Ausbildung zum Gebäudereiniger machen
Gebäudereiniger/in

53 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 570-630 Euro
2. Ausbildungsjahr 690-770 Euro
3. Ausbildungsjahr 810-900 Euro
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Gehalt & Verdienst Gebäudereiniger

Was für ein Gehalt bekommen Gebäudereiniger?

Aschenputtel hat es von der Putzfrau bis zur Prinzessin gebracht. Du wirst keine Putzfrau und zumindest in Deutschland gibt es keine Monarchie mehr, trotzdem möchtest du sicherlich auch gerne genauer wissen, wie dein Gehalt als Gebäudereiniger so aussieht – während und nach der Ausbildung. Besonders weil du  auch oft im Schichtdienst arbeiten musst, beispielsweise nachts, wenn alle anderen schlafen und dich darüber hinaus in allen Bereichen rund um Entstauben, Wischen, Polieren und sonstiges Reinigen auskennen musst, hättest du ja auch gerne ein angemessenes Gehalt. Wie das in etwa aussehen wird, verraten dir die kommenden Abschnitte.

Ausbildungsgehalt Gebäudereiniger

  1. Ausbildungsjahr: 570-630 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 690-770 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 810-900 Euro

Einstiegsgehalt

1500 bis 1800 Euro (Brutto)

Um erstmal ein paar Grundinformationen voranzuschicken: eine zuverlässige Angabe zum Gehalt als Gebäudereiniger zu machen, ist relativ schwierig. Denn ob in der Ausbildung oder danach, das Gehalt hängt von mehreren Faktoren ab. Beispielsweise davon, wo in Deutschland du arbeitest oder auch davon, wie groß der Betrieb, bei dem du angestellt bist, so ist. Als Faustregel kann man nämlich festhalten, dass man meist im Osten Deutschlands weniger verdient als im Westen und große Firmen in der Regel besser bezahlen als kleine Betriebe. Außerdem gilt: Je größer die Verantwortung, desto mehr Gehalt sollte es geben. Das wird besonders nach deiner Ausbildung interessant, wenn du dich um einen festen Job bewirbst oder über Weiterbildungen nachdenkst. Darüber hinaus ist auch noch von Interesse, ob dein Betrieb tarifvertraglich gebunden ist. Wenn dem so ist, dann ist vorgegeben, was du in welcher Position dort verdienst. Wenn nicht, kann dein Betrieb sich selbst aussuchen, was er dir bezahlt.

Aber um doch auch mal zu den Zahlen zu kommen: Im ersten Lehrjahr sollte dein Ausbildungsgehalt etwas zwischen 570 und 630 Euro brutto betragen. Brutto bedeutet, dass davon auch noch Steuern und andere Abgaben abgezogen werden. Wie in jeder dualen Ausbildung bekommst du auch hier mit jedem Lehrjahr mehr Gehalt, also kannst du im zweiten Jahr etwa 690 bis 770 Euro erwarten, im dritten dann zwischen 810 und 900 Euro. Wenn du nach der Ausbildung dann direkt damit anfängst zu arbeiten, liegt je nach Ort, Position und Firma dein Einstiegsgehalt als Gebäudereiniger zwischen 1500 und 1800 Euro brutto im Monat. Ob beispielsweise Nachtschichtzulagen noch dazu kommen, hängt auch vom jeweiligen Betrieb ab. Ab Anfang 2015 hat die Gebäudereinigungsbranche einen eigenen Mindestlohn, der sich in Sachen Aufgaben und Arbeitsort unterscheidet. Für den westlichen Teil Deutschlands und Berlin gilt ein Stundenlohn von 9,31 Euro für Innen- und Unterhaltsreinigungen, in der Glas- und Fassadenreinigung sind 12,31 Euro pro Stunde der Mindestlohn. Im Osten verdient man in diesen Bereichen hingegen 7,96 bzw. 10,31 Euro. Mit mehr Erfahrung und Verantwortung kannst du es als Gebäudereiniger auf ein Gehalt von bis zu 2500 Euro schaffen.

Sollte dir das noch nicht reichen – mach‘ Weiterbildungen. Als Gebäudereinigermeister kannst du beispielsweise zwischen 1800 und 3800 Euro verdienen. Mit der Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik immerhin 1700 bis 3100 Euro. Wenn du aber doch noch Lust dazu hast, mehr zu lernen und ein Studium anfangen möchtest, bietet sich bei deiner bisherigen Ausbildung das Fach Abfall- und Entsorgungstechnik super an. Wenn du darin einen Bachelor machst, kannst du dich auf mehr Einsatzmöglichkeiten und ein Gehalt zwischen 1800 und 4000 Euro freuen. Als Master würdest du sogar noch mehr verdienen. Das klingt doch mal nach einer sauberen Sache!

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Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.