Ausbildung als Modedesigner machen
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 2-3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr unvergütet
2. Ausbildungsjahr unvergütet
3. Ausbildungsjahr unvergütet
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Ausbildung als
Modedesigner

Schulische Ausbildung

Du liebst es, Zeitschriften, Läden und Online-Stores nach den neuesten Klamottentrends zu erforschen, stellst deinen Freunden regelmäßig die coolsten Outfits zusammen und hast auch längst deinen eigenen Style gefunden? In der Ausbildung als Modedesigner kannst du deine eigenen Einfälle verwirklichen und aus Zeichnungen Mode erschaffen. Da Ideen und guter Geschmack allein aber nicht ausreichen, um erfolgreich zu sein, lernst du in der Ausbildung das nötige Handwerk: Wie werden Skizzen angefertigt, welche Programme lassen Fashion am Computer entstehen und wie werden Stoffe verarbeitet? Die schulische Berufsausbildung als Modedesigner dauert zwei bis drei Jahre und findet an einer staatlich anerkannten Modedesignschule im Klassenverband statt. Danach kannst du in die Fußstapfen von Coco Chanel, Michael Kors und Vivienne Westwood treten. 

Kreativität trifft Handwerk – so kann man den Aufbau einer Modedesign-Ausbildung zusammenfassen. Denn damit aus deinen Einfällen auch ganze Kollektionen entstehen können, musst du sämtliche Arbeitsschritte beherrschen. Dazu gehört beispielsweise das Anfertigen von Skizzen und Mustern. Erfahrung musst du übrigens nicht zwingend mitbringen, da Modefachschulen in der Regel spezielle Einsteigerzeichenkurse anbieten. So kannst du schon bald wunderschöne und kreative Modezeichnungen und Modellentwürfe anfertigen. Doch natürlich geht das Design mit der Zeit, deshalb wird Mode längst nicht nur mit Stift und Papier kreiert, sondern mit Hilfe modernster Computerprogramme kreiert. Mit diesen sogenannten CAD-Programmen lernst du, dreidimensionale Entwürfe auf den Computerbildschirm zu zaubern.

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Doch nun muss aus einer Vorlage natürlich auch ein echtes Kleidungsstück werden. Und deshalb bringt man dir in einem Nähpraktikum bei, mit verschiedenen Nähmaschinen umzugehen und Basisschnitte auszuführen. Bis hierhin ganz schön viel Handwerk, nicht wahr? Doch durch das Zusammenspiel von Stoffen und Materialien und der Herausarbeitung besonderer Linien lässt du deinen eigenen Einfallsreichtum einfließen und wirst vom reinen Maßschneider zum Modedesigner.  

Wusstest du schon, dass...

  • …Fendi 2007 seine Modeschau auf der Chinesischen Mauer stattfinden ließ?
  • …eine Sonderausgabe des berühmten Modemagazins Vogue mit 832 Seiten fast 2,5 Kilogramm gewogen hat und damit die schwerste jemals veröffentlichte Einzelausgabe eines Magazins ist?
  • …die erste Modenshow der Welt 1858 in Paris stattgefunden hat? Der Designer war allerdings kein Franzose, sondern der Engländer Charles-Frederick Worth.
  • …Bio mittlerweile auch in der Modeindustrie eine große Rolle spielt? So wird beispielsweise organic cotton, also biologisch angebaute Baumwolle, immer beliebter.
  • …du auch an der Uni Modedesigner werden kannst? Beispielsweise durch das duale Bachelor-Studium Modedesign.

Während der schulischen Ausbildung warten immer wieder Betriebspraktika auf dich. So bekommst du einen Einblick in das echte Designerleben und die Abläufe in Unternehmen der Modebranche. Aber auch allgemeine schulische Inhalte wie Deutsch, Englisch oder Wirtschaftskunde werden unterrichtet. So kannst du übrigens auch dein Fachabitur während der Ausbildung machen.

Für die Ausbildung und den Job als Modedesigner solltest du vor allem Interesse an der Modewelt und handwerkliches Geschick mitbringen. Wie groß deine Erfahrung sein muss, hängt ganz von der Modeschule ab. Einige verlangen Mappen mit Arbeitsproben sowie eine Aufnahmeprüfung bei der Bewerbung, andere Berufsschulen sind zulassungsfrei und bieten extra Vorkurse, zum Beispiel in Nähen oder Zeichnen, an. Hast du die Fachhochschulreife, kannst du dich fast überall um eine Modedesign-Ausbildung bewerben, aber auch mit Hauptschulabschluss kannst du an vielen Modeschulen die Ausbildung machen. Ein Gehalt bekommst du dafür übrigens nicht. An einer öffentlichen Berufsfachschule ist die Ausbildung aber zumindest kostenfrei, private Fachschulen verlangen dagegen Gebühren oder Schulgeld. 

Du solltest Modedesigner werden, wenn...

  1. ...du bereits viele Ideen aufs Papier gebracht hast und außerdem richtig geschickt bist.
  2. ...neueste Trends von dir als erstes entdeckt werden.
  3. ...du Kritik gut wegstecken kannst und dich nicht entmutigen lässt.

Du solltest auf keinen Fall Modedesigner werden, wenn...

  1. ...Mode dich kaum interessiert und Shoppen dein persönlicher Alptraum ist.
  2. ...du auf das Nähen mit Nähmaschinen keine Lust hast.
  3. ...ein Beruf, in dem es auch mal sehr stressig wird, nichts für dich ist.

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