Ausbildung zum/zur Metallblasinstrumentenmacher/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 400 Euro
2. Jahr: 480 Euro
3. Jahr: 520 Euro

Metallblasinstrumentenmacher/in

Doch das Herstellen eines Instrumentes ist nicht alles, was du lernst. Denn die wertvollen Stücke werden nicht etwa solange benutzt, bis sie kaputt sind und ersetzt werden – nein, sie werden gehegt und gepflegt, Schäden oder Verschleißerscheinungen werden repariert. Und wer sollte hierfür besser geeignet sein als ein ausgebildeter Metallblasinstrumentenmacher? Vom Ausbeulen über das Austauschen von Einzelteilen bis zum Wiederherstellen der Ventilmaschinen gibt es also auch hier viel zu lernen.

Wusstest du schon, dass...

  • ursprünglich Schmiede Metallblasinstrumente hergestellt haben?
  • individuell angefertigte Trompeten bis zu 20.000 Euro kosten können?
  • du mit der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher einen der seltensten Berufe lernst? 2012 gab es 18 Auszubildende, die die Ausbildung begonnen haben.
  • der Beruf auch Blechblasinstrumentenbauer genannt wird?
  • Blechblasinstrumente auch aus anderen Materialien bestehen können? Die Bezeichnung ist daher ein sogenannter Trivialname.

Natürlich ist nicht jeder für die anspruchsvolle Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher gleichermaßen geeignet. Der Großteil der Auszubildenden hat das Abitur, aber auch mit einem mittleren oder Hauptschulabschluss kannst du dir Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz machen, wenn du die nötigen Fähigkeiten und viel Begeisterung mitbringst. Besonders wichtig ist natürlich, dass dir viel an Instrumenten liegt und du noch dazu ein sehr gutes Gehör mitbringst. Ebenso brauchst du viel Fingerspitzengefühl und eine ausgeprägte Feinmotorik. Und das gilt nicht nur für das Montiere, denn als Metallblasinstrumentenmacher wirst du auch regelmäßig Skizzen anfertigen. Auch wenn du viel Zeit in Werkstätten verbringen wirst, Kundenkontakt gehört dennoch zum Alltag eines Metallblasinstrumentenmachers. Freundliches Auftreten sollte für dich daher selbstverständlich sein.

Absolvieren kannst du deine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher bei Herstellern, in Reparaturwerkstätten oder sogar in Museen mit speziellen Restaurationsabteilungen – also dort, wo du auch später arbeiten wirst. Alternativ wird die Ausbildung auch schulisch angeboten. In diesem Fall bist du nicht in einem Betrieb festangestellt, sondern besuchst eine Fachschule und nimmst an verschiedenen Praktika teil. 

Du solltest Metallblasinstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. du richtig gutes Fingerspitzengefühl hast.
  2. dir ein sehr gutes musikalisches Gehör mitgegeben wurde.
  3. du Perfektionist bist.
Du solltest auf keinen Fall Metallblasinstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. du keinen Hund zeichnen kannst, der auch ein Hase oder Igel sein könnte.
  2. Musik dich nicht interessiert.
  3. handwerkliches Arbeiten dir keinen Spaß macht.
Das Metallblasinstrumentenmacher/in-Quiz
Frage / 3

Was ist kein Blechblasinstrument?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2. Die Klarinette zählt zu den Holzblasinstrumenten und nicht zu den Blechblasinstrumenten.
Richtig! Die Klarinette zählt zu den Holzblasinstrumenten und nicht zu den Blechblasinstrumenten.

Was gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Der Beh-Deh Dämpfer ist frei erfunden. Die anderen gibt es tatsächlich. Sie dienen der Lautstärkeregelung von Trompeten.
Richtig! Der Beh-Deh Dämpfer ist frei erfunden. Die anderen gibt es tatsächlich. Sie dienen der Lautstärkeregelung von Trompeten.

Wodurch wird in einem Blechblasinstrument der Ton erzeugt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1. Der Ton wird durch die schwingenden Lippen des Musikers erzeugt. Je mehr Schwingung der Musiker zulässt, desto höher ist zudem der Ton.
Richtig! Der Ton wird durch die schwingenden Lippen des Musikers erzeugt. Je mehr Schwingung der Musiker zulässt, desto höher ist zudem der Ton.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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