Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
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Bewerbung als Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie

Du siehst dich schon da oben sitzen – in der Fahrerkabine eines schweren Baggers mitten im Steinbruch. Vielleicht kümmerst du dich gedanklich aber auch bereits um den richtigen Ablauf der Straßenerneuerung. Jetzt fehlt nur noch eine Sache, bevor du wirklich loslegen kannst als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie: deine fertige Bewerbung. Nutze deine Vorfreude und Motivation und zeige deinem zukünftigen Ausbilder jetzt, dass er für die freie Stelle nur auf dich gewartet hat! 

Asphalt, Beton und Zement sind die Grundlage vieler Bauprojekte als Verfahrensmechaniker ­– in der Bewerbung bestehen die Grundlagen dagegen aus Anschreiben, Lebenslauf und Anhang. Im Grunde musst du in der gesamten Bewerbungsmappe immer wieder eine Frage beantworten: Wieso bist du der oder die Richtige für die Stelle in genau diesem Betrieb? Dein zukünftiger Chef möchte sehen, was dich motiviert und welche Fähigkeiten du mitbringst.

Mache also direkt zu Beginn deines Anschreibens deutlich, wieso du dich für diesen Ausbildungsplatz bewirbst. Kennst du das Unternehmen, weil es ein großes Bauprojekt in deiner Nähe realisiert hat? Oder waren Bekannte oder Freunde von dir dort in der Ausbildung und haben es weiterempfohlen? Auch deine Begeisterung für die Steine- und Erdenindustrie solltest du jetzt ausdrücken: Vielleicht hast du deine Eltern beim Umbau eures Hauses unterstützt oder bist schon immer faszinierter Zaungast, wenn neue Straßen und Gebäude in deiner Nähe gebaut werden.

Wenn du bereits Erfahrung in dem Bereich hast, kannst du natürlich doppelt punkten. Mit einem Praktikum in einem Maurer- oder Maschinenbaubetrieb hast du schon erste Einblicke gesammelt gewonnen und kannst deinen Ausbilder beeindrucken. Auch schulische Leistungen, die dein handwerkliches Geschick belegen oder zeigen, dass du mit technischen Zeichnungen umgehen kannst, solltest du erwähnen.

Der Lebenslauf dient dem Ausbilder dann dazu, einen schnellen und genauen Überblick über dein bisheriges Leben zu bekommen. Neben Angaben zu deiner Person stellst du auch deinen schulischen Werdegang vor und hast am Ende die Möglichkeit, Hobbys und Interessen aufzuzählen, die einen inhaltlichen Bezug zur Ausbildungsstelle haben. In den Anhang packst du Kopien deiner letzten Zeugnisse und Praktikumsnachweise. So kann dein Gegenüber schnell sehen, dass alles, was du über dich gesagt hast, der Wahrheit entspricht. 

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Bald könnte es für dich ganz schön staubig und schmutzig werden. Du wirst Rohstoffe zerkleinern und zur Weiterverarbeitung bearbeiten. Und auch beim Anmischen von Zement bleibt deine Arbeitskleidung nicht sauber. Was das für dein Bewerbungsgespräch bedeutet: Bei einem handwerklichen Beruf ist kein Anzug oder Kostüm nötig. Kombiniere eine schlichte dunkle Jeans mit einem Hemd oder einer Bluse und trage dazu gepflegte Halbschuhe. Es ist wichtig, dass du dich wohlfühlst und dich somit voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren kannst.

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