Sugar image big tierpflegerin in der ausbildung
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 730-850 Euro
2. Jahr: 780-900 Euro
3. Jahr: 820-950 Euro

Tierpfleger/in

Als Tierpfleger betreust du Tiere in Forschungseinrichtungen, Tierkliniken, Zoos, Tierheimen und Zuchtbetrieben.Dabei ist viel Verantwortungsgefühl und ein Händchenfür Tiere gefragt. Dein Tag besteht natürlich nicht nur aus Füttern undStreicheln: Während deiner Ausbildung zum Tierpfleger wirst du nicht nur allesüber die Haltung, Zucht, Ernährung und Pflege lernen, sondern auch sehr vielüber Anatomie und Systematik. Doch Eins nach dem Anderen.

Während der Ausbildung zum Tierpfleger hast duabwechslungsreiche Aufgaben, du lernst zum Beispiel wie man Futterrationen undFuttermischungen zubereitet, wie Tiere gepflegt, gehalten, gezüchtet, versorgt,transportiert und die Tierunterkünfte gereinigt und desinfiziert werden. Dubist dabei, wenn Jungtiere zur Welt kommen und erlebst hautnah, welchebesondere Pflege Neugeborene und Muttertiere benötigen. Doch nicht nur diesebrauchen eine intensive Betreuung, sondern auch kranke Tiere. Daher wirst dulernen, wie du bestimmte Krankheiten erkennst und wie die Tiere in diesem Fallversorgt und behandelt werden müssen. Um Krankheiten von Vornehereinvorzubeugen, werden dir Maßnahmen zum Schutz der Tiergesundheit vermittelt. Trotzdemkommt es immer wieder zum Tod von Tieren, womit du als Tierpfleger umgehenkönnen musst.

Tiere ticken nicht wie Menschen, das sollte dir immerbewusst sein. Um die Tiere trotzdem zu verstehen beschäftigst du dich intensiv mitihrer Physiologie und ihrem Verhalten. Wenn du bestimmte Symptome oderVerhaltensweisen richtig deuten kannst, hilft das enorm bei der Diagnose vonAuffälligkeiten und der Einleitung von Hilfsmaßnahmen.

Die Ausbildung zum Tierpfleger kannst du mit dreiverschiedenen Schwerpunkten machen: In Forschung und Klinik, in derZootierpflege und in Tierheim- und Pensionstierpflege. Je nach Art und Ortdeiner Ausbildung werden also auch die Lerninhalte und Schwerpunkteunterschiedlich sein. Die Ausbildung zum Tierpfleger findet dual statt. Diesbedeutet nichts anderes, als dass du sowohl im Ausbildungsbetrieb (also im Zoo,Tierheim und Forschungsinstituten) arbeitest und gleichzeitig in derBerufsschule die theoretischen Hintergründe erlernst und dort Prüfungenablegst.

Zu den theoretischen Themenfeldern auf deinemAusbildungsplan zählen beispielsweise der Gesundheits- und Umweltschutz sowiedie Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit den Tieren. Auch Betriebsorganisationist ein Thema, das dir in der Berufsschule begegnen wird.

Insgesamt dauert die Ausbildung zum Tierpfleger drei Jahre.Die Arbeitszeiten liegen dabei bei den klassischen 40 Stunden in der Woche. DaTiere aber 24 Stunden am Tag versorgt werden wollen, kann es gut sein, dass duauch mal nachts oder an Wochenenden zur Arbeit musst. Es hat sich in der Praxisgezeigt, dass die Betriebe vorwiegend Bewerber mit Realschulabschluss oder Abitur einstellen. Hast du dann auch noch gute Notenin naturwissenschaftlichen Fächer und Mathe aufdem Zeugnis, hast du bei der Bewerbung besonders gute Karten. 

Wusstest du schon, dass...

  • die deutschen Zoos rund 4000 Festangestellte beschäftigen und rund 200 Millionen Euro Personalkosten haben?
  • der Duisburger Zoo der einzige Zoo Deutschlands ist, in dem es Koala-Bären gibt?
  • es rund 50 Tierarten gibt, die in Zoos gehalten werden und in der Wildbahn bereits ausgestorben sind?
  • der San Diego Safari Park mit einer Gesamtfläche von über 700 Hektar der größte Zoo der Welt ist und jedes Jahr von etwa 2 Millionen Menschen besucht wird?
  • die deutschen Zoos jährlich auf rund 34.5 Millionen Besucher kommen?

Natürlich scheust du dich nicht davor, die Ärmelhochzukrempeln und dir die Hände schmutzig zu machen, doch die Arbeit mitTieren ist nicht nur körperlich. So brauchst du auch viel Verantwortungsgefühlund Beobachtungsgeschick. Arbeitest du beispielsweise mit wilden undgefährlichen Tieren, ist es wichtig, dass du jederzeit aufmerksam bist und dichan die Sicherheitsbestimmungen hältst. Auch die Vorbereitung der Fütterungklingt oft einfacher als es ist, so ist die Fütterung von Lebendfutter mitSicherheit nichts für allzu sensible Gemüter.

Du solltest Tierpfleger/in werden, wenn …
  1. du ein gutes Händchen für Tiere hast.
  2. du gerne aktiv bist und draußen arbeiten möchtest.
  3. du aufmerksam und verantwortungsvoll bist.
Du solltest auf keinen Fall Tierpfleger/in werden, wenn …
  1. du ein Problem mit Schmutz und unangenehmen Gerüchen hast.
  2. wenn du nicht nachts oder am Wochenende arbeiten möchtest.
  3. du dich nicht überwinden könntest z.B. eine lebende Maus an eine Schlange zu verfüttern.
Das Tierpfleger/in-Quiz
Frage / 3

Welches dieser Tiere ist kein Beuteltier?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 3, das Faultier. Es zieht seine Jungen nicht in einem Beutel auf. Die Jungtiere klammern sich an die Bauchseite der Mutter, bis sie selbstständig sind.
Richtig! Das Faultier, es zieht seine Jungen nicht in einem Beutel auf. Die Jungtiere klammern sich an die Bauchseite der Mutter, bis sie selbstständig sind.

Ein Eber ist ein...

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 2, ein männliches Schwein. Junge Schweine werden dagegen Ferkel genannt.
Richtig! Ein männliches Schwein. Junge Schweine werden dagegen Ferkel genannt.

Warum können Pinguine nicht fliegen?

Leider falsch! Auch richtig aber tatsächlich stimmt beides, also Antwort 3. Denn viele Faktoren sind dafür verantwortlich, dass ein Pinguin nicht fliegen kann. Er hat sich im Lauf seiner Entwicklung perfekt an das Leben im Wasser angepasst und muss dadurch auf seine Flugfunktionen verzichten.
Richtig! Die richtige Antwort ist 3, alles ist richtig. Denn viele Faktoren sind dafür verantwortlich, dass ein Pinguin nicht fliegen kann. Er hat sich im Lauf seiner Entwicklung perfekt an das Leben im Wasser angepasst und muss dadurch auf seine Flugfunktionen verzichten.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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