Ausbildung als Lacklaborant/in

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Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 750-850 Euro
2. Jahr: 790-940 Euro
3. Jahr: 850-1020 Euro
4. Jahr: 890-1090 Euro

Lacklaborant/in

Forschung und Entwicklung – ein Feld, dass dich schon seit deinem ersten Chemiebaukasten sehr interessiert. Mit einer Ausbildung zum Lacklaboranten kannst du genau in diesem Bereich deine Zukunft gestalten. Denn hier arbeitest du nicht nur im Labor, du bist auch für die Entwicklung, Optimierung, Herstellung, Prüfung und Anwendung von Farben, Druckfarben und Lacken zuständig. Klingt nach bunten Aussichten? Genau so sieht es aus. Du hast während deiner Ausbildung zum Lacklaboranten nicht nur mit den verschiedensten Farben zu tun, du wirst auch in verschiedenen Bereichen eingesetzt, die alle ganz unterschiedliche Fachkenntnisse vermitteln. So hast du die Möglichkeit, dich auf dein ganz persönliches Fachgebiet zu spezialieren.

„Alles im Lack?“ – diese Frage wirst du demnächst ganz anders beantworten können. In der Ausbildung zum Lacklaboranten bekommst du das nötige Know-how, um zum absoluten Spezialisten gekürt zu werden. Welche Eigenschaften hat ein Lack oder eine bestimmte Farbe? Welche Inhaltsstoffe sind vorzufinden? Wenn ein Lack speziellen Anforderungen gerecht werden soll, wie muss er beschaffen sein? Und wie kann man einen vorgegebenen Farbton perfekt nachstellen? Auf all diese und noch viel mehr Fragen wirst du nach deiner Ausbildung zum Lacklaboranten eine Antwort geben können.

Der Lacklaborant bei Mankiewicz Gebr. & Co.

Lacklaboranten bei mankiewicz Als Lacklaborant bei Mankiewicz Gebr. & Co. wirst du in der Abteilung Forschung und Entwicklung eingesetzt. Von der Produktion über das Qualitätsmanagement bis hin zur Präsentation beim Kunden bist du als Lacklaborant oder Lacklaborantin bei Mankiewicz Gebr. & Co. mit deinem Team dafür zuständig, hochwertige Lacksysteme für die industrielle Serienfertigung zu entwickeln. Deine Kunden stammen aus den Branchen Luftfahrt-, Automobil- oder Allgemeine Industrie. Du wirst außerdem eng mit den anderen Abteilungen des Unternehmens, wie beispielsweise dem Verkauf, der Produktion oder der Anwendungstechnik, in Projekten zusammenarbeiten. Dein Arbeitsplatz sind modern ausgestattete und innovative Laboratorien. Deine Kompetenzen reichen von der Entwicklung über die Optimierung, Herstellung und Prüfung bis zur Anwendung von Lacksystemen. Als ausgelernter Azubi kannst du nicht nur am Standort in Hamburg arbeiten: Je nach Bedarf und Kundenprojekt sind nämlich auch weltweite Einsätze möglich. Du kannst also auch mal an Projekten in China, Mexiko oder den USA mitwirken. Schicht- oder Nachtarbeit gibt es aktuell bei Mankiewicz im Labor nicht, sodass du dich auf geregelte Arbeitszeiten werktags einstellen kannst. In der Produktion hingegen ist Schichtarbeit üblich.

Denn du untersuchst die Eigenschaften von Farben und Lacken und wirkst an Entwicklungen neuer Beschichtungsstoffe mit. Die dafür erforderlichen Versuche planst du und führst sie durch – an Computern dokumentierst und analysierst du die Ergebnisse. Diese können dann für weitere Bearbeitungsschritte verwendet werden. Um ein neues Produkt herzustellen, prüfst du die Rohstoffe, die für dieses Produkt in Frage kommen könnten, sowohl auf Qualität als auch auf Verwendbarkeit. Um individuellen Ansprüchen der Konsumenten gerecht zu werden, werden immer wieder neue Beschichtungen gesucht, die auf Holz, Metall, Kunststoff oder Mauerwerk haften – für genau diese Untergründe entwickelst du neue Rezepturen, die exakt für den Einsatz auf diesen speziellen Untergründen geeignet sind. Einflussfaktoren spielen hier eine wichtige Rolle, die du berücksichtigen muss, beispielsweise wie die Farbe oder der Lack aufgetragen werden und ob der Untergrund Feuchtigkeit, UV-Strahlung oder anderen Belastungen ausgesetzt ist. Hierfür lernst du während deiner Ausbildung zum Lacklaboranten eine ganze Reihe von Prüfmethoden und Verfahren für Lacke und Farben. Aber auch ständige Kontrollen sind wichtig, denn sie sichern die Qualität des Produktes.

 

Die Ausbildung bei Mankiewicz Gebr. & Co.

Ausbildung zum lacklaboranten bei mankiewicz  2 Zu Beginn der dreieinhalbjährigen Ausbildung gibt es eine Begrüßungsveranstaltung, bei der du die anderen Azubis, deine Ansprechpartner sowie das Unternehmen kennenlernst. Bei der Veranstaltung bekommst du deinen Ausbildungsplan, der dir zeigt, in welchen Abteilungen du in den ersten sechs Monaten tätig sein wirst und wann du zum Theorieunterricht in die Berufsschule musst. Während deiner Ausbildung erhältst du Einblicke in die Bereiche des Unternehmens: Du durchläufst die Laborbereiche für Luftfahrt-, Automobil- und Allgemeine Industrie und lernst außerdem die Anwendungstechnik sowie die Produktion kennen. Internationale Erfahrung kannst du nach Absprache zu Beginn des dritten Ausbildungsjahrs im Rahmen eines Auslandseinsatzes sammeln. Der theoretische Teil deiner Ausbildung findet bei Mankiewicz Gebr. & Co. in Form von Blockunterricht statt. Das bedeutet, dass du mehrere Wochen am Stück die Berufsschule in Stuttgart besuchst, um dein Grundlagenwissen zu erweitern. Dafür besuchst du die eine der angesehensten Berufsschulen für Lacklaboranten in Deutschland. Die Kosten und die Organisation der Unterkunft – ein Wohnheim mit anderen Auszubildenden – sowie die An- und Abreisen übernimmt das Unternehmen für dich.

Wusstest du schon, dass...

  • es in Denver, Colorado verboten ist, an Sonntagen schwarz lackierte Autos zu fahren?
  • der Beruf des Lacklaboranten aus dem Berufsbild des Chemielaboranten hervor ging?
  • der Beruf des Lacklaboranten erst 57 Jahre nach der Einführung in Deutschland in der Schweiz eingeführt wurde?
  • auf einem Lackentferner einer Firma der Hinweis „Nicht rauchen“ zu finden ist?

Deine Auge spielen eine wichtige Rolle bei dieser Tätigkeit. Denn manchmal müssen auch Sonderanfertigungen für Kunden nachgestellt werden und diese müssen ganz exakt sein. Aber auch an anderen Eigenschaften sollte es dir nicht fehlen. Beispielsweise sind chemische und physikalische Fähigkeiten eine wichtige Voraussetzungen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe müssen verständlich sein. Chemie und Physik sollten also in der Schule zumindest auf der Liste deiner zweitbeliebtesten Schulfächer stehen.

Wie der Beruf schon verrät, arbeitest du als Lacklaborant hauptsächlich in Laboren der chemischen Industrie und bei Farb- und Lackherstellungsbetrieben beziehungsweise in der Lack verarbeitenden Industrie. Der Großteil deiner Arbeit findet also auch im Entwicklungs- und Forschungsbüro statt. Du wirst jedoch während deiner Ausbildung zum Lacklaboranten den gesamten Produktionsbetrieb kennenlernen und natürlich auch Kontakte zu anderen Bereichen knüpfen. Nicht zuletzt, um gemeinsam Projekte zu gestalten und Lösungen zu finden. Teamfähigkeit sollte dir also nicht fehlen.

Insgesamt dauert deine Ausbildung 3,5 Jahre und kann bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Und auch nach deiner Ausbildung zum Lacklaboranten bieten sich dir interessante Perspektiven. So kannst du zum Beispiel eine Weiterbildung zum Lacktechniker oder Industriemeister machen. Und solltest du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, könntest du auch noch ein Studium zum Bachelor oder Master machen und Lackingenieur werden.

Du solltest Lacklaborant/in werden, wenn …
  1. du dich für Arbeiten im Labor interessierst.
  2. du gerne Dinge „erforschst“.
  3. du nicht tagtäglich am Computer arbeiten möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Lacklaborant/in werden, wenn …
  1. du keine ruhige Hand hast.
  2. giftige Stoffe und unangenehme Gerüche ganze Niesattacken hervorrufen.
  3. eine rot-grün-Schwäche hast.
Das Lacklaborant/in-Quiz
Frage / 3

Wofür werden die sogenannten „Additive“ in Lacken benötigt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2. Additive sind Stoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Sie werden eingesetzt, um einen positiven Effekt auf Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Produkteigenschaften während und nach der Gebrauchsphase zu erreichen.
Richtig! Additive sind Stoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Sie werden eingesetzt, um einen positiven Effekt auf Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Produkteigenschaften während und nach der Gebrauchsphase zu erreichen.

Welches sind die drei Hauptaufgaben von Lacken?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1. Die drei Hauptaufgaben von Lacken sind Protektion, Dekoration und Funktion. Das heißt, sie können als Schutzanstrich dienen, eine optische Wirkung erzeugen und als Farbeffekt dienen und eine besondere Oberflächeneigenschaft erfüllen, also zum Beispiel elektrisch leitfähig sein.
Richtig! Die drei Hauptaufgaben von Lacken sind Protektion, Dekoration und Funktion. Das heißt, sie können als Schutzanstrich dienen, eine optische Wirkung erzeugen und als Farbeffekt dienen und eine besondere Oberflächeneigenschaft erfüllen, also zum Beispiel elektrisch leitfähig sein.

Was ist in Laboratorien nicht erlaubt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Essen und Trinken ist aufgrund des Umgangs mit gesundheitsschädlichen und brennbaren Stoffen in chemischen Laboratorien nicht erlaubt.
Richtig! Essen und Trinken ist aufgrund des Umgangs mit gesundheitsschädlichen und brennbaren Stoffen in chemischen Laboratorien nicht erlaubt.
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Dieses Profil wurde von Marina geschrieben
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