Sugar image big duales studium sozialp dagogik
Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Sehr unterschiedlich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr:
3. Jahr:

Duales Studium Sozialpädagogik

Du bist die Schulter, an der sich alle ausweinen. In deiner Freizeit kümmerst du dich ehrenamtlich um hilfsbedürftige Menschen und neben der Schule verdienst du dir mit Babysitten und Nachhilfe etwas dazu. Du bist einfach die Person, der alle vertrauen, weil du dich in ihre Probleme einfühlen kannst und immer bereit bist, zu helfen. Trifft zumindest einer dieser Sätze auf dich zu? Möchtest du gerne mit sozial benachteiligten Menschen, v.a. Kindern, Senioren oder Menschen mit Behinderung, arbeiten? Und ist dir Bildung für alle wichtig? Dann bist du im dualen Studium Sozialpädagogik gut aufgehoben. Die Sozialpädagogik ist heutzutage schwer von der Sozialarbeit sowie der Sozial- und Familienhilfe zu trennen, weshalb all diese Disziplinen oft einfach unter dem Oberbegriff Soziale Arbeit zusammengefasst werden.

In einem Gebiet wie der Sozialpädagogik ist ein duales Studium Gold wert, denn du wirst wirklich umfassend ausgebildet. Das reine Pädagogikstudium hat oft viel zu wenige praktische Elemente, wohingegen eine Ausbildung meist wenig sozialpädagogische Theorie vermittelt. Im dualen Studium Sozialpädagogik kannst du die Vorteile beider Ausbildungsarten genießen und danach gleich zwei Abschlüsse vorweisen – den Bachelor of Arts der Sozialpädagogik bzw. sozialen Arbeit und die abgeschlossene Ausbildung. Schon während der Studienzeit wirst du merken, wie sinnvoll es ist, die Theorie direkt in der Praxis anzuwenden und dass die praktischen Erfahrungen auch im Studium sehr hilfreich sind.

Bevor du das duale Studium Sozialpädagogik beginnen kannst, musst du dir aber einen Ausbildungsbetrieb suchen. Dafür kommen Wohn- und Pflegeheime, Beratungsstellen, Jugendzentren, Bildungsträger oder Stellen in der Verwaltung in Frage. Es gibt dann verschiedene Regelungen, wann du wieviel arbeitest bzw. studierst. Es kann sein, dass du nur während der Semesterferien im Ausbildungsbetrieb arbeitest oder aber deine Woche zwischen Studium und Ausbildung aufgeteilt wird. Darüber musst du dich am besten bei der Bewerbung informieren.

Auch bezüglich Geldfragen solltest du dich schlau machen. Das ist ja das tolle an einem dualen Studium: auch während der Studienzeit bekommst du vom Ausbildungsbetrieb ein monatliches Gehalt. Wieviel du bekommst, bestimmt entweder der Betrieb selbst oder, falls er denn daran gebunden ist, der Tarifvertrag. Von daher ist es recht schwierig, genaue und zuverlässige Angaben zum Gehalt zu machen. Denn ein duales Studium ist nicht in jeder Einrichtung möglich.

Wusstest du schon, dass...

  • seit 2010 alle deutschen Hochschulen die Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit zusammengelegt und unter dem Begriff Soziale Arbeit zusammengefasst haben?
  • im sozialpädagogischen Bereich sehr viele gut ausgebildete Fachkräfte gesucht werden?
  • man in der Sozialpädagogik auch durch viele Weiterbildungsangebote unzählige Berufsmöglichkeiten hat?
  • es den Begriff Sozialpädagogik (oder damals „Social-Pädagogik“) schon seit 1844 gibt?
  • ein Mal pro Jahr 14 Computerspiele von einer Jury aus Medienpädagogen das Prädikat „Pädagogisch Wertvoll“ erhalten?
Hast du dein duales Studium Sozialpädagogik dann abgeschlossen und beide Abschlüsse in der Tasche, bist du fit für den Arbeitsmarkt. Und zwar ziemlich fit, denn es werden dringend Fachkräfte gebraucht, die eine gute Ausbildung genossen haben. Da du praktisch und theoretisch fast alles kannst, bist du nun der perfekte Kandidat für alle möglichen Berufe im sozialpädagogischen Bereich. Du kannst entweder ganz klassisch in einer Kindertagesstätte als Erzieher bzw. stellvertretende Leitung anfangen oder dich in der Jugend- oder Bildungsarbeit engagieren – fast alle Türen stehen dir offen. Du musst dich nur entscheiden, ob du lieber mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, alten oder behinderten Menschen zusammenarbeiten möchtest. Es ist super, wenn du schon während des dualen Studiums Sozialpädagogik weißt, in welche Richtung es beruflich gehen soll, weil du dich dann auch schon auf das jeweilige Thema spezialisieren kannst.
Du solltest Duales Studium Sozialpädagogik werden, wenn …
  1. dein Ziel ist, Menschen zu helfen.
  2. du nicht auf sozial Schwächere herabsiehst.
  3. dein Helfersyndrom größer ist als deine Geldgier.
Du solltest auf keinen Fall Duales Studium Sozialpädagogik werden, wenn …
  1. nicht deiner Meinung nach alle Menschen die gleichen Chancen im Leben haben sollten.
  2. ein möglichst hohes Gehalt für dich sehr wichtig ist.
  3. du dich nicht ständig weiterbilden möchtest.
Das Duales Studium Sozialpädagogik-Quiz
Frage / 3

Wie wird „Schwarze Pädagogik“ definiert?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, schwarze Pädagogik ist ein negativer Begriff für Erziehung mit Gewalt und Autorität.
Richtig! Schwarze Pädagogik ist ein negativer Begriff für Erziehung mit Gewalt und Autorität.

Was versteht man unter dem Begriff „Freizeitpädagoge“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Freizeitpädagoge beschäftigt sich mit der Freizeitgestaltung von Schulkindern und Erwachsenen.
Richtig! Ein Freizeitpädagoge beschäftigt sich mit der Freizeitgestaltung von Schulkindern und Erwachsenen.

Was ist Partizipation?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Partizipation ist die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an allen Entscheidungen.
Richtig! Partizipation ist die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an allen Entscheidungen.
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Dieses Profil wurde von Leonie geschrieben
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