Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in

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Empf. Schulabschluss:
ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Sehr unterschiedlich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Tierheilpraktiker/in

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist eine rein schulische Ausbildung. Angeboten wird sie von diversen Schulen und Fernschulen, zum Beispiel einer Heilpraktikerschule oder Akademie für Naturheilkunde. Die Ausbildung ist allerdings nicht staatlich anerkannt und auch nicht durch das Berufsbildungsgesetz geregelt. Es gibt also keinerlei Richtlinien, die klar vorgeben, was eine Schule dir beibringen oder wie lange die Lehre dauern muss. In der Regel kannst du aber rund 24 Monate mit ungefähr 900 Unterrichtsstunden einplanen.

Die Fachausbildung gibt es in mehreren Varianten. Entscheidest du dich für den Präsenzunterricht, dann gehst du regelmäßig zur Schule. Es gibt aber auch Kombilehrgänge, bei denen du, meistens am Wochenende, rund 500 Stunden vor Ort auf der Schulbank verbringst, der restliche Unterricht findet dann als Fernlehrgang statt. Im Multilehrgang wiederum sind beide Formen vereint: Du nimmst am kompletten Präsenzunterricht teil, bekommst aber auch die ganzen zusätzlichen Fernlernmedien, also bestimmte Bücher oder Videos. Aufgelockert wird die Theorie dann durch zahlreiche fachpraktische Seminare, schulinterne Praktika und Hospitationen in Tierheilpraxen. Außerdem gibt es die Ausbildung auch komplett als Fernstudium. Am Ende wartet dann eine Abschlussprüfung, die meistens aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht.

Nach der bestandenen Heilpraktikerausbildung machen sich die meisten Tierheilpraktiker direkt selbstständig. Entweder eröffnen sie dann ihre eigene Praxis, oder sie arbeiten mobil, was bedeutet, dass sie raus zu ihren Kunden fahren und dort die Tiere behandeln. Manche Tierheilpraktiker arbeiten aber auch als Angestellte, zum Beispiel in einer Tierhandlung, als Futtermittel-Ernährungsberater oder als Pfleger in einem Tierheim. In diesem Fall haben die Tierheilpraktiker aber häufig vorher eine andere, staatlich anerkannte Ausbildung abgeschlossen. 

Wusstest du schon, dass...

  • Hunde nicht nur gähnen, wenn sie müde sind, sondern auch bei Stress und Verlegenheit?
  • es die Berufszeichnung „Tierheilpraktiker/in“ schon seit über 120 Jahren gibt?
  • Tierheilpraktiker auf die gleichen naturheilkundlichen Therapiemethoden setzen wie die Heilpraktiker für Menschen?
  • Tierheilpraktiker allgemein mit THP abgekürzt wird?
  • sich das Geschlecht eines Pferdes am Gebiss erkennen lässt? Hengste besitzen 40, Stuten dagegen nur 36 Zähne.

Für die Ausbildung und den Beruf als Tierheilpraktiker gibt es keine einheitlichen, allgemeingültigen Zulassungsvoraussetzungen. Manch eine Schule setzt noch die Volljährigkeit voraus, aber das war‘s dann auch schon. Das bedeutet nicht, dass man mal ebenso mir nichts, dir nichts Tierheilpraktiker werden kann, denn wichtiger als irgendwelche formellen sind die persönlichen Voraussetzungen, die du erfüllen musst. Mit deiner Jobwahl trägst du große Verantwortung für das Leben und die Gesundheit von Tieren, die für die meisten Tierhalter vollwertige Familienmitglieder sind. Dieser Verantwortung solltest du dir bewusst sein.

Auch falscher Stolz hat in der Tierheilkunde nichts zu suchen. Wenn du in einem Fall mal nicht weiterweißt, solltest du Mensch und Tier an eine andere fachkompetente Stelle verweisen, also zum Beispiel an einen Tierarzt oder einen Kollegen mit anderen Schwerpunkten. 

Du solltest Tierheilpraktiker/in werden, wenn …
  1. du Tiere behandeln, dafür aber nicht studieren willst.
  2. Tiere dir am Herzen liegen.
  3. du absolut verantwortungsbewusst bist.
Du solltest auf keinen Fall Tierheilpraktiker/in werden, wenn …
  1. Tierhaare Allergien bei dir auslösen.
  2. Naturheilkunde für dich nur Esoterik-Unsinn ist.
  3. du denkst, dass Tiere keine Seele haben.
Das Tierheilpraktiker/in-Quiz
Frage / 3

Welches Verfahren wird nicht bei der Akupunktur verwendet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, das Kitzeln an Pfoten und Hufen ist kein Verfahren bei der Akupunktur.
Richtig! Das Kitzeln an Pfoten und Hufen ist kein Verfahren bei der Akupunktur.

Welche Hunderasse gibt es wirklich?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die Hunderasse Tibet Terrier gibt es wirklich.
Richtig! Die Hunderasse Tibet Terrier gibt es wirklich.

Was haben Hunde und Katzen gemeinsam?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Hunde und Katzen stammen beide von Raubtieren ab. Vor Freude wedelt nur der Hund mit dem Schwanz.
Richtig! Hunde und Katzen stammen beide von Raubtieren ab. Vor Freude wedelt nur der Hund mit dem Schwanz.
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Dieses Profil wurde von Björn geschrieben
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