Ausbildung als Modedesigner/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
2-3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Karrierepfad Modedesigner/in

Ausbildung als Modedesigner

Entscheidest du dich für eine Ausbildung als Modedesigner, wird die Zeit für dich niemals still stehen. Zunächst, weil es in der Ausbildung so viel zu lernen gibt. Wie werden Skizzen per Hand gezeichnet, wie werden Stoffe beurteilt und ausgewählt und schließlich vernäht? Später, wenn du deine Abschlussprüfung bestanden hast, musst du in der Berufswelt fußfassen. Ob bei einem Designer, einem Einzelhandelsunternehmen der Bekleidungsbranche oder gar im Modejournalismus: Du hast viele Optionen, musst dich aber auch gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen. Und da die Konkurrenz auch dauerhaft ein Aspekt deines Arbeitslebens bleibt, sind Weiterbildungen unverzichtbar.

Weiterbildungen

Modedesigner setzen jedes Jahr neue Trends. Doch auch du selbst musst dich immer wieder anpassen und neu erfinden. Neue Techniken wollen erlernt und modernere Software und Maschinen bedient werden. Deshalb gibt es zahlreiche Weiterbildungen für Modedesigner, mit denen du dein Wissen auffrischen und Neues erlernen kannst. Weiterbildungen werden von öffentlichen und privaten Berufsfachschulen angeboten und können, je nach Dauer und Anbieter, zwischen 50 und 500 Euro kosten.

Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Bekleidungstechnik Schwerpunkt Bekleidungsgestaltung

Mode bis zur Produktionsreife für kommerzielle Bekleidungsfirmen entwerfen, das machen die Techniker der Fachrichtung Bekleidungstechnik. Hierbei geht es nicht nur darum, moderne und tragbare Mode zu kreieren, sondern auch, die Produktionskosten und -zeiten zu berechnen. Denn sollen große Handelsketten beliefert werden, muss die Kleidung pünktlich, in großer Zahl und in allen Konfektionsgrößen vom Band laufen. Du kommunizierst also auch mit Produzenten und Lieferanten in aller Welt und musst dich gut mit wirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten auskennen. Die Weiterbildung, die von privaten und öffentlichen Fachschulen angeboten wird, dauert in Teilzeit, also berufsbegleitend, drei bis vier Jahre, in Vollzeit nur zwei Jahre. Staatliche Anbieter verlangen häufig keine monatlichen Gebühren, eventuell fallen aber Prüfungsgebühren oder Kosten für die Materialien an. An privaten Bildungsinstituten kann die Techniker Weiterbildung unter‘m Strich bis zu 5000 Euro kosten.

Bekleidungsfachwirt

Im Groß- und Einzelhandel wird viel organisiert, Stoffe müssen ausgewählt und preiswert gekauft werden. Dafür stehen viele Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten an. Durch Marktanalysen werden neue Trends ermittelt, aber auch zurückgeblickt. Welche Produkte haben sich bezahlt gemacht, welche waren Ladenhüter? Solche Aufgaben kannst du wahrnehmen, wenn du eine Weiterbildung als Bekleidungsfachwirt machst. Für die Weiterbildung solltest du ein bis zwei Jahre einplanen. Auch hier können Kosten in Form von Gebühren auf dich zukommen.

Studium Modedesign oder Bekleidungstechnik

Nach deinem Ausbildungsabschluss öffnen sich dir neue Türen. So kannst du mit deinem Ausbildungsabschluss ein Modedesign- oder Bekleidungstechnik-Studium beginnen – oftmals sogar ohne Abitur. Viele Studiengänge werden übrigens berufsbegleitend angeboten, so musst du deine Karriere nicht aufs Eis legen. Aber auch ein reguläres Studium ist möglich. Sechs Semester beziehungsweise drei Jahre beträgt die durchschnittliche Dauer, bis du den Bachelor hast.

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...wunderschöne Entwürfe per Hand zeichnen.
  • ...CAD-Software bedienen und am PC dreidimensionale Entwürfe erstellen.
  • ...mit verschiedenen Nähmaschinen umgehen.
  • ...Stoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften auswählen und beurteilen.
  • ...Mode entwerfen, die den aktuellen Trends entspricht.
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