Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags (am Wochenende möglich)
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Bewerbung als Ausbaufacharbeiter/in

Manche sind schon froh, wenn sie die richtige Mischung bei einer Apfelschorle hinbekommen. Du hingegen kannst während deiner Ausbildung Estrichmörtel herstellen oder Putz selber zusammenmischen und bist dafür mitverantwortlich, dass aus einem Rohbau ein gemütliches Zuhause wird. Aber bevor du für dein Werk gelobt wirst, liegt noch Arbeit in Form einer Bewerbung vor dir. Ein Hexenwerk ist das nicht. Du musst nur ein paar wichtige Vorgaben beachten, und schon wird deine Bewerbung deinen zukünftigen Arbeitgeber überzeugen. Aber genau sehen diese wichtigen Vorgaben aus?      

Eine Bewerbung funktioniert am besten in drei Teilen. Alles beginnt mit einem Anschreiben, in dem du deine Qualitäten beschreibst und vor allem die Frage beantwortest, wieso du der beste Ausbaufacharbeiter-Azubi sein wirst, den der Betrieb je gesehen hat. Wenn dir in der Schule Werken besonders viel Spaß gemacht hat oder du schon mal mit dem technischen Zeichnen in Berührung gekommen bist, wird sich dein zukünftiger Chef darüber freuen. Dass du gerne mit anpackst und keine Berührungsängste hast, wird ebenfalls jeder gerne hören. Der zweite Teil ist dein LebenslaufPersönliche Daten, schulischer Werdegang und mögliche Berufserfahrungen wie Praktika sollten sich auf dieser Seite finden lassen. Der letzte Teil gehört dann deinen Zeugnissen. Ein Punkt, auf den sofort geachtet wird, ist dein Abschluss. Den meisten Betrieben reicht ein Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathe sind von Vorteil. Du kannst das Ganze aber auch noch schöner gestalten und beispielsweise ein Deckblatt verwenden. Was zwar nicht muss, sich aber immer gut macht, ist ein Foto. Allerdings bitte kein Selfie von Instagram, sondern ein seriöses – am besten vom Fotografen.  

Wenn der Inhalt steht, muss nur noch das Aussehen passen. Das bedeutet, dass du sowohl beim Anschreiben als auch beim Lebenslauf dieselbe Schrift und Größe nimmst. Du darfst deine schriftliche Vorstellung gerne mit Farben gestalten, wobei zu bunt eher unseriös wirkt. Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler machen sich in einer Bewerbung so gut wie Cola in einer Betonmischung – darauf ebenfalls verzichten. Was sich nicht ganz so einfach anhört, lässt sich aber schnell meistern. Du musst dir nur ein bisschen Zeit nehmen und am Schluss Freunde oder Verwandte drüber gucken lassen.  

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Später auf der Baustelle wird dir keiner Punkte für dein Outfit vergeben. Hauptsache die Arbeitshose rutscht nicht und hat Platz für das ein oder andere Werkzeug. Wenn du allerdings zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen bist, kann dein Aussehen sogar entscheidend sein. Tiefhängende Hosen, breite Pullis mit Glitzeraufschrift und ein Kaugummi im Mund? Damit wirst du niemanden überzeugen. Bei den weiblichen Kandidaten sind Miniröcke, großer Schmuck und zu viel Make-Up unerwünscht. Natürlich musst du da nicht aufkreuzen wie zu Omas Jubiläum, Hauptsache es sieht ordentlich aus. Gutsitzende Jeans mit einem Hemd, einer Bluse oder einem Cardigan kommen immer gut. Saubere Schuhe und gekämmte Haare dazu könnten dir die Tür zur Ausbildung öffnen.

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