Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 550 Euro
2. Jahr: 649 Euro
3. Jahr: 743 Euro

Metallblasinstrumentenmacher/in

Ob Trompete, Posaune oder Saxophon – Blechblasinstrumente sind nicht nur schwer zu spielen, sondern auch schwer herzustellen. Daher sind Fachleute wie du gesucht, die sich voller Leidenschaft diesen tollen Instrumenten widmen. So zählen aber nicht nur die Herstellung, sondern auch die Reparatur und das Stimmen zu deinen Aufgaben. In der dreijährigen Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher wirst du auf genau diese vorbereitet. Absolvieren kannst du deine Ausbildung bei Herstellern, in Reparaturwerkstätten oder sogar in Museen mit speziellen Restaurationsabteilungen. 

Was macht man in der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher?

Bei der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher herrscht der gleiche Grundsatz, wie in der Fahrschule – bevor man dich hinters Steuer lässt, muss zunächst die Theorie gepaukt werden. Daher lernst du erst einmal die vielen verschiedenen Instrumente kennen. Wie unterscheiden sie sich, welche Materialien werden verwendet und welche Werkzeuge bei der Herstellung benötigt? Im nächsten Schritt darfst du dein Fingerspitzengefühl beweisen. Natürlich wirst du nicht gleich ein ganzes Instrument im Alleingang herstellen. Erst übst du dich an einzelnen Bestandteilen, wie die Innen- und Außengewinde. Mit der Zeit werden die Aufgaben immer anspruchsvoller und du lernst die verschiedenen Verfahren, wie das Löten, Bohren und Glätten kennen, bis du mit dem gesamten Prozess einer Instrumentenherstellung vertraut bist. Damit die neue Trompete aber nicht nur gut aussieht, sondern auch ebenso gut klingt, wirst du sie im letzten Schritt stimmen. Denn nur wenn dein Instrument am Ende des Tages den perfekten Ton liefert, hast du deine Arbeit gut gemacht.

Doch das Herstellen eines Instrumentes ist nicht alles, was du lernst. Denn die wertvollen Stücke werden nicht etwa solange benutzt, bis sie kaputt sind und ersetzt werden – nein, sie werden gehegt und gepflegt, Schäden oder Verschleißerscheinungen werden repariert. Und wer sollte hierfür besser geeignet sein als ein ausgebildeter Metallblasinstrumentenmacher? Vom Ausbeulen über das Austauschen von Einzelteilen bis zum Wiederherstellen der Ventilmaschinen gibt es also auch hier viel zu lernen.

Wusstest du schon, dass...

  • ursprünglich Schmiede Metallblasinstrumente hergestellt haben?
  • individuell angefertigte Trompeten bis zu 20.000 Euro kosten können?
  • du mit der Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher einen der seltensten Berufe lernst?
  • der Beruf auch Blechblasinstrumentenbauer genannt wird?
  • Blechblasinstrumente auch aus anderen Materialien bestehen können? Die Bezeichnung ist daher ein sogenannter Trivialname.
Du solltest Metallblasinstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. du richtig gutes Fingerspitzengefühl hast.
  2. dir ein sehr gutes musikalisches Gehör mitgegeben wurde.
  3. du Perfektionist bist.
Du solltest auf keinen Fall Metallblasinstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. du keinen Hund zeichnen kannst, der auch ein Hase oder Igel sein könnte.
  2. Musik dich nicht interessiert.
  3. handwerkliches Arbeiten dir keinen Spaß macht.
Bewirb dich vor allen anderen für diesen Beruf mit unserem Jobletter
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