Ausbildung als Bauwerksabdichter/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst möglich
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Karrierepfad Bauwerksabdichter/in

Ausbildung als Bauwerksabdichter

Drei Jahre, die bei all der Abwechslung wie im Flug vergehen, und schon darfst du dich hochoffiziell als Bauwerksabdichter oder Bauwerksabdichterin bezeichnen. Nun kannst du bei der Arbeit zeigen, wie du mit den Werkzeugen aber auch mit deinen Händen bei Bauarbeiten umgehen kannst. Doch was du vielleicht noch nicht weißt, als Bauwerksabdichter gibt es viele Wege, um Karriere zu machen. Und genau die stellen wir dir nun vor.

Anerkannter Ausbilder

Du bist gerne der Ansprechpartner, wenn es Probleme gibt? Auf dich kann man sich verlassen? Vielleicht möchtest du ja dein Wissen weitergeben und der offizielle Betreuer der neuen Azubi-Generation werden, wenn du deine eigene Ausbildung erst einmal erfolgreich abgeschlossen hast. Dafür musst du an der Weiterbildung als anerkannter Ausbilder teilnehmen. In der Bauwerksabdichter Weiterbildung erhältst du die pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten, die du als Ausbilder benötigst, und lernst alle rechtlichen Hintergründen kennen, die es bei der Ausbildung von Azubis zu beachten gilt. Der Lehrgang dauert im Schnitt ein bis zwei Monate.

Meister

Noch ist der Ausbildungsabschluss bestimmt das Ziel, das dir am wichtigsten ist. Doch hast du erst einmal die ersten Jahre im Beruf hinter dir, merkst du vielleicht, dass dein Selbstbewusstsein gestiegen ist und die Lust auf neue Aufgaben und Herausforderungen immer größer wird. Mit der Weiterbildung zum Industriemeister kannst du den nächsten großen Schritt machen. Du lernst, wie du in einer Führungsposition die organisatorischen Abläufe meisterst und ein Team leitest. Die Weiterbildung für Bauwerksabdichter dauert zwischen zwei und vier Jahren. Du kannst an Kursen teilnehmen, oder die vorgegebenen Inhalte auch in Eigenregie lernen. Verpflichtend ist ausschließlich die Teilnahme an der Meisterprüfung. Die Meisterweiterbildung ist kostenpflichtig, häufig unterstützen die Betriebe ihre Mitarbeiter aber finanziell dabei. Voraussetzung ist der Ausbildungsabschluss in Kombination mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

Techniker

Eine beliebte alternative Weiterbildung für Bauwerksabdichter ist die Weiterbildung als Techniker. Diese wird mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten, beispielsweise dem Schwerpunkt Baubetrieb, Bausanierung/Bauerneuerung, Bautechnik, Hochbau oder Tiefbau. Auch als Techniker bist du weniger bei der eigentlichen Ausführung von Bauarbeiten beteiligt, sondern übernimmst die Bauleitung, die Bauvorbereitung oder die Bauabnahme. Du trägst also deutlich mehr Verantwortung als noch in der Ausbildung. Wie auch bei der Weiterbildung als Meister, musst du eine Prüfung ablegen und dafür mehrere Jahre deiner Zeit in die Vorbereitung zum Techniker investieren. Auch diese Weiterbildung für Bauwerksabdichter ist kostenpflichtig.

Technischer Fachwirt

Schlägt dein Herz nicht mehr nur für die Arbeit auf der Baustelle? Möchtest du auf lange Sicht deinen eigenen Schreibtisch und vor allem organisatorische Aufgaben wahrnehmen? Dann solltest du die Weiterbildung als Technischer Fachwirt in Angriff nehmen. Du ahnst bestimmt, dass auch hier am Ende eine Prüfung auf dich wartet. Wichtig ist vor allem, dass du dich selbst gut motivieren kannst, denn die Teilnahme an einem Seminar ist nicht verpflichtend, dafür ist die Prüfung kostenpflichtig. Die Dauer der Vorbereitungszeit für die Weiterbildung als Technischer Fachwirt liegt zwischen drei und acht Monaten. Vorausgesetzt werden die abgeschlossene Berufsausbildung und die mindestens einjährige Tätigkeit als Bauwerksabdichter.

Studium

Verfügt du über das (Fach-)Abitur oder den Meistertitel, dann kommt anstelle einer Bauwerksabdichter Weiterbildung auch ein Studium für dich in Frage. Mögliche Studiengänge sind Bauingenieurwesen, Bauphysik oder Baubetriebswirtschaft. Ein Bachelorstudium dauert in der Regel sechs Semester also drei Jahre.

Selbstständigkeit

Ein eigenes Bauunternehmen? Okay, das ist vielleicht nicht der kleinste Traum, völlig undenkbar ist dieser Schritt aber nicht. Zumindest mit der entsprechenden Berufserfahrung, erfolgreichen Weiterbildungen und Partnern an deiner Seite – schließlich ist der Schritt in die Selbstständigkeit kein leichter und will sehr gut geplant und vorbereitet sein.

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...mit technischen Hilfsmitteln wie Gasbrenner und Schweißautomat umgehen.
  • ...wie ein Profi Klebemassen anrühren und spachtelt, was das Zeug hält.
  • ...deine eigene Sicherheit und die deiner Kollegen auf der Baustelle sicherstellen.
  • ...Vermessungen durchführen.
  • ...Risse und Unebenheiten feststellen und beheben.
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