Ausbildung zum/zur Beamter/Beamtin im mittleren Bankdienst

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 1100 Euro
2. Jahr: 1100 Euro
3. Jahr: 1100 Euro

Beamter/Beamtin im mittleren Bankdienst

Wie läuft die Ausbildung zum Beamten im mittleren Bankdienst ab?
Die Ausbildung, die auch Vorbereitungsdienst genannt wird, dauert 21 Monate und wird in zwei Schwerpunkten angeboten: in der Zentrale oder der Geldbearbeitung.
In beiden Fällen wechseln sich drei- bis viermonatige praktische Phasen, in denen du sowohl in der Zentrale als auch in einzelnen Filialen eingesetzt wirst, mit etwa vier- bis sechswöchigen theoretischen Phasen ab. Diese wirst du meist im Tagungszentrum der Deutsche Bundesbank in Eltville am Rhein absolvieren.

Wie laufen die theoretischen Phasen ab?
Im theoretischen Teil deiner Ausbildung geht es in beiden Schwerpunkten hauptsächlich um Zahlen, Gesetze und Statistiken. So wirst du in Bankbetriebslehre und Zentralbankbetriebslehre geschult und hast bald den Durchblick in Finanzmathematik und im Rechnungswesen. Zur Theorie gehört in deiner Ausbildung auch das Wälzen von Büchern voller Paragraphen und Definitionen. Denn deine Arbeit fußt auf gesetzlichen Vorschriften, rechtlichen Verordnungen und Verwaltungsanweisungen.
Um deine Kunden in allen Bereichen bestmöglich beraten zu können, steht auch Deutsch sowie Rechts- und Staatsbürgerkunde auf dem Plan deiner Ausbildungslehrgänge.

Wie laufen die praktischen Phasen ab?
Im Schwerpunkt Zentrale verbringst du abwechselnd Zeit in der Zentrale, den Hauptverwaltungen sowie den Filialen. Auch in der Geldbearbeitung wirst du in die verschiedenen Standorte hereinschnuppern, konzentrierst dich aber auf die Arbeit in den Filialen.
Dort wirst du hautnah lernen, wie es in der Bargeldversorgung und der Geldbearbeitung abläuft – sowohl am PC als auch an Geldzähl- und Sortiermaschinen. Du behandelst telefonische Anfragen, bist aber auch im direkten Kontakt mit Kunden am Schalter tätig.

Wusstest du schon, dass...

  • du einen Euroschein bis zu 4000 Mal falten kannst, bevor er kaputtgeht?
  • das Wort Bank für ein Geldinstitut vom italienischen „banco“ kommt und mit „Tisch“ übersetzt wird? Denn klassischerweise nahm dort der Geldwechsler Platz.
  • in einigen EU-Ländern, wie etwa Finnland, keine 1- und 2-Cent-Münzen genutzt werden? Geldbeträge werden in Geschäften immer auf 5 Cent auf- oder abgerundet
  • der 50-Euro-Schein am meisten gefälscht wird? Deshalb werden die Sicherheitsmerkmale auch regelmäßig verbessert, um es den Fälschern schwerer zu machen.
  • es auf Hawaii ein Gesetz gibt, dass es verbietet, Geld in seinem Ohr zu verstecken?
Welche Prüfungen muss ich ablegen?
Im Laufe deiner theoretischen und praktischen Abschnitte der Ausbildung wirst du regelmäßig Leistungstests absolvieren, die sich auf die letzten Lerninhalte beziehen. Am Ende deiner Ausbildung warten dann eine mündliche sowie schriftliche Laufbahnprüfung auf dich.

Wie sind die Arbeitszeiten für Beamten im mittleren Bankdienst?
Als angehende Beamtin oder angehender Beamter im mittleren Bankdienst hast du feste Arbeitszeiten. Wirst du nach Haus-Tarifvertrag der Deutschen Bundesbank bezahlt, beträgt die Wochenarbeitszeit 39 Stunden; richtet sich dein Tarifvertrag nach den Beamtenregelungen des Bundes, sind es 41 Stunden. Auf das Jahr verteilt darfst du dich über 30 Urlaubstage freuen.

Welche Arbeitskleidung trage ich als Beamter im mittleren Bankdienst?
Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank trägst du den Casual-Style – mit Jeans und einem schlichten Hemd oder Pulli bist du richtig gekleidet.
Du solltest Beamter/Beamtin im mittleren Bankdienst werden, wenn …
  1. du bei all den Münzen und Scheinen auf jedes Detail achtest.
  2. Zahlenspiele zu deinen Stärken zählen.
  3. du große Verantwortung übernehmen kannst und möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Beamter/Beamtin im mittleren Bankdienst werden, wenn …
  1. dir der Umgang mit sehr hohen Geldmengen Angst macht.
  2. du kein Organisationstalent besitzt.
  3. wenn du dich im mündlichen und schriftlichen Kundenkontakt nicht sicher fühlst.
Das Beamter/Beamtin im mittleren Bankdienst-Quiz
Frage / 3

Seit wann wird in Deutschland mit dem Euro bezahlt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, seit dem 1. Januar 2002 gilt der Euro als offizielles Zahlungsmittel.
Richtig! Seit dem 1. Januar 2002 gehen Cent und Euro über die Ladentheke. Übrigens: Die alte D-Mark kann man auch heute noch gegen Euro eintauschen.

Wie viel Bargeld haben Deutsche im Schnitt im Portemonnaie bei sich?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, ganze 103 Euro sind laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank in deiner Geldbörse. Na, stimmt’s?
Richtig! Laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank ist deine Geldbörse im Schnitt mit 103 Euro ganz schön prall, oder? Soviel die Theorie…

Was bedeutet Inflation?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, bei einer Inflation wird das Geld entwertet.
Richtig! Bei einer Inflation wird das Geld entwertet, während die Preise steigen.
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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