Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Werkstätten oder Produktionshallen. Dort formst und reparierst du Glasapparate nach Zeichnungen und Kundenwünschen.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Glasapparatebauer/in
Du arbeitest in Werkstätten oder Produktionshallen. Dort formst und reparierst du Glasapparate nach Zeichnungen und Kundenwünschen.
Die Ausbildungsvergütung steigt meist mit jedem Jahr. Später hängt das Gehalt von Betrieb, Tarif, Erfahrung und Weiterbildungen ab.
Chemie, Medizin und Forschung brauchen Spezialgeräte aus Glas. Individuelle Formen und Handarbeit lassen sich nur schwer automatisieren.
Sorgfalt, Geschick und räumliches Denken helfen dir. Auch technisches Verständnis und Interesse an Mathe, Chemie und Physik sind wichtig.

Als Glasapparatebauer stellst du Spezialapparate aus Glas für Labore, Wissenschaft und Industrie her. Dabei erhitzt du Glasrohre und Glasstäbe und formst sie heiß, zum Beispiel durch Biegen, Ziehen oder Blasen. Du setzt einzelne Glaselemente zu fertigen Apparaturen zusammen und fügst bei Bedarf Teile wie Ventile, Hähne oder Anschlüsse ein. Außerdem reparierst und änderst du Glasapparate, indem du Schäden prüfst und defekte Teile austauschst oder instand setzt.
Typische Aufgaben:
Ein Glasapparatebauer arbeitet vor allem in Werkstätten, Werk- bzw. Produktionshallen und in Lagerräumen. Typische Arbeitgeber sind Betriebe des Glasapparatebaus sowie naturwissenschaftliche Fakultäten an Hochschulen und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen
Die Ausbildung zum Glasapparatebauer ist dual: Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder als Blockunterricht statt. Bei Bedarf nimmst du an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Im 4. Ausbildungshalbjahr schreibst du die Zwischenprüfung. Am Ausbildungsende folgt die Abschluss- oder Gesellenprüfung.
Die Ausbildung zur Glasapparatebauerin dauert in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit kann sie höchstens 4,5 Jahre dauern.
In der Ausbildung zum Glasapparatebauer trennst und formst du Glas, biegst Glasrohre und Glasstäbe, bläst Kugeln und stellst Glasapparate her. Du prüfst Rohmaterialien, erkennst Fehler und hältst Werkzeuge und Maschinen instand. Seit der Neuordnung der Ausbildung 2023 spielen außerdem moderne Inhalte wie Vakuumtechnik, automatisierte Fertigungsverfahren und der Umgang mit unterschiedlichen Glasarten eine wichtige Rolle.
In der Berufsschule arbeitest du mit Skizzen, technischen Zeichnungen, Glasrohlingen, Spannungen sowie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Glasapparatebauerin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe oft auf Dinge wie Schulabschluss und persönliche Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Glasapparatebauer erhältst du im 1. Jahr 724 bis 1.090 Euro, im 2. Jahr 854 bis 1.140 Euro und im 3. Jahr 977 bis 1.250 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 724 bis 1.090 Euro |
| 2. Jahr | 854 bis 1.140 Euro |
| 3. Jahr | 977 bis 1.250 Euro |
Als Glasapparatebauer verdienst du zum Einstieg rund 2.400 bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Glasapparatebauer bis zu 3.700 Euro brutto im Monat. Später ist ein Gehalt von 4.300 Euro brutto im Monat realistisch. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 bis 3.000 Euro |
| Mittleres Gehalt | ca. 3.700 Euro |
| Späteres Gehalt | ca. 4.300 Euro |
Für die Ausbildung zum Glasapparatebauer bewirbst du dich direkt bei Ausbildungsbetrieben. Die Auswahl läuft über die Betriebe – sie entscheiden nach ihren eigenen Kriterien.
Schau dir vor deiner Bewerbung die Stellenausschreibung an. Dort steht, was der Betrieb konkret sehen will.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du auch in unserem Bewerbungsratgeber:
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