Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 600-690 Euro
2. Jahr: 840-1060 Euro
3. Jahr: 1060-1340 Euro

Bauwerksabdichter/in

In deiner Ausbildung als Bauwerksabdichter arbeitest du vor allem mit Spachteln und verschiedenen Massen und Klebearten, aber auch technische Hilfsmittel, wie Gasbrenner, Betonschneidegerät und Schweißautomaten, kommen zum Einsatz. Du solltest also handwerklich geschickt und technisch interessiert sein. Wichtig sind auch ein gutes Auge und eine sorgfältige Arbeitsweise, beispielsweise wenn du nach Verlegeplänen arbeitest. Außerdem prüfst du Böden und Beläge auf feinste Risse und Unregelmäßigkeiten und musst sofort reagieren, solltest du Fehler und Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Bodenfeuchtigkeit, bemerken.

Abwechslung ist übrigens auch garantiert, denn ist das eine Projekt abgeschlossen, führt deine Ausbildung dich schon zu einem neuen Ort und zu einer neuen Herausforderung. Bist du dann auch noch ein echter Teamplayer, hast du die perfekten Voraussetzungen für die Ausbildung als Bauwerksabdichter. Denn deine Kollegen müssen sich auf dich hundertprozentig verlassen können. Auf einer Baustelle bist du nämlich nie nur für deine eigene, sondern auch immer für die Sicherheit deiner Teammitglieder verantwortlich.

Wusstest du schon, dass...

  • du als Bauwerksabdichter auch mit der Bepflanzung eines Flachdachs beauftragt werden kannst?
  • der Beruf Bauwerksabdichter früher „Klebeabdichter“ hießen? 2016 feiert die neue Berufsbezeichnung ihren 19. Geburtstag.
  • du durch Abdichtungen die Umwelt schützt? Beispielsweise bei Mülldeponien und Lagerplätzen für Gifte und Chemikalien.
  • der längste Tunnel der Welt, den du in Japan findest, fast 54 Kilometer lang ist? Ganz schon viel zum Abdichten.
  • Häuser, Straßen und Bauten nicht nur vor Regenwasser, sondern vor allem vor Grundwasser geschützt werden müssen? Dabei handelt es sich um sogenanntes drückendes Wasser. Nichtdrückendes Wasser ist zum Beispiel Sickerwasser.

Zeit zum Verschnaufen von all der Belastung bekommst du während der Ausbildung als Bauwerksabdichter übrigens regelmäßig – nämlich dann, wenn der Berufsschulunterricht angesagt ist. Deine Aufmerksamkeit ist hier natürlich dennoch gefragt, denn hier lernst du alle wichtigen theoretischen Hintergründe, die du in Zukunft kennen musst. Der Unterricht findet entweder an festen Tagen in der Woche, oder blockweise statt. Dann besuchst du für mehrere Wochen ausschließlich die Berufsschule und bist danach wieder für einen längeren Zeitraum im Betrieb.

Insgesamt dauert die Ausbildung als Bauwerksabdichter oder Abdichterin drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer (HWK). Auch wenn du diese Ausbildung auch ohne Abschluss aufnehmen darfst, ist ein Hauptschulabschluss gern gesehen. Hast du dann noch gute Noten in Physik und Mathematik, umso besser. Angeboten wird die Ausbildung von Unternehmen der Bauwirtschaft. Diese haben in der Regel bestimmtes Fachgebiet, beispielsweise Hoch- oder Tiefbau, Flachdachisolierung, Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei oder Tunnel- und Straßenbau. 

Du solltest Bauwerksabdichter/in werden, wenn …
  1. dir Wind und Wetter nichts ausmachen.
  2. du auch in 100 Meter Höhe cool wie ein Kühlschrank bleibst.
  3. man sich auf dich immer verlassen kann.
Du solltest auf keinen Fall Bauwerksabdichter/in werden, wenn …
  1. du körperlich nicht fit bist.
  2. handwerkliche Arbeit dir keinen Spaß macht.
  3. Mathe und Physik nicht dein Ding sind.
Das Bauwerksabdichter/in-Quiz
Frage / 3

Was passiert, wenn Feuchtigkeit in ein Gebäude kommt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, kommt Feuchtigkeit in ein Gebäude, zum Beispiel wegen einer undichten Abdichtung, droht Schimmelgefahr und die Bausubstanz wird angegriffen. Dauerhaft kann es bis zur Einsturzgefahr kommen.
Richtig! Kommt Feuchtigkeit in ein Gebäude, zum Beispiel wegen einer undichten Abdichtung, droht Schimmelgefahr und die Bausubstanz wird angegriffen. Dauerhaft kann es bis zur Einsturzgefahr kommen.

Was ist eine Drainage?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, eine Drainage ist eine Einrichtung, die Feuchtigkeit aufnehmen und ableiten soll. Häufig verwendet wird dafür ein Rohrsystem.
Richtig! Eine Drainage ist eine Einrichtung, die Feuchtigkeit aufnehmen und ableiten soll. Häufig verwendet wird dafür ein Rohrsystem.

Ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist, nennt man auch…

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist, nennt man auch Weiße Wanne.
Richtig! Ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist, nennt man auch Weiße Wanne.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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