Ausbildung als Tierheilpraktiker/in

Empf. Schulabschluss:
Ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Sehr unterschiedlich
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Karrierepfad Tierheilpraktiker/in

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?

Schon während deiner Ausbildung hast du genug Spielraum, um dich auf ein oder mehrere Naturheilverfahren zu spezialisieren. Wichtig ist, dass du dich auf dem neuesten Stand hältst, denn wie die Medizin entwickelt sich auch die Naturheilkunde stetig weiter. Zudem steht es dir frei, immer weitere Therapiearten zu erlernen.

Tierakupunktur: Die Tierakupunktur wird je nach Tierart unterschiedlich eingesetzt. Hauptsächlich kommt sie bei Haus- und Sporttieren zum Einsatz. Du lernst, wie die Akupunkturpunkte bei Tieren zu lokalisieren sind sowie das sichere Einsetzen und Aktivieren der Akupunkturnadeln. Die Tierakupunktur ist eine der anerkanntesten Therapieformen für Tiere.

Tierphytotherapie: Im Umgangssprachlichen nennt man die Phytotherapie auch Kräuterheilkunde. Sie ist eine der ältesten Therapiemethoden der Welt, was dir ermöglicht, auf einen großen Erfahrungsschatz zurückzugreifen. Du lernst die unterschiedlichsten Heilpflanzen, ihre Wirkung und Einsatzmöglichkeiten kennen.

Tierpsychosomatik: Die Psychosomatik ist die Wissenschaft der Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychischen Krankheiten. Damit ist gemeint, dass beispielsweise aus psychischer Belastung körperliche Erkrankungen entstehen können. Das ist vor allem der Fall, wenn eine gestörte Beziehung zwischen Tier und Besitzer besteht. Die Tierpsychosomatik kommt vor allem bei Hunden zum Einsatz, denn diese haben das engste Verhältnis zum Menschen.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Tierheilpraktiker?

Haustiere wird es immer geben. Außerdem wird der Beruf des Tierheilpraktikers zunehmend bekannter und beliebter. Die verschiedensten Berufsgruppen, darunter Hundetrainer, Züchter und Landwirte, setzen immer öfter auf das Wissen und die Methoden eines Tierheilpraktikers. Dabei gilt: Je detaillierter man sich mit den verschiedenen Tierarten, Behandlungsmethoden und Therapien auskennt, desto besser sind die Zukunftsaussichten. Man sollte sich als Tierheilpraktiker daher auf bestimmte Krankheiten oder Tierarten spezialisieren.

Ahnliche Berufe:

- Tiermedizinische/r Fachangestellte/r

- Tierpfleger/in

- Tierwirt/in

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...seelische und psychische Leiden von Tieren feststellen.
  • ...das Wohlbefinden von Tieren steigern.
  • ...verschiedene naturheilkundliche Therapieformen anwenden.
  • ...leichte körperliche Erkrankungen behandeln.
  • ...dich mit einer stationären oder mobilen Praxis selbstständig machen.
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