Sugar image big ausbildung zum lacklaboranten4
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 750-850 Euro
2. Jahr: 790-940 Euro
3. Jahr: 850-1020 Euro
4. Jahr: 890-1090 Euro

Lacklaborant/in

Denn du untersuchst die Eigenschaften von Farben und Lacken und wirkst an Entwicklungen neuer Beschichtungsstoffe mit. Die dafür erforderlichen Versuche planst du und führst sie durch – an Computern dokumentierst und analysierst du die Ergebnisse. Diese können dann für weitere Bearbeitungsschritte verwendet werden. Um ein neues Produkt herzustellen, prüfst du die Rohstoffe, die für dieses Produkt in Frage kommen könnten, sowohl auf Qualität als auch auf Verwendbarkeit. Um individuellen Ansprüchen der Konsumenten gerecht zu werden, werden immer wieder neue Beschichtungen gesucht, die auf Holz, Metall, Kunststoff oder Mauerwerk haften – für genau diese Untergründe entwickelst du neue Rezepturen, die exakt für den Einsatz auf diesen speziellen Untergründen geeignet sind. Einflussfaktoren spielen hier eine wichtige Rolle, die du berücksichtigen muss, beispielsweise wie die Farbe oder der Lack aufgetragen werden und ob der Untergrund Feuchtigkeit, UV-Strahlung oder anderen Belastungen ausgesetzt ist. Hierfür lernst du während deiner Ausbildung zum Lacklaboranten eine ganze Reihe von Prüfmethoden und Verfahren für Lacke und Farben. Aber auch ständige Kontrollen sind wichtig, denn sie sichern die Qualität des Produktes.

 

Wusstest du schon, dass...

  • es in Denver, Colorado verboten ist, an Sonntagen schwarz lackierte Autos zu fahren?
  • der Beruf des Lacklaboranten aus dem Berufsbild des Chemielaboranten hervor ging?
  • der Beruf des Lacklaboranten erst 57 Jahre nach der Einführung in Deutschland in der Schweiz eingeführt wurde?
  • auf einem Lackentferner einer Firma der Hinweis „Nicht rauchen“ zu finden ist?

Deine Auge spielen eine wichtige Rolle bei dieser Tätigkeit. Denn manchmal müssen auch Sonderanfertigungen für Kunden nachgestellt werden und diese müssen ganz exakt sein. Aber auch an anderen Eigenschaften sollte es dir nicht fehlen. Beispielsweise sind chemische und physikalische Fähigkeiten eine wichtige Voraussetzungen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe müssen verständlich sein. Chemie und Physik sollten also in der Schule zumindest auf der Liste deiner zweitbeliebtesten Schulfächer stehen.

Wie der Beruf schon verrät, arbeitest du als Lacklaborant hauptsächlich in Laboren der chemischen Industrie und bei Farb- und Lackherstellungsbetrieben beziehungsweise in der Lack verarbeitenden Industrie. Der Großteil deiner Arbeit findet also auch im Entwicklungs- und Forschungsbüro statt. Du wirst jedoch während deiner Ausbildung zum Lacklaboranten den gesamten Produktionsbetrieb kennenlernen und natürlich auch Kontakte zu anderen Bereichen knüpfen. Nicht zuletzt, um gemeinsam Projekte zu gestalten und Lösungen zu finden. Teamfähigkeit sollte dir also nicht fehlen.

Insgesamt dauert deine Ausbildung 3,5 Jahre und kann bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Und auch nach deiner Ausbildung zum Lacklaboranten bieten sich dir interessante Perspektiven. So kannst du zum Beispiel eine Weiterbildung zum Lacktechniker oder Industriemeister machen. Und solltest du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, könntest du auch noch ein Studium zum Bachelor oder Master machen und Lackingenieur werden.

Du solltest Lacklaborant/in werden, wenn …
  1. du dich für Arbeiten im Labor interessierst.
  2. du gerne Dinge „erforschst“.
  3. du nicht tagtäglich am Computer arbeiten möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Lacklaborant/in werden, wenn …
  1. du keine ruhige Hand hast.
  2. giftige Stoffe und unangenehme Gerüche ganze Niesattacken hervorrufen.
  3. eine rot-grün-Schwäche hast.
Das Lacklaborant/in-Quiz
Frage / 3

Wofür werden die sogenannten „Additive“ in Lacken benötigt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2. Additive sind Stoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Sie werden eingesetzt, um einen positiven Effekt auf Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Produkteigenschaften während und nach der Gebrauchsphase zu erreichen.
Richtig! Additive sind Stoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Sie werden eingesetzt, um einen positiven Effekt auf Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Produkteigenschaften während und nach der Gebrauchsphase zu erreichen.

Welches sind die drei Hauptaufgaben von Lacken?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1. Die drei Hauptaufgaben von Lacken sind Protektion, Dekoration und Funktion. Das heißt, sie können als Schutzanstrich dienen, eine optische Wirkung erzeugen und als Farbeffekt dienen und eine besondere Oberflächeneigenschaft erfüllen, also zum Beispiel elektrisch leitfähig sein.
Richtig! Die drei Hauptaufgaben von Lacken sind Protektion, Dekoration und Funktion. Das heißt, sie können als Schutzanstrich dienen, eine optische Wirkung erzeugen und als Farbeffekt dienen und eine besondere Oberflächeneigenschaft erfüllen, also zum Beispiel elektrisch leitfähig sein.

Was ist in Laboratorien nicht erlaubt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Essen und Trinken ist aufgrund des Umgangs mit gesundheitsschädlichen und brennbaren Stoffen in chemischen Laboratorien nicht erlaubt.
Richtig! Essen und Trinken ist aufgrund des Umgangs mit gesundheitsschädlichen und brennbaren Stoffen in chemischen Laboratorien nicht erlaubt.
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Dieses Profil wurde von Marina geschrieben
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