Sugar image big ausbildung zum graveur 2
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 670 Euro
2. Jahr: 700 Euro
3. Jahr: 750 Euro

Graveur/in

Doch vor jeder Gravur steht zunächst einmal der Kundenwunsch. Nach einem Beratungsgespräch einigt ihr euch auf das Motiv und du fertigst Skizzen für sie an. Je nachdem, was dein Kunde haben möchte, planst du deine nächsten Schritte. Möchte eine große Firma zum Beispiel das Firmenlogo auf einer Medaille geprägt haben, da sie ihr Jubiläum feiert, scannst du ein Fotos des Logos ein und erarbeitest mit speziellen Computerprogrammen Vorlagen für die beiden Seiten der Medaille. Bei der Umsetzung der Idee auf das Metall kombinierst du klassische und moderne Arbeitsweisen perfekt miteinander. Mithilfe von Stichel und Meißel, arbeitest du ein Relief mit dem Motiv heraus. Im Anschluss programmierst du die Graviermaschine, die das Logo der Firma spiegelverkehrt auf ein Presswerkzeug (Gesenk) überträgt. Hierfür solltest du dir lieber Ohropax besorgen oder einen Hörschutz aufsetzen, da der Vorgang sehr laut werden kann ;-) Der Job ist nichts für schwache Ohren! Nach der Übertragung bearbeitest du das Gesenk nochmal mit der Hand nach und fertig ist die gravierte Medaille!

 

Wusstest du schon, dass...

  • ein Diamant der härteste natürliche Stoff ist?
  • eine Gravur durch Ätzung, Verdampfung oder einen Laser erfolgen kann?
  • viele Verliebte Liebesschlösser gravieren lassen und sie an die Kölner Hohenzollernbrücke anschließen?
  • man nicht nur Metalle, sondern auch Elfenbein oder Perlmutt gravieren kann?
  • in den Eheringen der meisten Verheirateten der Vorname des Partners, der eigene Name sowie das Datum der Trauung eingraviert ist?
Und wie funktioniert eigentlich so ein Gravurvorgang? Während deiner Ausbildung zum Graveur wirst du unterschiedliche Gravurtechniken kennenlernen und ausprobieren. Zur Gravur benutzt du Stanz- und Druckwerkzeuge oder Prägestempel. Häufig werden auch Laserbeschriftungen genutzt. Aber auch durch das Färben oder Ätzen der Oberflächen gestalten Graveure ihre Produkte. Keine Frage, dass man für diese Vorgänge Schutzkleidung wie Kittel und Handschuhe tragen muss. Als Graveur kommst du häufig in Kontakt mit chemischen Substanzen und natürlich musst du dich vor direktem Kontakt schützen.
Du solltest Graveur/in werden, wenn …
  1. du sorgfältig arbeiten kannst und die Zeichnungen genau umsetzen kannst
  2. du kundenorientiert bist und ihre Wünsche genau umsetzen kannst
  3. du technische Verständnis für die Maschinen aufbringen kannst
Du solltest auf keinen Fall Graveur/in werden, wenn …
  1. du handwerklich ungeschickt bist
  2. du keinen Sinn für Ästhetik hast
  3. du dich nicht lange konzentrieren kannst
Das Graveur/in-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Relief?

Leider falsch! Relief ist die Bezeichnung für ein Ornament, eine Figur oder ein anderes Bildwerk, das sich plastisch über eine Fläche abhebt.
Richtig! Relief ist die Bezeichnung für ein Ornament, eine Figur oder ein anderes Bildwerk, das sich plastisch über eine Fläche abhebt.

Was macht man unter anderem mit einer Punze?

Leider falsch! Mit einer Punze kennzeichnet man den Feingehalt von Gold- und Silberwaren.
Richtig! Mit einer Punze kennzeichnet man den Feingehalt von Gold- und Silberwaren.

Was sind Guillochen?

Leider falsch! Guillochen sind verschlungene Linienverzierungen, die auf Metall gestochen werden.
Richtig! Guillochen sind verschlungene Linienverzierungen, die auf Metall gestochen werden.
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Dieses Profil wurde von Alexandra geschrieben
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