Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher machen
Metallblasinstrumentenmacher/in

2 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 400 Euro
2. Ausbildungsjahr 480 Euro
3. Ausbildungsjahr 520 Euro
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Ausbildung zum
Metallblasinstrumentenmacher

Klassische duale Berufsausbildung

Ob Trompete, Posaune oder Saxophon – Blechblasinstrumente sind nicht nur schwer zu spielen, sondern auch schwer herzustellen. Daher sind Fachleute wie du gesucht, die sich voller Leidenschaft diesen tollen Instrumenten widmen. So zählen aber nicht nur die Herstellung, sondern auch die Reparatur und das Stimmen zu deinen Aufgaben. In der 3-jährigen Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher wirst du auf genau diese vorbereitet. Absolvieren kannst du deine Ausbildung bei Herstellern, in Reparaturwerkstätten oder sogar in Museen mit speziellen Restaurationsabteilungen. 

Bei der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher herrscht der gleiche Grundsatz, wie in der Fahrschule – bevor man dich hinters Steuer lässt, muss zunächst die Theorie gepaukt werden. Daher lernst du erst einmal die vielen verschiedenen Instrumente kennen. Wie unterscheiden sie sich, welche Materialien werden verwendet und welche Werkzeuge bei der Herstellung benötigt? Im nächsten Schritt darfst du dein Fingerspitzengefühl beweisen. Natürlich wirst du nicht gleich ein ganzes Instrument im Alleingang herstellen. Erst übst du dich an einzelnen Bestandteilen, wie die Innen- und Außengewinde. Mit der Zeit werden die Aufgaben immer anspruchsvoller und du lernst die verschiedenen Verfahren, wie das Löten, Bohren und Glätten kennen, bis du mit dem gesamten Prozess einer Instrumentenherstellung vertraut bist. Damit die neue Trompete aber nicht nur gut aussieht, sondern auch ebenso gut klingt, wirst du sie im letzten Schritt stimmen. Denn nur wenn dein Instrument am Ende des Tages den perfekten Ton liefert, hast du deine Arbeit gut gemacht.

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Doch das Herstellen eines Instrumentes ist nicht alles, was du lernst. Denn die wertvollen Stücke werden nicht etwa solange benutzt, bis sie kaputt sind und ersetzt werden – nein, sie werden gehegt und gepflegt, Schäden oder Verschleißerscheinungen werden repariert. Und wer sollte hierfür besser geeignet sein als ein ausgebildeter Metallblasinstrumentenmacher? Vom Ausbeulen über das Austauschen von Einzelteilen bis zum Wiederherstellen der Ventilmaschinen gibt es also auch hier viel zu lernen.

Wusstest du schon, dass...

  • …ursprünglich Schmiede Metallblasinstrumente hergestellt haben?
  • …individuell angefertigte Trompeten bis zu 20.000 Euro kosten können?
  • …du mit der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher einen der seltensten Berufe lernst? 2012 gab es 18 Auszubildende, die die Ausbildung begonnen haben.
  • …der Beruf auch Blechblasinstrumentenbauer genannt wird?
  • …Blechblasinstrumente auch aus anderen Materialien bestehen können? Die Bezeichnung ist daher ein sogenannter Trivialname.

Natürlich ist nicht jeder für die anspruchsvolle Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher gleichermaßen geeignet. Der Großteil der Auszubildenden hat das Abitur, aber auch mit einem mittleren oder Hauptschulabschluss kannst du dir Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz machen, wenn du die nötigen Fähigkeiten und viel Begeisterung mitbringst. Besonders wichtig ist natürlich, dass dir viel an Instrumenten liegt und du noch dazu ein sehr gutes Gehör mitbringst. Ebenso brauchst du viel Fingerspitzengefühl und eine ausgeprägte Feinmotorik. Und das gilt nicht nur für das Montiere, denn als Metallblasinstrumentenmacher wirst du auch regelmäßig Skizzen anfertigen. Auch wenn du viel Zeit in Werkstätten verbringen wirst, Kundenkontakt gehört dennoch zum Alltag eines Metallblasinstrumentenmachers. Freundliches Auftreten sollte für dich daher selbstverständlich sein.

Absolvieren kannst du deine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher bei Herstellern, in Reparaturwerkstätten oder sogar in Museen mit speziellen Restaurationsabteilungen – also dort, wo du auch später arbeiten wirst. Alternativ wird die Ausbildung auch schulisch angeboten. In diesem Fall bist du nicht in einem Betrieb festangestellt, sondern besuchst eine Fachschule und nimmst an verschiedenen Praktika teil. 

Du solltest Metallblasinstrumentenmacher werden, wenn...

  1. ...du richtig gutes Fingerspitzengefühl hast.
  2. ...dir ein sehr gutes musikalisches Gehör mitgegeben wurde.
  3. ...du Perfektionist bist.

Du solltest auf keinen Fall Metallblasinstrumentenmacher werden, wenn...

  1. ...du keinen Hund zeichnen kannst, der auch ein Hase oder Igel sein könnte.
  2. ...Musik dich nicht interessiert.
  3. ...handwerkliches Arbeiten dir keinen Spaß macht.

Das Metallblasinstrumentenmacher-Quiz

Was ist kein Blechblasinstrument?



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