Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik machen
Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik

5 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 830-930 Euro
2. Ausbildungsjahr 910-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 970-1060 Euro
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Ausbildung zum
Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

Klassische duale Berufsausbildung

Du suchst einen Job, bei dem man nicht einrostet? Du magst es, wenn alles aufpoliert ist und glänzt? Wahrscheinlich kennst du den Beruf des Lackierers. Als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik bringst du mit speziellen Lacken Autos auf Hochglanz, sorgst dafür, dass Rost keine Chance hat und Holzmöbel edel ausschauen. Egal ob Kunststoff, Holz oder Metall – nach der Zeit können Materialien ihre Eigenschaften verlieren. Damit Wind, Wasser und Sonne dem nichts anhaben können, lernst du in deiner Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, wie man die Oberflächen beschichtet und sie widerstandsfähig machst.

So bedienst du etwa die Lackierstraße in Autowerken, um zu verhindern, dass die Autos trotz Regen und Hagel ihren Lack behalten. Du polierst und wachst Holz, damit es nicht durch Feuchtigkeit oder Holzwürmer zerstört wird oder splittert. Neben Lack- und Pulverbeschichtung werden z.B. bei Flugzeugen auch große Außenoberflächen beklebt. Daher verarbeitest du in deiner Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik die Materialien nicht nur, sondern gestaltest sie auch.

Die meisten Verfahrensmechaniker arbeiten in den großen Fabrikhallen der Industrie. Dort planst du zu allererst die einzelnen Arbeitsschritte und bereitest Materialien und Werkstoffe vor – das heißt, beispielsweise flüssige Lacke und Pulver zu mischen. 

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Zudem überwachst und steuerst du Maschinen und Anlagen, mit denen die Materialien beschichtet werden. Bei Defekten und Fehlern bist du der Mann der Stunde, denn neben der Wartung bist du auch für die Reparatur verantwortlich. In der Industrie gibt es meisten Schichtarbeit, das heißt dass du wechselnd zu verschiedenen Tageszeiten arbeiten musst. Andersrum bringt dir diese Arbeitszeit auch Bonuszahlungen.

Die Besonderheit an der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik besteht darin, dass jedes Material ganz speziell behandelt wird. Daher wirst du in diesem Beruf sehr viele Verfahren und Prozesse kennenlernen. Der Umgang mit den nötigen Werkzeugen, Chemikalien und Computersteuerungen macht einen großen Teil deiner Ausbildung aus. Wenn dann alles poliert und besprüht ist, kontrollierst du am Ende noch die Qualität der Produkte.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …in Deutschland pro Jahr so viel Lack produziert wird, dass man damit etwa 400 Millionen Autos besprühen kann?
  • …es Läuse gibt, die Gummilack produzieren?
  • …Möbel seit dem 15. Jahrhundert bereits gewachst und poliert werden?
  • …du als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik auch gut in Mathe bzw. Flächenberechnung sein solltest?
  • …Lacke oft als Pulver verwendet werden?

Für die Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik solltest du am besten einen Realschulabschluss mitbringen und nicht vor Fächern wie Mathe und Chemie zurückschrecken. Für die Bedienung und Wartung der Anlagen solltest du technisch interessiert sein und auch mal kräftig mit anpacken können. Organisationstalent und immer einen Überblick zu haben, sprechen ebenfalls für dich.

Du solltest Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik werden, wenn...

  1. ...du bereits deinen Roller selber lackiert hast.
  2. ...komplexe Maschinen dir keine Angst einjagen.
  3. ...du gerne kreativ bist.

Du solltest auf keinen Fall Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik werden, wenn...

  1. ...du vor Chemikalien Reißaus nimmst.
  2. ...schnell die Kontrolle verlierst.
  3. ...Maschinen nur als Bösewichte kennst.

Das Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik-Quiz

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