Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 440 Euro
2. Jahr: 532 Euro
3. Jahr: 601 Euro
4. Jahr: 670 Euro

Zahntechniker/in

Als Zahntechniker trägst du auch einen weißen Schutzkittel und manchmal eine Schutzbrille (zum Beispiel beim Fräsen), Handschuhe oder Mundschutz, wodurch du dich mitunter in die Zeit des Chemie- oder Physikunterrichts zurück versetzt fühlst.

Lustige bunte Experimente gibt es in der Zahntechnik allerdings nicht. In diesem Job hast du durchaus eine große Verantwortung, schließlich fertigst du zahntechnische Produkte an, die das Leben der Menschen verbessern und nach Möglichkeit so lang wie möglich halten sollten. Sehr häufig müssen diese Präparate auch korrigiert werden, um passgenau zu sitzen. Dafür bist du als Zahntechniker dann auch verantwortlich - und das nicht unbedingt immer für die eigenen Arbeiten. Du fertigst quasi Qualität. Und du wirst immer gebraucht: schließlich haben die Menschen immer mal irgendetwas an den Zähnen.

Wusstest du schon, dass...

  • Zahntechnikerinnen auch für die Anfertigung sogenannter Anti-Schnarchapparate zuständig sind? Es gibt angeblich 70 verschiedene Modelle solcher Apparate, die an den Zähnen befestigt werden, um dem Schnarchen entgegen zu wirken.
  • als erste Zahnersätze Zähne aus Holz, aus Elfenbein, oder sogar von Tieren oder Verstorbenen genommen wurden?
  • als einer der frühesten archäologischen Zahnersatzentdeckungen ein Fund aus dem 12. Jahrhundert im slawischen Gräberfeld von Sanzkow gehandelt wird? Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es die ersten Porzellangebisse.
  • in Zukunft ein digitaler ‚Mund-Scan‘ die Basis für das Vorlage-Kunststoffmodell bilden und den bisher üblichen Gipsabdruck ersetzen wird? Dieses PC-gesteuerte Verfahren ist überaus präzise und vermag alle erdenkbaren Formen herzustellen, wodurch Nachbearbeitungen wegfallen. Das neue technische Verfahren ist zudem viel schneller und günstiger.
  • sich Zahntechniker Mitte des 19. Jahrhunderts ‚Zahnkünstler‘ nannten?

Die Ausbildung zum Zahntechniker dauert drei Jahre und ist eine duale Ausbildung. Das bedeutet, du bist abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule, wobei die Aufteilung der Berufsschuleinheiten unterschiedlich sein kann. Kurz vor dem zweiten Ausbildungsjahr musst du eine Zwischenprüfung absolvieren. Deine Ausbildung als Zahntechniker schließt mit der Gesellenprüfung ab. Nach der Ausbildung hast du verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten wie etwa Fortbildungen in den Bereichen Frontzahnästhetik, Frästechniken oder Seitenzahnrekonstruktion.

Wenn du jetzt schon weißt, dass du nach der Ausbildung zum Zahntechniker irgendwann eine eigene Existenz gründen möchtest, so solltest du den Meisterbrief anstreben. Bist du Meister der Zahntechnik kannst du auch selbst ausbilden und Gesellen beschäftigen. Dafür brauchst du natürlich erstmal eine gewisse Berufserfahrung. Mit Abitur hast du außerdem die Möglichkeit ein Studium anzuhängen, etwa im Fach ‚Dentale Technologie‘.

Du solltest Zahntechniker/in werden, wenn …
  1. du mit Herzblut an die Sache gehst und dich an den glücklichen Kunden erfreust.
  2. du ein Meister der Präzision bist und auf Frickelarbeiten stehst.
  3. ein Job am PC keine Option für dich ist.
Du solltest auf keinen Fall Zahntechniker/in werden, wenn …
  1. du an mittleren bis schweren Hautkrankheiten leidest oder einen Sehfehler hast.
  2. es dein größtes Ziel ist, reich zu werden.
  3. Stress überhaupt nicht dein Ding ist.
Das Zahntechniker/in-Quiz
Frage / 3

Wer oder was ist Leinenschwabbel?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, ein Leinenschwabbel ist ein Aufsatz für ein Politurgerät. Als Zahntechniker kennst du dich schnell mit den verrücktesten Gerätschaften aus.
Richtig! Ein Leinenschwabbel ist ein Aufsatz für ein Politurgerät. Als Zahntechniker kennst du dich schnell mit den verrücktesten Gerätschaften aus.

Was versteht man unter einem Muffelofen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, in einem Muffelofen ist die Wärmequelle von der Brenngutkammer durch einen hitzebeständigen Einsatz – genannt Muffel – separiert. Bei der handwerklichen Arbeit als Zahntechniker kann es auch schon mal heiß werden.
Richtig! In einem Muffelofen ist die Wärmequelle von der Brenngutkammer durch einen hitzebeständigen Einsatz – genannt Muffel – separiert. Bei der handwerklichen Arbeit als Zahntechniker kann es auch schon mal heiß werden.

Was ist ein Komposit?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 3, Komposits sind Verblendungsstoffe, die mit Keramik versetzt wurden. Als Zahntechniker beherrschst du die Fachsprache der Zahnärzte schnell.
Richtig! Komposits sind Verblendungsstoffe, die mit Keramik versetzt wurden. Als Zahntechniker beherrschst du die Fachsprache der Zahnärzte schnell.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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