Wer kennt das nicht: Man sitzt im Auto, ist auf dem Weg in den Urlaub oder hat einen dringenden Termin und hat sich zeitlich ein wenig verschätzt. Als wäre man nicht schon spät genug, ist auch noch Stau auf der Autobahn, weil die Straße ein großes Loch im Asphalt hat. Am liebsten würdest aus dem Auto steigen und das Loch selbst reparieren, damit es endlich wieder vorangeht. Warum eigentlich nicht? Als Straßenwärter gehört nämlich genau das auch zu deinen Aufgaben. Du sorgst dafür, dass Straßen, Autobahnen und anliegende Grünflächen regelmäßig kontrolliert und instand gehalten werden, damit der Verkehr ohne Behinderung fließen kann. Was du während deiner Ausbildung als Straßenwärter noch so treibst? Das erfährst du hier!
In der praxisnahen Ausbildung sorgst du dafür, eine leistungsfähige Infrastruktur und gut funktionierende Autobahn zu haben. Und dir wird sogar dein Führerschein bezahlt.
Ausbildungsstellen und Jobs findest du bundesweit. Also hol dir jetzt alle Infos zur Ausbildung und starte deine Karriere bei der Autobahn GmbH des Bundes!
Lerne die Autobahn GmbH kennen!Im Straßenverkehr, bei dem es täglich um die Sicherheit und das Leben von Millionen Menschen geht, gilt: Safety first! Als Straßenwärter bist du sozusagen der Sheriff der Straßen und die Autobahn, die Bundes- und Landstraßen sind dein Revier. Täglich fährst oder gehst du deine Strecke ab, um zu kontrollieren, wie der Zustand der Fahrbahnen, Gehwege oder Parkplätze ist. Vom Betrieb aus, das können Straßen- und Autobahnmeistereien oder Straßenbauämter sein, arbeitest du dann auf den Straßen und Verkehrswegen deines Einsatzgebietes.
Nicht nur für den harten Asphalt, sondern auch für die Grünflächen, die sich in der Nähe der Fahrbahnen befinden, bist du verantwortlich. Du mähst und bewässerst sie oder schneidest Hecken. Manchmal pflanzt du auch neue Sträucher oder fällst Bäume, die aus Krankheit oder anderen Gründen weichen müssen.
Die duale Ausbildung zum Straßenwärter dauert drei Jahre und findet abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule statt.
In den ersten beiden Ausbildungsjahren lernst du die wichtigsten Grundlagen des Berufs. Dazu gehören zum Beispiel:
Im ersten Ausbildungsjahr stehen vor allem Planung und Kontrolle im Mittelpunkt, im zweiten Ausbildungsjahr führst du viele Arbeiten bereits selbst praktisch aus

Die Höhe der Ausbildungsvergütung für Straßenwärterinnen und Straßenwärter variiert je nach Arbeitgeber: Machst du deine Ausbildung zum Straßenwärter bei einer Stadt, gilt für dich in der Regel der Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD). Da verdienen Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr 1.368 Euro brutto im Monat, im zweiten Ausbildungsjahr 1.418 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1.464 Euro.
Bei der Autobahn GmbH liegt die Vergütung nach Haustarifvertrag zurzeit bei rund 1.293 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 1.343 Euro im zweiten Ausbildungsjahr und 1.389 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Im Baugewerbe beträgt die Ausbildungsvergütung beispielsweise etwa 1.080 Euro im ersten Ausbildungsjahr, rund 1.200 Euro im zweiten Ausbildungsjahr und etwa 1.450 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Als ausgelernter Straßenwärter verdienst du im Schnitt zwischen 3.230 und 3.620 Euro monatlich brutto.
Durch wachsende Erfahrung und Weiterbildung steigert sich dein Gehalt. Als Straßenwärtermeister zum Beispiel übernimmst du Fach- und Führungsaufgaben im Bereich der Reinigung, Reparatur und Pflege von Verkehrsflächen sowie der dazugehörigen Grünflächen und Einrichtungen. Außerdem koordinierst du die Arbeitsabläufe und leitest Mitarbeiter an. Dein Gehalt liegt da im Schnitt bei 5.150 Euro brutto im Monat.

Ausbildung zum Straßenwärter Die Ausbildung zum Straßenwärter dauert 3 Jahre. Du kontrollierst Verkehrswege auf Schäden, beseitigst Verschmutzungen, reparierst Fahrbahndecken und pflegst Grünflächen.
Straßenwärtermeister
Die Vorbereitungen auf die Meisterprüfung dauern je nach Aufbau 14 bis 22 Monate. Du übernimmst Fach- und Führungsaufgaben im Bereich der Reinigung, Reparatur und Pflege von Verkehrsflächen sowie der dazugehörigen Grünflächen und Einrichtungen. Außerdem koordinierst du die Arbeitsabläufe und leitest Mitarbeiter an.
Bauingenieur-Studium
Das Bachelor-Studium dauert in der Regel 6 bis 8 Semester. Du kannst in der Bauplanung, -leitung oder im Facility-Management tätig werden. Auch die Selbstständigkeit als Bauleiter oder als Facility-Manager ist möglich.
Jetzt noch einmal von Anfang an: In deine Bewerbungsmappe gehören ein Anschreiben, ein Lebenslauf mit Passfoto und eine Kopie von deinem letzten Schulzeugnis. Im Anschreiben solltest du schreiben, warum du dich für die Ausbildung zum Straßenwärter bewirbst und was dich daran besonders interessiert. Arbeitest du gerne bei Wind und Wetter? Du möchtest lieber an der frischen Luft sein als stundenlang im Büro zu sitzen? Egal wo du bist, du achtest immer sehr auf die Sicherheit? Das alles sind Punkte, die du in deiner Bewerbung zum Straßenwärter nennen kannst. Dabei solltest du aber ernsthaft sprechen und nicht so wie in einem Gespräch mit deinen Freunden. Wörter wie „super“ oder „mega“ gehören zum Beispiel nicht in die Bewerbung. Schreib lieber, dass du etwas „sehr interessant“ findest.
Im Lebenslauf schreibst du tabellarisch deine persönlichen Daten und kurze Stichworte zu deiner bisherigen Ausbildung und Praktika runter. Mach dir keine Sorgen, wenn der Lebenslauf noch sehr leer ist. Du stehst schließlich erst ganz am Anfang von deinem Berufsleben. Jeder hat mal klein angefangen.
Wenn du alle Texte und dein Passfoto zusammen hast, dann prüfst du noch einmal genau, ob sich auch kein Fehlerteufel eingeschlichen hat. Natürlich kannst du auch Verwandte oder Bekannte fragen, ob sie deine Bewerbung zum Straßenwärter einmal gegenlesen. Dann fehlt nur noch deine Unterschrift und du kannst es losschicken.
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