1 Bewertungen von Azubis

100%

Weiterempfehlung

Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Ausbaufacharbeiter/in

Tätigkeiten in diesem Beruf
Grafik: Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in
Grafik: Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in

Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.

AusbildungsartKlassische duale Berufsausbildung
Empf. SchulabschlussHauptschulabschluss
Ausbildungsdauer2 Jahre
Arbeitszeitwerktags (am Wochenende möglich)

Allgemeine Infos

Während deiner Ausbildung im Büro sitzen und dich um Papierkram kümmern? Eindeutig nichts für dich! Gut mit Zahlen kannst du zwar umgehen, aber du hast viel mehr Lust darauf, mit deinen Händen etwas zu schaffen und etwas Großes auf die Beine zu stellen. Für alle handwerklich geschickten Macher ist die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter eine gute Gelegenheit, genau das zu tun: Du hilfst dabei, Häuser zu errichten, Dächer fertigzustellen, Fliesen zu verlegen und Räume dank Wärme- und Kältedämmung bewohnbar zu machen. 

Info: Diese Ausbildung wurde modernisiert. Die Baubranche hat sich durch technischen Fortschritt, Digitalisierung sowie Umwelt- und Klimaschutz stark verändert. Deshalb spielen folgende Themen in der Ausbildung jetzt eine größere Rolle:

  • Energieeinsparung
  • CO₂-Vermeidung
  • Brandschutz
  • intelligente, vernetzte Gebäude

Das erfordert von den Fachkräften neue Kompetenzen, die mit der überarbeiteten Ausbildungsordnung abgedeckt werden. Sie gilt ab August 2026.

Bild aus dem Text zu Ausbaufacharbeiter/in

Wie läuft die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter ab?

Wenn du dich nach einer Ausbildung als Ausbaufacharbeiter oder Ausbaufacharbeiterin umschaust, wirst du schnell feststellen, dass die Lehrzeit bei diesem Beruf kürzer ist als bei den meisten anderen Ausbildungsberufen. Du wirst nämlich schon nach deinem zweiten Ausbildungsjahr deine Abschlussprüfung zum Ausbaufacharbeiter machen können, die von der IHK vorgeschrieben ist. Während dieser Zeit wirst du abwechselnd zur Berufsschule gehen und dort die Grundlagen des Berufes lernen, zum Beispiel wie man Baupläne liest, Baumaterial bestellt und Arbeitsabläufe organisiert, und bei den anfallenden Arbeiten deines Ausbildungsbetriebs mit anpacken.

Anpacken bedeutet in deinem Fall Innenausbau oder Fliesenlegen. Eine Besonderheit an diesem Ausbildungsberuf sind die unterschiedlichen Spezialisierungsmöglichkeiten. Ob du einen Schallschutzisolierer oder eine Zimmerin auf die Baustelle begleitest, entscheidet sich nämlich durch die Wahl eines von sechs Schwerpunkten. Nach deiner Abschlussprüfung als Ausbaufacharbeiter kannst du dich dann je nach Spezialisierung weiterbilden lassen, beispielsweise zum Schallschutzisolierer, Trockenbaumonteur oder Mosaikleger.

Was macht ein Ausbaufacharbeiter?

Jeder angehende Ausbaufacharbeiter konzentriert sich also auf eines von sechs Spezialgebieten: Möchtest du Estrich anrühren und den Boden eines neuen Gebäudes begehbar machen, ist der Bereich Estricharbeiten deine erste Wahl. Du begleitest Estrichleger und unterstützt sie bei der Arbeit. Hast du ein gutes Auge und arbeitest sehr genau, solltest du dich als Ausbaufacharbeiter für den Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten entscheiden. Mit der Wasserwaage immer griffbereit, verlegst du hier Bodenfliesen oder kunstvolle Platten.

Deine räumliche Vorstellungskraft ist so gut, dass es dir leichtfällt, Baupläne zu lesen und umzusetzen? In diesem Fall führt kein Weg an der Spezialisierung auf Trockenbauarbeiten und am Innenausbau vorbei! Hier ziehst du auf sogenannten Unterbodenkonstruktionen die Wände in einem Gebäude hoch. Und zwar millimetergenau nach den Plänen des Architekten und den Vorgaben des Trockenbaumonteurs.

In deiner Ausbildung kannst du aber auch Rohre und Leitungen isolieren oder komplette Dachstühle für Häuser fertigen, die dank deiner Arbeit optimal vor großer Wärme und Kälte geschützt sind. Dafür wählst du entweder den Schwerpunkt Wärme-, Kälte und Schallschutzarbeiten oder Zimmerarbeiten. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen kann dir dabei so manche Aufgabe in deiner Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter erleichtern.

Was lernt ein Ausbaufacharbeiter in der Ausbildung?

Die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter ist also wahnsinnig vielfältig. Estricharbeiten, Trockenbau Stuckarbeiten – du bist ein echtes Multitalent. Das kommt daher, weil dieser Beruf quasi die Grundlage für andere Berufe des Baugewerbes bildet. Du kannst dich also nach dem zweiten Ausbildungsjahr fragen: Möchte ich als Ausbaufacharbeiter ins Berufsleben einsteigen? Oder hänge ich noch ein drittes Ausbildungsjahr an und mache danach meine Gesellenprüfung als Trockenbaumonteur, Zimmerer oder Estrichleger? Die umfangreichen Kenntnisse in den verschiedenen Schwerpunkten schaffen so ideale Voraussetzungen für eine Karriere in der Bauwirtschaft.

Wie sind die Zukunfstaussichten für Ausbaufacharbeiter?

Aber unabhängig davon, ob du lieber Trockenbauarbeiten verrichten, oder doch eher Estrich oder Platten verlegen möchtest, mit einer Ausbildung im Bauhandwerk hast du später richtig gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. Denn auch das Bauhandwerk bietet nicht nur die unterschiedlichsten Jobs, sondern entwickelt sich immer weiter. Das bedeutet, der Bedarf an Wohnraum oder Bürogebäuden wächst, und auch bereits fertige Bauwerke müssen saniert, modernisiert oder vor Kälte geschützt werden. Du möchtest dabei fleißig mitmischen? Dann bewirb dich am besten bei Bauunternehmen, Zimmereibetrieben oder Fliesenlegerfirmen, um einen der freien Ausbildungsplätze zu ergattern!

Du solltest Ausbaufacharbeiter/in werden, wenn...
  1. Büroarbeit eher nicht dein Ding ist.
  2. du dir ungern die Hände schmutzig machst.
  3. es kein Problem für dich ist, den ganzen Tag auf den Beinen zu verbringen.
Du solltest auf keinen Fall Ausbaufacharbeiter/in werden, wenn...
  1. ein Wasserkasten dir schon zu schwer ist.
  2. 5°C und Nieselregen draußen dir den ganzen Tag verderben.
  3. dein räumliches Vorstellungsvermögen quasi nicht vorhanden ist.
Nach deiner Ausbildung kannst du…
  • Fliesen so exakt legen wie eine fertige Tetris-Reihe.
  • Bauteile so beschichten, dass sie für jeden Einsatz gewappnet sind.
  • sogar zu Hause eine Zwischenwand ziehen.
  • jede Baustelle sichern.
  • das benötigte Material besser zusammensuchen als morgens deine Socken.

Gehalt

Wie Putz von der Decke wird dir dein Gehalt nicht erst entgegenfallen, wenn du alt und abgenutzt bist. Bereits im ersten Monat deiner Ausbildung als Ausbaufacharbeiter kannst du mit deinen selbstverdienten Euroscheinen durch die Luft wedeln. Bei den täglichen Herausforderungen, die du zu meistern hast, ist das auch mehr als angebracht. Ob im Haus, einer Lagerhalle oder im Freien – du findest überall etwas zu tun. Schließlich bist du besonders in deinem ersten Ausbildungsjahr ein Allroundtalent. So viel Einsatzbereitschaft wird natürlich auch ordentlich entlohnt.

Wieviel verdient ein Ausbaufacharbeiter in der Ausbildung?

Im ersten Ausbildungsjahr bekommen Ausbaufacharbeiter zwischen 880 und 935 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr steigt die Vergütung auf 1.095 bis 1.230 Euro. 

Wie du siehst, lässt sich dein monatliches Ausbildungsgehalt nicht auf den Cent genau vorhersagen. Bezahlt dein Betrieb nach Tarif, was im Baugewerbe in der Regel der Fall ist, kannst du mit einem guten Gehalt rechnen. Laut Tarifvertrag für das Baugewerbe, den es für die Tarifgebiete West und Ost gibt, verdient man in den alten Bundesländern mehr als in den neuen Bundesländern.

Wie viel verdient ein Ausbaufacharbeiter nach der Ausbildung?

Nach spätestens zwei Jahren hat nicht nur die Ausbildung ein Ende, sondern auch dein Ausbildungsgehalt. Je nach Anstellung, Größe der Firma und Bundesland kann sich dein Gehalt um mehrere 100 Euro unterscheiden. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Gehalt in einem kleinen Betrieb geringe rausfällt als bei einem größeren Unternehmen.

Im Schnitt verdienen Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen zwischen 2.500 und 3.600 Euro brutto im Monat.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es für Ausbaufacharbeiter?

Ausbildung als Ausbaufacharbeiter

Mit den zwei Jahren ist deine Ausbildung als Ausbaufacharbeiter eher kurz und knackig. Im ersten Ausbildungsjahr ähnelst du einem Lexikon für das Baugewerbe. Stahlbeton und Stuck oder Putz und Platten – du lernst jegliches Material kennen, das sich auf einer Baustelle finden lässt. Im zweiten Jahr kennst du dann dein Lieblingsmaterial, das mit deiner Schwerpunktwahl zum Einsatz kommt. Du beherrschst dein Handwerk aber nicht nur, sondern bist dabei, es zu perfektionieren. Hast du alles gelernt, was es zu lernen gibt, stellst du dir am Ende deiner Ausbildung nur noch eine Frage: Willst du als Ausbaufacharbeiter ins Berufsleben starten oder machst du noch eine einjährige Weiterbildung, mit der du deine Spezialisierung zum Beruf machst?

Weiterbildung in den Schwerpunkten

Nach der Ausbildung kannst du, wie bereits erwähnt, deinen Schwerpunkt zu deinem Beruf machen. Zwar hast du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung, allerdings ist die eher als Sprungbrett gedacht. Ausgelernter Stuckateur zum Beispiel darfst du dich trotz deiner Spezialisierung auf Stuckateurarbeiten noch nicht nennen. Das kannst du aber ganz leicht mit einer Weiterbildung ändern. Dafür musst du nur noch ein weiteres Jahr Berufsschule und Betrieb besuchen. Das gleiche gilt natürlich für alle Schwerpunkte, von Estrich bis Zimmerarbeiten. Dadurch erweiterst du nicht nur deinen Horizont und deine Karrierechancen, sondern vor allem deine monatlichen Einnahmen als Berufseinsteiger.

Meister

Hast du dich für ein weiteres Jahr Ausbildung entschieden und bist vom Ausbaufacharbeiter beispielsweise zum Estrichleger oder Trockenbaumonteur aufgestiegen, kannst du noch weiter auf den Putz hauen. Alle Schwerpunkte, die du belegen konntest, sind nicht nur eigenständige Ausbildungen, sondern haben alle noch die Meisteroption. Bei der Qualifikation zum Meister erwartet dich eine Ladung Theorie inklusive BWL-Anteil. Rund 1000 Unterrichtsstunden sind die für diese Weiterbildung vorgegeben. Wie schnell du letztlich an deinen Meistertitel kommst, hängt davon ab, ob du die Schulbank in Vollzeit oder berufsbegleitend drückst. Zudem fallen für die Fachpraxis, die Theorie und die anschließende Meisterprüfung Kosten von bis zu 5000 Euro an.

So ein Preis ist keine Seltenheit, allerdings findest du auch günstigere Weiterbildungen. Mindestens 2000 Euro musst du in deine berufliche Zukunft aber auf jeden Fall investieren. Von so viel Aufwand möchtest du am Ende natürlich auch etwas haben. Nach deiner Weiterbildung bist du nicht nur höhergestellt, sondern tust besonders deinem Konto etwas Gutes. Da du nun derjenige bist, der die Aufgaben an die Mitarbeiter verteilt und das Endprodukt absegnet, wundert es nicht, dass du mehr als 3000 Euro brutto im Monat verdienen kannst.  

Techniker

Wenn du dich für eine Weiterbildung als Techniker interessierst, musst du auch dafür zuerst zwei Jahre lang die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter absolvieren und dich dann ein weiteres Jahr deinem Schwerpunkt widmen. Anschließend kniest du dich bei der Technikerweiterbildung zwei bis vier Jahre in relevante Fächer und stellst dich der Abschlussprüfung. Zum Schnäppchenpreis gibt es die Techniker-Weiterbildung nicht. Wie viel genau du dir ansparen solltest, entscheidet sich durch die Schule, an der du deine Weiterbildung in Angriff nimmst. Mit weniger als 3500 Euro solltest du aber nicht rechnen. Nach der bestandenen Prüfung wird sich dafür dein eigenes Gehalt freuen, weil ein Techniker im Durchschnitt um die 3150 Euro verdient. Dafür geht’s aber nicht mehr so häufig auf die Baustelle. Stattdessen ziehst du im Büro die Fäden und kalkulierst Kosten oder erstellst Angebote.

Studium

Wenn du merkst, dass dir beruflich die Decke auf den Kopf fällt, kannst du dich noch für eine ganz andere Art der Weiterbildung entscheiden. Wie wäre es mit einem Studium? Mit einer Ausbildung und anschließender Berufserfahrung wirst du auch ohne Abitur zugelassen. Wie lange genau du dafür den Berufsalltag kennengelernt haben musst, hängt von der jeweiligen Hochschule ab. In manchen Fällen musst du als letzten Punkt auf der Bewerbungsliste zusätzlich noch eine Eignungsprüfung bestehen. Vorher steht aber die Suche nach dem passenden Studiengang auf dem Programm, der zu deinem Schwerpunkt passen sollte. Als Stuckateur würdest du nicht unbedingt Holztechnik studieren, dafür aber als Zimmerer. Mit deinen jetzigen Aufgaben wirst du nach den mindestens sechs Semestern allerdings nicht mehr viel am Hut haben. Du entscheidest, wie viel Material geliefert werden soll, was die Beschaffung kosten darf oder führst sogar neue Produktentwürfe ein. Bauingenieurwesen könnte sich ebenfalls als Studiengang anbieten, wenn du die Ausbildung als Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer beendet hast.

Wusstest du schon, dass...
  • 10 Prozent der Ausbaufacharbeiter-Azubis keinen Schulabschluss haben und ihre Ausbildung trotzdem erfolgreich beenden?
  • du als Ausbaufacharbeiter gut über Brandschutzbestimmungen Bescheid wissen musst? Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist es nämlich, Gebäude so feuersicher wie möglich zu machen.
  • Mosaike in der Antike als Malerei galten? Die aus bunten Steinchen zusammengesetzten Bilder erzählten – wie Comics – ganze Geschichten.
  • man Stuckverzierungen an der Decke schon vor über 2000 Jahren kannte?
  • bauliche Anforderungen an Dächer, Wände oder Keller in einer sogenannten Energieeinsparverordnung geregelt sind, die 2002 erstmals zum Einsatz kam?

Bewerbung

Manche sind schon froh, wenn sie die richtige Mischung bei einer Apfelschorle hinbekommen. Du hingegen kannst während deiner Ausbildung Estrichmörtel herstellen oder Putz selber zusammenmischen und bist dafür mitverantwortlich, dass aus einem Rohbau ein gemütliches Zuhause wird. Aber bevor du für dein Werk gelobt wirst, liegt noch Arbeit in Form einer Bewerbung vor dir. Ein Hexenwerk ist das nicht. Du musst nur ein paar wichtige Vorgaben beachten, und schon wird deine Bewerbung deinen zukünftigen Arbeitgeber überzeugen. Aber genau sehen diese wichtigen Vorgaben aus?

Worauf muss ich bei der Bewerbung achten?

Eine Bewerbung funktioniert am besten in drei Teilen. Alles beginnt mit einem Anschreiben, in dem du deine Qualitäten beschreibst und vor allem die Frage beantwortest, wieso du der beste Ausbaufacharbeiter-Azubi sein wirst, den der Betrieb je gesehen hat. Wenn dir in der Schule Werken besonders viel Spaß gemacht hat oder du schon mal mit dem technischen Zeichnen in Berührung gekommen bist, wird sich dein zukünftiger Chef darüber freuen. Dass du gerne mit anpackst und keine Berührungsängste hast, wird ebenfalls jeder gerne hören. Der zweite Teil ist dein Lebenslauf. Persönliche Daten, schulischer Werdegang und mögliche Berufserfahrungen wie Praktika sollten sich auf dieser Seite finden lassen. Der letzte Teil gehört dann deinen Zeugnissen. Ein Punkt, auf den sofort geachtet wird, ist dein Abschluss. Den meisten Betrieben reicht ein Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathe sind von Vorteil. Du kannst das Ganze aber auch noch schöner gestalten und beispielsweise ein Deckblatt verwenden. Was zwar nicht muss, sich aber immer gut macht, ist ein Foto. Allerdings bitte kein Selfie von Instagram, sondern ein seriöses – am besten vom Fotografen.  

Wenn der Inhalt steht, muss nur noch das Aussehen passen. Das bedeutet, dass du sowohl beim Anschreiben als auch beim Lebenslauf dieselbe Schrift und Größe nimmst. Du darfst deine schriftliche Vorstellung gerne mit Farben gestalten, wobei zu bunt eher unseriös wirkt. Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler machen sich in einer Bewerbung so gut wie Cola in einer Betonmischung – darauf ebenfalls verzichten. Was sich nicht ganz so einfach anhört, lässt sich aber schnell meistern. Du musst dir nur ein bisschen Zeit nehmen und am Schluss Freunde oder Verwandte drüber gucken lassen.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Später auf der Baustelle wird dir keiner Punkte für dein Outfit vergeben. Hauptsache die Arbeitshose rutscht nicht und hat Platz für das ein oder andere Werkzeug. Wenn du allerdings zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen bist, kann dein Aussehen sogar entscheidend sein. Tiefhängende Hosen, breite Pullis mit Glitzeraufschrift und ein Kaugummi im Mund? Damit wirst du niemanden überzeugen. Bei den weiblichen Kandidaten sind Miniröcke, großer Schmuck und zu viel Make-Up unerwünscht. Natürlich musst du da nicht aufkreuzen wie zu Omas Jubiläum, Hauptsache es sieht ordentlich aus. Gutsitzende Jeans mit einem Hemd, einer Bluse oder einem Cardigan kommen immer gut. Saubere Schuhe und gekämmte Haare dazu könnten dir die Tür zur Ausbildung öffnen.

💌
Nichts dabei für dich?

Lass dich über neuen Stellen mit dem Jobletter benachrichtigen.

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.