Ausbildung als Modedesigner/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
2-3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Gehalt & Verdienst Modedesigner/in

Mode kreieren, die für sämtliche Hochglanz-Magazine abgelichtet wird – das ist der Traum vieler angehender Modedesigner. Bis du in die Fußstapfen von Armani, Lagerfeld oder Versace treten kannst, hast du aber noch einen langen Weg vor dir. Gerade während der Ausbildung ist viel Selbstdisziplin nötig. Und das gilt nicht nur für das Lernen. Denn ein Gehalt gibt es während der Ausbildung noch nicht und deshalb heißt es erst einmal – sparen! Damit du nicht völlig auf Shopping-Trips verzichten musst, haben wir viele Tipps rund um die Finanzierung deiner Ausbildung für dich gesammelt. Und natürlich verraten wir dir, was du nach deiner Ausbildung als Modedesigner verdienst. 

Die Ausbildung als Modedesigner findet ausschließlich an Fachschulen statt, und dort bekommst du keine Ausbildungsvergütung. Doch was die Kosten betrifft, so gibt es große Unterschiede. Öffentliche Berufsschulen nehmen beispielsweise gar keine Gebühren, die Ausbildung ist also umsonst. Private Modeschulen dagegen finanzieren sich über Schulgelder, die die Auszubildenden zahlen müssen. Im Schnitt liegen die Schulgelder zwischen 300 und 400 Euro im Monat, hinzukommen Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Auch für die Materialien wirst du hin und wieder Geld ausgeben müssen. Du musst aber nicht verzweifeln, wenn du jetzt glaubst, dir eine schulische Ausbildung nicht leisten zu können. Du hast nämlich die Möglichkeit, deine Ausbildung finanziell unterstützen zu lassen – durch BAföG.

BAföG steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz. Klingt kompliziert, ist es eigentlich aber gar nicht. Ist die Modeschule staatlich anerkannt und deine Ausbildung die erste, an der du teilnimmst, dann darfst du dich vom Staat finanziell unterstützen lassen. Das Beste – du musst die Gelder nicht zurückzahlen. Die genaue Höhe richtet sich nach dem Gehalt deiner Eltern. Je mehr sie dir unter die Arme greifen können, umso niedriger fallen die monatlichen BAföG-Zahlungen aus. Hast du kein Recht auf BAföG, dann kann ein Studienkredit eine Alternative sein. Allerdings musst du diesen auch wieder zurückzahlen. 

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. unvergütet
    1. Lehrjahr
    unvergütet
  2. unvergütet
    2. Lehrjahr
    unvergütet
  3. unvergütet
    3. Lehrjahr
    unvergütet
  4. Einstiegsgehalt
    1500-2000 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1500 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 3500 €
  2. Modeschneider/in
    Minimum: 1500 €
    Modeschneider/in
    Maximum: 2100 €
  3. Maßschneider/in
    Minimum: 1500 €
    Maßschneider/in
    Maximum: 2100 €
  4. Textilbetriebswirt/in
    Minimum: 1800 €
    Textilbetriebswirt/in
    Maximum: 3600 €
  1. Dieser Beruf
  2. Modeschneider/in
  3. Maßschneider/in
  4. Textilbetriebswirt/in

Und wie sieht es nach der Modedesigner-Ausbildung aus? Ganz unterschiedlich, je nachdem, wo du einen Job ergatterst. Zu den Großverdienern gehören Modedesigner allerdings gerade in den Anfangsphasen nur selten. Das Durchschnittsgehalt liegt hier zwischen 1500 und 2000 Euro brutto monatlich. Ein Teil deines Brutto-Gehalts wird dir noch für Steuern und Versicherung abgezogen, aber schließlich möchtest du später ja auch gut versorgt sein. Übrig bleibt das sogenannte Netto-Gehalt. Gute Verdienstchancen und eine hohe Sicherheit hast du in den Entwurfsabteilungen großer Handelsketten in der Bekleidungsindustrie, allerdings sind diese Jobs auch sehr begehrt.

Mit etwas Erfahrung steigen hier die Löhne schnell an und du kannst rund 2500 bis 3500 Euro brutto im Monat als Modedesigner verdienen. Weitere Jobs gibt es natürlich auch bei vielen Jungdesignern, beispielsweise als Assistent oder sogar am Theater oder beim Film, wo du die Kostüme entwerfen kannst. Die Gehälter sind hier nur schwer zu erfassen und schwanken zwischen 1500 und 2500 Euro brutto im Monat. Ganz anders sieht es aus, wenn du dich als Modedesigner selbstständig machst. Von einem Gehalt kann man in dem Fall nicht mehr sprechen. Vielmehr erwirtschaftest du dir einen Gewinn. Und der liegt auch bei Designern, die sich auf dem Markt bereits etablieren konnten, nur selten über den Löhnen von angestellten Modedesignern. Zudem sind die Kosten durch Miete, Produktion und Materialien mit einzuplanen. Unterm Strich kann also weniger übrigbleiben. 

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