Ausbildung als Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 430 Euro
2. Jahr: 470 Euro
3. Jahr: 520 Euro

Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik

Entscheidest du dich in deiner Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik beispielsweise für die Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik, bist du in erster Linie dafür verantwortlich, Reifen und Räder zu reparieren. Außerdem gehört es zu deinen Aufgaben, ein Fahrzeug auf sogenannte Sonderräder umzurüsten. Dazu zählen beispielsweise besondere Größen bei LKW-Reifen oder Reifen, die für einen bestimmten Bodenbelag ausgelegt sind. Möchte ein Kunde also seinem geliebten Vierräder etwas Gutes tun, bist du sofort zur Stelle.

Genauso interessant ist deine Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik, wenn du dich für die Fachrichtung Vulkanisationstechnik entscheidest. Hier lernst du vor allem, das Material für die vielen verschiedenen Reifen und Räder herzustellen, das heißt also die Gummiauskleidungen und -beläge. Darüber hinaus prüfst du aber auch industrielle Förderbänder und andere Gegenstände aus Gummi – denn du kennst das Material in- und auswendig.

Wusstest du schon, dass...

  • du als Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik eine große Verantwortung trägst? Reifen, Schläuche und auch Felgen sind die Fahrzeugteile, die die Verkehrssicherheit entscheidend beeinflussen.
  • es bei Schienenfahrzeugen, wie Hänge- oder Schwebebahnen, möglich ist, ein Entgleisen vollständig zu verhindern? Das liegt an der besonderen Bauweise und den unterschiedlichen Kräften, mit denen hier gearbeitet werden kann.
  • der Autoreifen umgangssprachlich auch „Pneu“ genannt wird? Das heißt übersetzt so viel wie „Luft“, „Wind“ oder „Atem“.
  • seit dem 1. November 2012 alle Reifenhersteller in der EU auf dem Reifen ein Label anbringen müssen, das über den Kraftstoffverbrauch, die Nasshaftung und die Geräuschklassifizierung informiert?
  • neben dem Motor viel mehr die Reifen über das Fahrverhalten eines Fahrzeugs entscheiden?

„Aus Alt mach Neu“ ist das Motto in deiner Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik. Egal für welche der Fachrichtungen du dich entscheidest, wenn es ums Thema Reifen und Räder gehst, bist du der Fachmann. Du übernimmst auch den Reifenwechsel oder führst mit Kunden Beratungsgespräche über einen Satz Neureifen oder sogar Schneeketten. Für die Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik solltest du also auf jeden Fall keine Scheu davor haben, auch mal mit Menschen in Kontakt zu treten. Außerdem wirst du überwiegend in Werkstätten statt in einem warmen, kuscheligen Büro arbeiten. Und wie sagt man so schön? „Wo gehobelt wird, fallen Späne“ – du solltest also auch kein Problem damit haben, dich während deiner Arbeit dreckig zu machen.

Du solltest Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik werden, wenn …
  1. Dreck dir nichts ausmacht.
  2. du dich in einer Werkstatt heimisch fühlst.
  3. Mathematik eines deiner Lieblingsfächer ist.
Du solltest auf keinen Fall Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik werden, wenn …
  1. du kein technisches Verständnis hast.
  2. Autos dich null interessieren.
  3. ein platter Fahrradreifen dich bereits verzweifeln lässt.
Das Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik-Quiz
Frage / 3

Woraus besteht Gummi?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Gumme besteht zu einem großen Teil aus sogenannten Gummiharzen – auch bekannt als Latex. Diese werden aus dem Milchsaft von speziellen Pflanzen gewonnen.
Richtig! Gummi besteht zu einem großen Teil aus sogenannten Gummiharzen – auch bekannt als Latex. Diese werden aus dem Milchsaft von speziellen Pflanzen gewonnen.

Welchen Oberflächentemperaturen auf Straßen müssen Reifen in Mitteleuropa standhalten?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die Autos in Mitteleuropa fahren meist auf asphaltierten Straßen mit einer durchschnittlichen Temperatur zwischen -15 und +60 °C. Theoretisch gibt es für jede Fahrsituation einen eigenen optimalen Reifen. Aus diesem Grund werden sowohl Sommer- als auch Winterreifen verkauft.
Richtig! Die Autos in Mitteleuropa fahren meist auf asphaltierten Straßen mit einer durchschnittlichen Temperatur zwischen -15 und +60 °C. Theoretisch gibt es für jede Fahrsituation einen eigenen optimalen Reifen. Aus diesem Grund werden sowohl Sommer- als auch Winterreifen verkauft.

Was sind Spike-Reifen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Spike-Reifen sind eine besondere Form von Winterreifen, weil sie sogenannte Stahl- oder Hartmetallstifte besitzen, die besonders auf vereisten Straßen zum Einsatz kommen. Allerdings sind diese Reifen in vielen Teilen Europas nicht zulässig, da sie die Straße erheblich abnutzen.
Richtig! Spike-Reifen sind eine besondere Form von Winterreifen, weil sie sogenannte Stahl- oder Hartmetallstifte besitzen, die besonders auf vereisten Straßen zum Einsatz kommen. Allerdings sind diese Reifen in vielen Teilen Europas nicht zulässig, da sie die Straße erheblich abnutzen.
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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