! Das Produkt kostet noch 8,40 Euro. 10% von 10,50 Euro sind 1,05 Euro, mal 2 macht 2,10 Euro. Zieht man diese 2,10 Euro von 10,50 Euro ab, erhält man 8,40 Euro.
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