Ausbildung als Staatlich anerkannte/r Präparationstechnische/r Assistent/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Gehalt & Verdienst Staatlich anerkannte/r Präparationstechnische/r Assistent/in

Hast du dich eigentlich mal gefragt, wie viel so ein Dinosaurierskelett im Museum kostet? Oder die ganzen anderen Fossilien, die dort ausgestellt werden? 2009 wurde zum Beispiel ein echter Ausstellungs-Dino für mehrere Millionen Dollar verkauft. Und ein kleiner, gut erhaltener Kugelfisch aus der Urzeit ist schnell mal 8000 Euro wert. Ganz schön viel, oder? Präparationstechnische Assistenten haben also jeden Tag mit sehr teuren Überresten zu tun, die in ihrem wissenschaftlichen Wert oft sogar unbezahlbar sind. Wer solche unbezahlbaren Präparate herstellt, möchte natürlich auch selber gut dafür entlohnt werden – immerhin ist die Arbeit als Präparator oft anstrengend und braucht viel Geduld. Wir haben uns mal ein paar Berufsinformationen gesammelt und verraten dir, wie viel du als Staatlich anerkannter Präparationstechnischer Assistent verdienen kannst. 

Jedes Jahr entscheiden sich nur ungefähr 30 Azubis für die Lehre zum Staatlich anerkannten Präparationstechnischen Assistenten. Weil diese Zahl so gering ist, stehen deine Chancen, nach deinem Abschluss im Beruf durchzustarten, richtig gut. Du musst dir um deine Finanzen also keine Sorgen machen.

 

Nur während der Ausbildung wirst du ein bisschen auf dein Geld achten müssen. Schulische Ausbildungen, bei denen du ja nicht in einem Ausbildungsbetrieb angestellt bist, sind in der Regel unbezahlt. Machst du deine Ausbildung zum präparationstechnischen Assistenten an einer öffentlichen Berufsfachschule, ist die Ausbildung in den meisten Fällen kostenfrei. Private Schulen erheben dagegen oft Lehrgangsgebühren, die – je nach Schule und Bundesland – unterschiedlich hoch ausfallen können. Außerdem kann es sein, dass du dir manche Schulbücher und die Schutzkleidung für die Werkstatt selbst anschaffen musst. 

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. unvergütet
    1. Lehrjahr
    unvergütet
  2. unvergütet
    2. Lehrjahr
    unvergütet
  3. unvergütet
    3. Lehrjahr
    unvergütet
  4. Einstiegsgehalt
    2000-2300 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 2000 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2900 €
  2. Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik
    Minimum: 1700 €
    Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik
    Maximum: 3500 €
  3. Verfahrensmechaniker/in Kunst- und Kautschuktetchnik
    Minimum: 1800 €
    Verfahrensmechaniker/in Kunst- und Kautschuktetchnik
    Maximum: 3100 €
  4. Chemikant/in
    Minimum: 1800 €
    Chemikant/in
    Maximum: 3600 €
  1. Dieser Beruf
  2. Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik
  3. Verfahrensmechaniker/in Kunst- und Kautschuktetchnik
  4. Chemikant/in

Wenn du jetzt Angst hast, deinen Traum als Präparator an den Nagel hängen zu müssen, können wir dich beruhigen. Wenn du nicht weißt, wie du die Ausbildung finanzieren sollst und auch deine Eltern nicht für dich einspringen können, kannst du unter Umständen BAföG beantragen. Das steht für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“ und ist dafür da, dass auch Azubis mit geringeren finanziellen Möglichkeiten eine Ausbildung machen können.

Und nach deinem Abschluss kann sich dein Sparschwein endlich satt essen.

 

Weil als Arbeitgeber für dich vor allem Universitäten und Museen in Frage kommen, wo du in den Werkstätten verschiedene Präparate herstellst, wirst du nach deinem Berufseinstieg nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt. Das bedeutet, es ist genau festgelegt, wie hoch dein Bruttogehalt jeden Monat ausfallen wird und auch, wann die nächste Gehaltserhöhung ansteht. Du musst dir also keine Gedanken um Gehaltsverhandlungen oder Ähnliches zu machen. Das Einstiegsgehalt von Präparatoren wird laut Tarif zwischen 2000 und rund 2300 Euro monatlich liegen, je nachdem, in welchem Bundesland du arbeitest. Mit steigender Berufserfahrung wirst du dann auch ziemlich schnell mehr verdienen. Auf satte 2900 Euro kann dein Einkommen einsteigen. Damit kannst du dir, wenn du ein bisschen sparst, immerhin den Kugelfisch aus der Urzeit leisten. 

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