Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in Transportbeton

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 600-750 Euro
2. Jahr: 650-900 Euro
3. Jahr: 730-1060 Euro

Verfahrensmechaniker/in Transportbeton

Den Werkzeugkasten und die Laborutensilien kannst du in der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton regelmäßig gegen Computer und Schreibtischstuhl tauschen, nämlich dann, wenn die Koordination der Lieferungen ansteht. Du nimmst Bestellungen entgegen und erstellst Produktions- und Lieferpläne, so dass die Produktion der Betonmischung und die Abholung durch die LKW perfekt aufeinander abgestimmt sind. So, wie wir Pfandflaschen zurückgeben, wird übrigens auch Restbeton wiederverarbeitet. Du planst also nicht nur, wie Beton produziert wird, sondern auch, wie Restbeton in den Prozess miteinbezogen werden kann.

Die nächste Herausforderung als Verfahrensmechaniker Transportbeton wartet im Leitstand auf dich. Hier kannst du dich ein wie ein Fluglotse fühlen. In einer Art gläsernen Kuppel mit Blick über das Gelände hast du eine Vielzahl an Monitoren vor dir. Auf denen siehst du den Füllstand der Silos und das Voranschreiten der Mischung des Frischbetons. Zudem kannst du beobachten, wo sich die LKW, die den Beton abholen und abliefern, auf ihrer Tour befinden. Trifft ein LKW am Werksgelände ein, dann druckst du den Lieferschein aus, damit der Fahrer ganz genau weiß, wo er das wertvolle Gut abzuliefern hat und dem Abnehmer die Menge und das Rezept nachweise kann. 

Wusstest du schon, dass...

  • schon die alten Römer mit Beton gebaut haben? Viele dieser Bauwerke stehen noch heute.
  • Restbeton recycelt wird?
  • Straßenbelag aus Beton deutlich stabiler ist als aus Asphalt?
  • ein Quadratzentimeter Beton mindestens 200 Kilogramm Gewicht tragen kann? Spezielle Sorten tragen sogar ein Vielfaches mehr.
  • es unzählige Betonrezepte gibt? Denn je nach Bauprojekt muss der Beton ganz bestimmte Eigenschaften haben.

Natürlich lernst du in der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton nicht alles auf einmal. Vielmehr bekommst du nach und nach einen Einblick in alle Aufgabenbereiche und besuchst dazu auch eine Berufsschule. Hier stehen nicht nur altbekannte Fächer wie Deutsch und Englisch auf dem Stundenplan. Vielmehr bekommst du theoretisches Fachwissen, das auf deine praktische Ausbildung maßgeschneidert ist, beispielsweise in den Fächern Physik und Chemie.

Möchtest du in deiner Ausbildung viel Abwechslung haben, bist technisch und handwerklich begabt, fühlst dich aber auch im Büro nicht fehl am Platz, dann ist die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton genau das Richtige für dich. Nach drei Jahren beendest du deine Ausbildung und hast tolle Übernahme- und Aufstiegschancen. 

Verfahrensmechaniker gibt es übrigens noch in einigen anderen Fachrichtungen, zum Beispiel für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder für Glastechnik. Außerdem gibt es noch viele andere Berufe, die sich rund um den Beton drehen, zum Beispiel den Beton- und Stahlbetonbauer oder den Betonfertigteilbauer.

Du solltest Verfahrensmechaniker/in Transportbeton werden, wenn …
  1. du bei der Arbeit viel Abwechslung brauchst.
  2. Technik dich begeistert.
  3. du zuverlässig, offen und körperlich fit bist.
Du solltest auf keinen Fall Verfahrensmechaniker/in Transportbeton werden, wenn …
  1. du zwei linke Hände hast.
  2. draußen zu arbeiten für dich ein Alptraum wäre.
  3. du nicht zwischen verschieden Aufgaben switchen möchtest.
Das Verfahrensmechaniker/in Transportbeton-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Fahrmischer?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, ein Fahrmischer ist ein LKW zum Transport von Frischbeton. So einen hast du bestimmt schon oft auf den Straßen gesehen. Er hat eine runde Trommel, die sich drehen kann. So bleibt der Beton flüssig.
Richtig! Ein Fahrmischer ist ein LKW zum Transport von Frischbeton. So einen hast du bestimmt schon oft auf den Straßen gesehen. Er hat eine runde Trommel, die sich drehen kann. So bleibt der Beton flüssig.

Was ist ein wichtiger Bestandteil von Beton?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Zement zählt zu den wichtigsten Bestandteilen von Beton. Beton besteht aus Zement, Gesteinskörnung, Wasser, Zusatzmittel, Zusatzstoffen und Luft.
Richtig! Zement zählt zu den wichtigsten Bestandteilen von Beton. Beton besteht aus Zement, Gesteinskörnung, Wasser, Zusatzmittel, Zusatzstoffen und Luft.

Welche Betonsorte gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, es gibt weit mehr als nur eine Betonsorte, Weichbeton ist jedoch frei erfunden.
Richtig! Es gibt weit mehr als nur eine Betonsorte, Weichbeton ist jedoch frei erfunden.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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