Ausbildung zum Graveur/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Gehalt & Verdienst Graveur/in

Wie der Arbeitsalltag eines Graveurs aussieht, das weißt du nun. Kreativität, Technikaffinität und gutes handwerkliches Geschick gehören genauso dazu, wie die Fähigkeit lange konzentriert an einem Produkt arbeiten zu können. Die eine Seite der Medaille kennst du also. Somit ist es an der Zeit, dass du jetzt auch die andere Seite der Medaille kennenlernst und siehst, wie das Graveur-Gehalt so aussieht. Schließlich willst du nicht nur immer den teuren Schmuck anderer Leute gravieren, sondern dir später auch mal selbst etwas Teures gönnen!

Die Ausbildung zum Graveur dauert in der Regel drei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr werden vor allem theoretische Kenntnisse vermittelt. Du planst Arbeitsabläufe und kontrollierst am Ende die Arbeitsergebnisse. Du lernst, wie man technische Zeichnungen liest und anwendet und wie man Bohrungen an Werkstücken herstellt. Da du in den ersten zwölf Monaten noch angelernt werden musst, fällt dein Graveur-Verdienst erst einmal etwas geringer aus. 670 Euro landen am Ende des Monats auf deinem Konto, da ist also noch Luft nach oben! Im zweiten Ausbildungsjahr wird dir der Umgang mit Computerprogrammen beigebracht, die für die Gravierfräsemaschine benötigt werden. Auch die Übertragung von Zeichnungen auf Werkstücke ist ein Thema im zweiten Ausbildungsjahr. Dein Einsatz wird mit rund 700 Euro monatlich belohnt. Du merkst schon: Wenn du in möglichst kurzer Zeit reich werden willst, ist dieser Beruf nichts für dich! Im letzten Jahr vertiefst du alle gewonnenen Kenntnisse und betreust eigene Projekte. Vom Kundengespräch über den Entwurf, bis hin zur fertigen Gravur durchläufst du alle Stationen eines Arbeitsauftrages.

Keine Frage, dass du nicht nur im Betrieb wichtige Erfahrungen sammelst, sondern auch in der Berufsschule Wissen mit auf den Weg gegeben bekommst. Das wichtigste Schulfach ist auf jeden Fall Kunst. Gutes handwerkliches Geschick und künstlerisches Talent müssen weiter ausgebaut werden. Du musst schließlich auf Kundenwunsch Skizzen anfertigen können und Oberflächen mit Ornamenten und Verzierungen ausstatten. Auch Technik gehört zu den Stammschulfächern. Du arbeitest ständig mit Werkzeugen und Maschinen und solltest wissen, wie du mit ihnen umgehst, sie pflegst und im Notfall reparieren kannst. Es gehört nämlich auch zum Beruf eines Graveurs, dass er sich einige der benötigten Werkzeuge selber herstellt. Wenn du nicht nur eine Leidenschaft für die künstlerischen Aspekte, sondern auch für Mathe hast, klingt Graveur nach der perfekten Ausbildung für dich! Mathematische Kenntnisse spielen auch beim Gravieren eine große Rolle, da die zu bearbeitenden Objekte und Vorlagenkorrekt skaliert und gemessen werden müssen, damit das Motiv hinterher passgenau herausgearbeitet werden kann.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 670 €
    1. Lehrjahr
    670 €
  2. 700 €
    2. Lehrjahr
    700 €
  3. 750 €
    3. Lehrjahr
    750 €
  4. Einstiegsgehalt
    1470-1500 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1470 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2000 €
  2. Goldschmied
    Minimum: 1500 €
    Goldschmied
    Maximum: 2000 €
  3. Designer
    Minimum: 1500 €
    Designer
    Maximum: 3300 €
  4. Edelsteineinfasser
    Minimum: 1800 €
    Edelsteineinfasser
    Maximum: 3000 €
  1. Dieser Beruf
  2. Goldschmied
  3. Designer
  4. Edelsteineinfasser

Wenn dir das Graveur-Gehalt nach abgeschlossener Ausbildung nicht reicht, gibt es natürlich auch Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit einem Meister oder Techniker kannst du im Betrieb Führungsaufgaben übernehmen und deinen Graveur-Verdienst auf bis zu 3500 Euro pro Monat aufstocken! Wenn du überlegst, dich als Designer selbstständig zu machen, dann wäre ein Bachelor-Studium in der Fachrichtung Schmuckdesign vielleicht das Richtige für dich. Nach sechs bis acht Semestern hast du den Bachelor in der Tasche und kannst dein eigener Chef sein! Wenn du anderen etwas beibringen willst, schmeiß noch den Master hinterher und arbeite in der wissenschaftlichen Forschung mit.

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