Arbeitsumfeld
Du arbeitest im Team meist auf Baustellen in Gebäuden und Rohbauten. Dort bereitest du Untergründe vor, verlegst Estrich und bearbeitest Böden.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Estrichleger/in
Du arbeitest im Team meist auf Baustellen in Gebäuden und Rohbauten. Dort bereitest du Untergründe vor, verlegst Estrich und bearbeitest Böden.
Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Später hängt das Gehalt von Betrieb, Tarif, Erfahrung und Weiterbildungen ab.
Estrichleger schaffen die Grundlage für viele Bauprojekte und bleiben deshalb ein wichtiger Teil der Baubranche.
Sorgfalt, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen helfen dir. Auch körperliche Fitness ist wichtig.
Als Estrichleger stellst du Estriche für verschiedene Zwecke her. Dabei legst du zum Beispiel schwimmenden Estrich, Estrich auf Trennschicht oder Verbundestrich und verlegst auch Trockenestrich aus Fertigplatten. Du baust Sperr- und Dämmschichten für Wärme-, Kälte-, Feuchte- und Trittschutz ein und bearbeitest Estrichflächen weiter, etwa durch Beschichten, Imprägnieren, Versiegeln oder chemisches Verdichten.
Typische Aufgaben:
Ein Estrichleger arbeitet vor allem auf Baustellen, manchmal auch in Büroräumen. Typische Einsatzorte sind Werkhallen, Sportstätten und Wohngebäude. Beschäftigung findest du in spezialisierten Estrichbetrieben, in Fußbodenlegebetrieben sowie in Unternehmen der Hochbau- und Ausbaubranche.
Die Ausbildung zum Estrichleger ist dual: Du arbeitest im Betrieb und besuchst die Berufsschule an einzelnen Wochentagen oder im Blockunterricht. Zusätzlich nimmst du an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Du schreibst du eine Zwischenprüfung und nach dem 3. Ausbildungsjahr die Abschluss- oder Gesellenprüfung.
Die Ausbildung zur Estrichlegerin dauert in Vollzeit 3 Jahre. Du kannst sie auch in Teilzeit machen; dann dauert sie maximal 4,5 Jahre.
Die Ausbildung zur Ausbaufacharbeiterin kannst du auf die Ausbildung zur Estrichlegerin anrechnen lassen. Dann verkürzt sich die Ausbildungsdauer.
Im Betrieb lernst du, Untergründe zu prüfen und vorzubereiten, Estrich einzubauen, Böden abzudichten, Beläge zu verlegen und Baustellen zu sichern. In der Berufsschule lernst du zum Beispiel, wie man Estriche prüft, Fußböden herstellt und instand setzt. Außerdem hast du Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Estrichlegerin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen – du brauchst also keine bestimmte Vorbildung. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf Dinge wie deinen Schulabschluss und darauf, wie du drauf bist.
In der Ausbildung zum Estrichleger erhältst du im 1. Jahr 1.122 Euro, im 2. Jahr 1.351 Euro und im 3. Jahr 1.610 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.122 Euro |
| 2. Jahr | 1.351 Euro |
| 3. Jahr | 1.610 Euro |
Als Estrichleger verdienst du zum Einstieg 2.400 Euro bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Estrichleger 3.000 Euro bis 3.600 Euro brutto im Monat. Später sind bis zu 4.200 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 Euro bis 3.000 Euro |
| Mittleres Gehalt | 3.000 Euro bis 3.600 Euro |
| Späteres Gehalt | bis 4.200 Euro |
Für die Ausbildung zur Estrichlegerin bewirbst du dich direkt bei einem Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb wählt aus, wer die Ausbildung bekommt. Welche Unterlagen und Voraussetzungen genau verlangt werden, steht in der Stellenausschreibung – schau sie dir vor der Bewerbung an.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du in unserem Bewerbungsratgeber.
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